Donnerstag, 10. April 2014

[Buchrezension] Dark Canopy von Jennifer Benkau


Klappentext:
Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr …

Erster Satz:
Ich hatte immer behauptet, der erste Percent, der in meinen Wurfradius tritt, würde ihn nicht lebend verlassen.

Eye-Candy: 
Gibt es ein hässlicheres Cover? Soll mich dieses undefinierbare Etwas, was wohl "Dark Canopy" symbolisieren soll, nun ansprechen? Falls die Antwort ja lautet, dann sorry, aber ich hasse dieses Cover.

Inhalt: 
Der Inhalt dieser Dystopie ist verwirrend. Es geht um Menschen, die eine Art Übermensch erschaffen haben, damit diese Übermenschen – Percents werden sie genannt – im Krieg kämpfen können. (Die Percents wurden künstlich erzeugt und es gibt nur männliche Percents.) Irgendwann reicht es den unterdrückten Übermenschen und sie entschließen sich dazu, den Spieß umzudrehen. Wieso auch nicht? Schließlich sind sie stärker und robuster als Menschen. Sie erschaffen die Dark Canopy, sodass die Sonne abgedunkelt wird. Denn die einzige Schwachstelle, die die Percents haben, ist das Sonnenlicht, welches ihre empfindliche Haut von den Knochen brennen lässt.
Menschen, die in der Stadt leben, müssen sich der Herrschaft der Percents beugen. Sie werden erniedrigt und schlecht behandelt, denn die Percents sind auf Rache aus. Es werden viele schreckliche Dinge den Menschen angetan, mit der Begründung, dass die Menschen ja auch die Percents schlecht behandelt hätten (Logik? Fehlanzeige) Andere Menschen wollen sich das nicht bieten lassen und fliehen aus der Stadt. In Clans zusammengeschlossen leben sie in der Wildnis und versuchen sich Stück für Stück ein eigenes und besseres Leben ohne Percents zu erschaffen.
Gleich mehr zum Inhalt und der Haupthandlung.

Meine Meinung:
Der Dreh- und Angelpunkt ist das Chivvy, ein Fest, an dem die Percents Menschen jagen. Derjenige, dessen Mensch nicht gefasst wird, gewinnt und bekommt einen hohen Posten in ihrer Gesellschaft.
Hört sich merkwürdig und bizarr an? Ist es auch.

Joy (der Name bedeutet ironischerweise Freude, eigentlich sollte man sie Egoistisches Miststück nennen) lebt in einem der Clans. Sie ist irgendwie mit ihrem besten Freund zusammen, der der Sohn des Clananführers ist. Aus ihrer Sicht (Ich-Perspektive) und aus der Sicht des besten Freundes, Matthial (Persönliche Perspektive), wird die Geschichte erzählt.

Joy, die Freudige, hat mir keine Lesefreude bereiten können. Sie war mir so unglaublich unsympathisch, dass ich sie gehasst habe. Warum ich sie hasse? Weil sie berechenbar ist, weil sie alles tun würde, um jemanden zu manipullieren (Achtung Spoiler: Sie schläft mit einem Typen, obwohl sie mit Matthial was am Laufen hat, damit der Typ das tut was sie will.) Nachdem Neél und sie zusammenkommen, wie könnte es anders sein?, scheut sie nicht davor zurück auch ihn zu manipulieren und für ihre Zwecke auszunutzen.

Matthials Perspektive war saulangweilig. Puh. Mehr sage ich nicht dazu, denn das wäre langweilig.
Es reicht, zu sagen, dass er wie ein liebeskranker Welpe um Joy herumspringt und das, obwohl sie den auch nur benutzt und das nicht gerade verheimlicht. Der Junge ist total dumm und blickt nicht durch.

Neél, der Percent, muss Joy zu seinem Soldaten ausbilden, damit sie für ihn bei dem Chivvy mitmacht und gewinnt. Dabei verlieben sie sich ineinander. Während Neéls Gefühle so aufrichtig waren und seine kühle, beherrschte Art immer mehr weggebröselt ist, konnte ich richtig gut mit ihm mitfühlen. Er ist der einzige interessante Charakter im ganzen Buch und dabei wird ihm noch nicht einmal Erzählraum gelassen.

Das Love Interesst ist zum Teil sehr gut und zum Teil sehr schlecht. Wie gesagt, Neéls Gefühle und Motivationen sind gut ausgearbeitet, er verändert sich durch seine Liebe zu Joy. Dabei ist unsere Joy so umgänglich wie ein Klotz am Bein. Sie ist so liebenswert wie ein Stachelschwein und dennoch, verliebt er sich in sie. Warum? Nur weil sie Zeit miteinander verbringen? Ich konnte einfach nicht verstehen, was Neél an der Trantüte finden sollte.

