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Montag, 12. Mai 2014

[CoverTalk] Kleider machen Bücher oder warum wir gut eingekleidete Bücher lieben

Kleider machen Bücher 
oder
warum wir gut eingekleidete Bücher lieben

Es vergeht kein einziger Tag in der Buchblogger-Szene,
in der ich nicht mindestens einmal etwas über The Selection sehe bzw. lese. In jedem Post, in jeder Statusnachricht, in jeder Rezension steht 100%ig, dass das Kleid auf dem Cover sooo schön ist.
Was ja auch stimmt.
Aber das ist nicht alles. Denn es gibt Leute, die sich ganz offen über das Buch auskotzen und dann meinen, dass wenigstens das Cover schön ist. Nur deswegen darf das Buch dann auch im Regal bleiben und muss nicht ausziehen.

The Selection ist nur ein Beispiel von vielen anderen,
die wir nur aufgrund des hübschen Kleides darauf lieben.
Menschen, insbesondere Mädchen, werden wie Motten von Licht, von Kleidern angezogen. Das ist der Wahrheit, wie Bruce es vor langer Zeit auf GntM gesagt hat.

Obwohl man eigentlich möchte, dass ein Cover hübsch UND aussagekräftig ist, scheinen Bücher mit Kleidern, immer sehr gut anzukommen. Heute zeige ich euch die hübschesten High Fahion-Bücher, die ich finden konnte.


 

Die Chemical Garden-Trilogie von Lauren DeStefano,
von der ich auch den ersten Band habe.
Wie ich darauf aufmerksam geworden bin? Dreimal dürft ihr raten.
Was ich an diesen Covern so gerne mag, ist dass sie sich nicht nur auf ein hübsches Mädchen in einem hübschen Kleid konzentrieren, sondern auch symbolische Akzente setzen. Man beachte den Vogel im Käfig oder das Foto in der Hand auf dem zweiten Cover.
Ein ganz tolles Beispiel, wie man Inhalt und Ästhetik verbinden kann.

 Ganz anders sieht es bei folgendem Beispiel aus, 
die Luxe-Serie von Anna Godbersen:


Die Bücher werden mit Gossip Girl plus historisches Setting verglichen.
Es werden Intriegen und Blablabla versprochen, was man halt so von Gossip Girl kennt. Alles was ich weiß, ist dass die Cover nichts über den Inhalt verraten und dass der Inhalt nicht das hält, was er verspricht.

Die meisten von euch kennen sicherlich die Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini, die im Orginalen Starcrossed heißt.
Während man im Deutschen auf sehr kreative Mädchen-Gesicht-Cover zurückgreift, hat man im Englischen versucht, etwas außergewöhnlicher zu sein. Und was ist außergewöhnlicher als ein immer gleich blickendes Mädchengesicht?
Richtig, ein Mädel, in einem wallenden Kleid. Denn das ist so was von neu und unverbraucht, aber seht selbst:


Das Traurige ist, dass die Kleider noch nicht einmal schön aussehen.
Sie sollen wohl griechisch wirken, aber na ja, in meinen Augen schaffen sie das nur mäßig. Die Kleider haben eher was von Ich-wickel-mir-mal-ein-Bettlaken-um.

Die Ewiglich-Trilogie von Brodi Ashton fährt auf der selben Schiene wie die Göttlich-Trilogie.
Auch hier wird auf Mädels in wallenden Kleidern gesetzt.
Natürlich ohne Kontext zum Inhalt.


 Klar, da ist etwas Rauch um das Mädchen herum, was wohl die Unterwelt symbolisieren soll. Hätte man hier nicht origineller sein können?


Keine Sorge, ich habe The Selection nicht vergessen.
Seien wir ehrlich, wir wollen alle eines dieser Kleider 
(wenn nicht sogar alle!).
Der erste Band hat gerade noch so 3 Herzchen von mir bekommen.
Das Buch war wie Germany's next Topmodel, Der Bachelor und Deutschland sucht den Superstar. Das Niveau ging gegen minus unendlich. Dennoch, möchte ich Band 2 und 3 lesen. Nicht wegen dem Cover, sondern weil ich wissen möchte, wie das Ganze endet.
Außer dem ersten Cover haben die beiden anderen eigentlich nichts mit dem Inhalt zu tun. Und jetzt sagt bitte nicht, dass sie im zweiten Band ein solches Kleid trägt und im dritten heiratet sie und daher das Kleid. Das weiß ich, aber auch hier könnte man sich etwas Anderes und Frisches ausdenken. 