Mit 528 Seiten ist das Buch ein dicker Schinken. Dabei hätte man gut bis zu 150 Seiten kürzen können, denn immer und immer wieder gibt es Wiederholungen. Neél trainiert Joy, sie streiten sich, Joy ist merkwürdig und sorgt sich um ihre Freunde und plant ihre Flucht. Neél trainiert Joy, sie streiten sich, Joy ist merkwürdig und sorgt sich um ihre Freunde und plant ihre Flucht. Neél trainiert Joy, sie streiten sich, Joy ist merkwürdig und sorgt sich um ihre Freunde und plant ihre Flucht.
Neél trainiert Joy, sie streiten sich, Joy ist merkwürdig und sorgt sich um ihre Freunde und plant ihre Flucht. 
Jap, richtig, ich habe den Satz kopiert und hinzugefügt und das einige Male. So kam es mir auch beim Lesen des Buches vor, als würde ich ständig die selbe Szene lesen.

Die Schreibweise der Autorin ist toll. Sehr flüssig und angenehm zu lesen. Hier hat mich gestört, dass sie sich immer wieder in Beschreibungen verliert. Das verlängert natürlich auch unnötigerweise die Handlung.


In der Kürze liegt die Würze: 
Eine Dystopie, mit einer unüblichen Idee. Dennoch wendet sich das Blatt sehr schnell und alles läuft nach Schema F ab. Unliebsame Charaktere, langatmige Handlung, sich wiederholende Szenen. Die Dialoge sind nicht wirklich informativ, sodass man über mehrere Seiten dem Geschwafel der Charakter zuhören muss.

Bewertung:  
Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich mir sehr lange mit der Rezi Zeit gelassen. Das Schreiben einer Rezension setzt voraus, dass man sich erneut mit dem Gelesenen auseinander setzt und das wollte ich nicht. Ich habe die Nase voll von Dark Canopy und der merkwürdigen Welt davon. Nie wieder möchte ich so einer Protagonistin wie Joy begegnen. Das Buch war für mich wie ein Griff ins Klo. Das verseuchte Klo einer Raststätte, um explizit zu sein, daher ♥ Herzchen. Ganz bestimmt werde ich nicht den zweiten Band lesen. Ich weiß, wie es endet und finde das Ende lächerlich, das wäre reine Zeitverschwendung – nein, danke!

Autorin:
Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, vier Kindern und zwei Hunden inmitten lauter Musik und vieler Bücher im Rheinland. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr. (Quelle)

script5 © Fabian Stürtz
Titel: Dark Canopy
Autorin: Jennifer Benkau
Genre: YA Dystopie, Sci-Fi
Verlag: Script5
ISBN: 978-3-8390-0144-8
Hardcover: 528 Seiten, mit Schutzumschlag und Lesebändchen
Duologie:
  1. Dark Canopy
  2. Dark Destiny
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Mittwoch, 9. April 2014

[Regalfutter] Eine Buch-Odyssee


"Wolltest du deinen SuB nicht abbauen?"
Ähm. Doch, ja. Merkt man das etwa nicht? :D

Herr Richter, ich bin unschuldig. Es waren die anderen und nicht ich!


Das erste Buch, Antoinette kehrt zurück, (eine tolle Graphic Novel und Rezi kommt die Tage) ist ein Lovelybooksbuch (booksbuch? Irgendetwas stimmt nicht mit mir). Die Gewinner wurden bekanntgegeben, dann irgendwann, erreicht mich eine PN. In dieser Privatennachricht steht, dass ich eine der Zusatzgewinnerinnen bin (oO so was gibt es?, dachte ich). Natürlich habe ich mich ultra-mega-super gefreut. Verständlich, oder?


Dann Die 5. Welle. Ein Reziexemplar, welches mir in Januar angeboten worden ist und nun halt da ist. Was soll ich da machen, außer Freudensprünge?


Eine weitere tolle Überraschung war So finster, so kalt, welches mir freundlicherweise zugeschickt worden ist. Als ich gelesen habe, worum es in dem Buch geht, musste ich mir erstmal den Sabber wegwischen (sorry, bin eklig). Hänsel und Gretel, verdammt noch mal! Ich liebe Märchen und ich liebe paranormal-horror-Zeug, also JA! das Buch scheint wie für mich geschrieben zu sein.


 Auge um Auge. Das Buch sieht so toll aus (trotz meiner Abneigung gegenüber Mädchengesichtern). Ich mag dieses soft aufgenommene Bild, welches irgendwie unwirklich und mysteriös erscheint … Auch die Inhaltsangabe hat es mir angetan. Es geht um Rache und Mädels, die sich rächen wollen und um ganz viel Drama (hoffe ich). Als Pretty little Liars / Gossip Girl Fan, musste ich mich dafür bewerben und BÄM ich hab gewonnen. Oh Freude!