Aber keines dieser Cover ist so schlimm wie dieses hier:

Hahaha.
Was ist denn bitte mit dem Kleid los? Wurde es von einer fünf Jährigen geschneidert?
Hier bin ich echt froh, dass man die Cover gewechselt hat.


Was haltet ihr von solchen Covern?
Welches ist euer Lieblingscover?
Gerne könnt ihr mir Links dalassen, die zu anderen unsinnigen oder auch tollen Kleider-Büchern führen :)


Der letzte CoverTalk-Post liegt schon ziemlich lange zurück,
so um die zwei Monate, wenn ich mich nicht irre.
Ich werde versuchen öffter welche hochzustellen. Jedoch müsst ihr wissen, dass so ein Post Inspiration, Zeit und Aufwand braucht ;)
 

Freitag, 28. März 2014

[CoverTalk] Das doppelte Lottchen oder ein Buchcover kommt selten allein


© Carly Büchersuchti, erstellt mit InstaQuote

Das doppelte Lottchen 
oder 
ein Buchcover kommt selten allein

Wenn ich ein Buch gelesen habe, dann verbinde ich mit dem Cover das gelesene Buch. 
Logisch, oder? 
Aber was, wenn ich ein Buch gelesen habe und das gleiche Cover hat auch ein anderes Buch, in dem es um etwas ganz anderes geht? 

Ich mag schöne Bücher. Ich mag sie anfassen, ich mag es an ihnen zu schnüffeln und ich mag es sie an- und auszuziehen. 
Jap, höchstwahrscheinlich habe ich einen Buch-Fettisch. 

Wie abartig ist es bitte, wenn zwei Bücher das gleiche Cover haben? 

Hier sind einige Beispiele:

 

Im Grunde hat man hier das Bild gespiegelt.
Das Cover ist wirklich hübsch, ich habe Die Stadt der verschwundenen Kinder gelesen und fand es richtig gut. 
  
Die Handlungen der beiden Bücher gehen in zwei ganz verschiedene Richtungen.
Dennoch ist es doof, dass sie sich ihr Äußeres teilen müssen. 




 Drillinge gibt es anscheinend auch :D 


Mir fällt gerade auf, dass die Frau auf dem Cover keine Beine bzw. Füße hat! :o 


Das waren nun einige meiner Lieblingsbeispiele. 

Was haltet ihr vom doppelten Lottchen? Ein No-Go oder verständlich, da man das Rad nicht neu erfinden kann?

Es ist sehr interessant zu sehen, dass die selben Cover für so unterschiedliche Themen genutzt werden. Man siehe nur das Motiv von Meridian. Drei verschiedene Bücher, die sich kaum mehr unterscheiden könnten! 

Ich für meinen Teil, finde es lächerlich, dass immer wieder die selben Motive umgewandelt oder gar genau so wie sie sind, übernommen werden.
Es gibt so viele junge, innovative Künstler da draußen, da kann mir keiner erzählen, dass es nicht genügend Optionen für Cover gibt. Vielleicht sollte man mal die Augen auf machen und Neues ausprobieren.

Das doppelte Lottchen gibt's auch bei Filmplakaten
Und hier sind einige weitere Buchcover, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen. 


Donnerstag, 13. März 2014

[CoverTalk] Frühlingsgefühle oder warum wir wissen, dass Liebe in der Luft liegt 🌷

Frühlingsgefühle 
oder 
warum wir wissen, dass Liebe in der Luft liegt 


Das Wetter wird wärmer, die Kleidung wird kürzer, die Haare werden heller und die Haut wird dunkler.
Frühlingsgefühle und Summerfeeling. 
Beide Jahreszeiten gehören für mich irgendwie zusammen.

Wenn ihr, wie ich auch, zu den Jahreszeiten-Lesern gehört,
dann habt ihr sicher bemerkt, dass es ein bestimmtes Muster gibt, die solche Bücher kennzeichnen, die im Frühling und Sommer erscheinen.

1. Das Cover (dazu gleich mehr) 
2. Die Titel und Kurzbeschreibungen 
3. Die Themen, um die es in dem jeweiligen Buch geht

 Zäumen wir das Pferd von hinten auf. 

Typische Themen sind: 
Road Trips, (Sommer)Ferien, armes/normales Mädchen und reicher/berühmter Junger (oder andersherum), irgendjemand wird von der Stadt in ein Kaff abgeschoben (oder andersherum), Freundinnen-/Familien-/Selbstfindungs-/Liebesdrama. 

Habe ich etwas vergessen? Lasst es mich wissen.

Typische Schlagwörter im Titel sind: 
Happy, Ortsnamen (Nantucket, New York usw.), Kiss, Love, ... ihr seht schon wohin das führt. 

Typische Cover:




Das sind meine Lieblingscover, besonders die beiden letzten gefallen mir sehr gut.
Solche Cover anzuschauen stimmt mich einfach glücklich und solche Bücher zu lesen und mich mit den Protagonisten zu verlieben und Abenteuer durchzustehen…für mich wird das nie langweilig.

Diese Bücher sind süß, nicht immer tiefsinnig, aber dafür immer sehr unterhaltsam!
Sie machen einfach Spaß!
Manchmal brauche ich diese Art von Büchern, um mich fallen zu lassen.

Momentan habe ich auch wieder diesen Drang, genau solche Bücher zu lesen. 
Im Winter lese ich zwar auch gerne "Winterbücher", die dann um Weinachten und Feiertage spielen, jedoch mag ich viel lieber Frühling- und Sommerbücher.
Vielleicht ist das auch einfach nur eine Macke von mir :)

Was sind eure Lieblingsbuchcover, die in euch Frühlingsgefühle auslösen?
Seit ihr Jahreszeiten-Leser oder eher nicht?

Mittwoch, 5. März 2014

[CoverTalk] Das berühmt-berüchtigte Mädchengesicht

Das berühmt-berüchtigte Mädchengesicht 
oder 
warum wir es lieben/hassen


Ich mag keine Bücher mit Mädchengesichtern. Punkt. 
Ja, ich bin ein Mädchen und ja, demnach habe ich wohl ein Mädchengesicht und nein, ich hasse es die meiste Zeit über nicht, aber auf meinen Büchern möchte ich keine Mädchengesichter haben. 

Nicht, weil sie nicht hübsch sind. Denn die meisten Cover-Models sind sehr hübsch. 
Gut, warum mag ich sie trotzdem nicht? 

1. Sie stellen immer die Protagonistin da (oder versuchen es) und diese Vorgabe nervt 
2. Ein Gesicht, egal wie ausdrucksstark es ist, verrät mir nichts über die Handlung der Geschichte 
3. Es stinklangweilig, wenn alle Bücher sich ähnlich sehen, da auf (fast) jedem ein schönes Gesicht abgebildet ist.

 Und hier ein paar Beispiele, um meine Abneignung zu verbildlichen


Nichts gegen die Mädchen und ihre Gesichter.
Aber was bitte soll mich hierbei anregen, um mir diese Bücher zu kaufen? Wo liegt hier der Anreiz

Ich will nicht leugnen, dass manche Verleger es auch richtig machen können und wie heißt es so schön? Die Ausnahme bestätigt die Regel:


Dieses Cover ist jetzt nicht das Nonplusultra, das will ich auch gar nicht behaupten. 
Dennoch ist es interessanter, als andere "typische" Mädchengesicht-Cover. 
Titel und Cover harmonieren hier perfekt. Nein, nicht nur die Farben, sondern auch die Bedeutung die hinter beidem steckt. "Possession" bedeutet so viel wie "Bessenheit", das Spiegelbild des Mädchens ist quasi ein anderes "Gesicht", dunkler und mysteriöser...
Das regt die Fantasie an & macht neugierig. 
Interessiert an dem Buch? Lest hier um was es geht.


Auch hier empfinde ich das Mädchengesicht nicht als störend.
Das Thema Zwillinge wird gekonnt aufgegriffen und interessant dagestellt. 
Da eines der Zwillingsmädchen verschwunden ist und aus dem Off die Geschichte erzählt, finde ich es klasse, dass das Mädchen in zwei Hälften "geteilt" ist. Aber das ist nicht alles, die Hälften werden nicht nur versetzt, sondern auch anderen Polen zugeordnet.
(Süd und Nord, bzw. oben und unten) 
Da das Buch sehr spannend ist und ich die Erzählweise von Sara Shepard liebe, solltet ihr euch hier über das Buch erkundigen, wenn ihr es noch nicht kennt. 

Wie gefällt euch dieser Post? Bin ich die einzige, die sich über solche Kleinigkeiten Dinge aufregt? 
 Mögt ihr Mädchengesicht-Cover? 

Ich bin auf eure Meinungen gespannt :)

Carly
 

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