 Und nun, die Odyssee, die mich regelrecht in den Wahnsinn getrieben hat.
Irgendwann im Dezember 2013, noch bevor ich meinen Blog gestartet hatte, habe ich mir Daughter of Blood and Starlight bestellt gehabt. Es hieß, dass das Buch irgendwann im Januar bei mir sein würde. Alles klar, dachte ich. Bücher aus den Staaten brauchen immer eine Weile, no problem!
Auch im Februar war das Buch immer noch nicht da. Also habe ich den Leuten eine Mail in meinem besten und höflichsten Englisch geschrieben. Die Leute waren super-nett und meinten "Jo, geht klar, kriegst ein neues Buch!" und ich so "Juhu" und das Schicksal so "Nö."
Auch dieses Buch kam ums Verrecken nicht bei mir an.
Neue Email geschrieben, die Antwort: Auch dieses Buch ist wohl auf hoher See verschollen.
Und ich dann: Öhm.
Und die dann: Wir überweisen dir dein Geld zurück.
Und ich dann: Aber ich will mein Buch, verdammt! (Das Buch war mega-günstig und ich habe mich einfach schon so sehr darauf gefreut!)
Die Antwort: – 
 Applaus. Jedenfalls hat mir die liebe Sonja das Buch ja im Rahmen der Blogger Wichtel-Aktion geschenkt. Dann war ich wieder happy.
 DANN kommt die Post und ich sehe nur, dass die Verpackung ausländisch ist. Ich bin verwirrt und überrascht und hibbelig. Ich öffne das Paket und rauskullert Daughter of Smoke and Bone.
 ._________.
 Kein Kommentar.


 Das Ende der Odyssee ist noch lange nicht in Sicht.
Als nächstes das Problem mit den Schwarzen Juwelen.
Ich biete darauf und ersteigere es. Ich zahle umgehend per PayPal, die Verkäuferin meint: Das Buch ist schon abgeschickt.
3 Monate, eine Menge Ärger mit eBay und viele Nerven weniger später:
Die Verläuferin antwortet auf meine 100 Nachrichten. Ups, ich war verreist, hab wohl vergessen, dass ich das Buch noch nicht abgeschickt habe, sagt sie.
.________.
Kein Kommentar.

 
Buch-Odyssee 3 und die letzte Station auf unserer Reise.
Wieder ein Laini Taylor-Buch, dieses Mal Lips Touch.
Ähnliche Storry wie bei Blood and Starlight, nur dass das Buch, als es ankam in einer merkwürdigen Todes-Folie eingewickelt war.
Todes-Folie? Was ist das?, fragt ihr euch.
Kann ich verstehen, bis dato wusste ich auch nicht was das ist. Lasst mich erklären:

Def: Todes-Folie
1. Klebt am Buch, sodass die Entwerfnung sehr mühselig ist [Achtung: Buch kann einreißen, sehr vorsichtig entfernen]
2. Nach der Entfernung bleiben klebrige Rückstände zurück, die man mit den Nägeln mühsam abrubbeln muss
3. Die Folie klebt auch auf anderen Oberflächen, wie zB. auf Glasflächen oder Leder
4. Ein Beispiel wie man das Wort in einem Satz verwenden könnte:
Diese Drecks-Todes-Folie klebt an meinem Haar, Mamaaaa!
oder
Ich bekomme dich schon noch ab, du Scheiß-Todes-Folie und wenn es das Letzte ist, was ich tun werde!
oder
*in Tränen aufgelöst* Die Todes-Folie will nicht abgehen … *schluchz*

Es gab Verluste auf beiden Seiten, aber ich habe sie wegbekommen.

Das ist nun ein längerer Post geworden, als geplant war :)
Ich hoffe, ihr hattet dennoch euren Spaß an der Reise (Anspielung und Überleitung und so).



Samstag, 5. April 2014

[Monatsrückblick] + [SuB Update] Ich, fleißige Lesebiene!

 

Okay, das sieht jetzt viel mehr aus, als es sich angefühlt hat.
Jedenfalls, kann ich wohl sagen, dass der März lesetechnisch ein guter Monat war. 
Leider habe ich für die Rory Gilmore Challenge lediglich Othello lesen können, obwohl ich auch Macbeth lesen wollte …
Ab April werde ich wohl nicht ganz so viel lesen können, da die Uni wieder anfängt und ich eine neue Sprache lernen möchte (Persisch), aufgrund meines Doppelstudiums werde ich wohl auch so schon genug gestresst sein, also erhoffe ich mir nicht sehr viel.

 März: 
  1. Warm Bodies
  2. Das Lied von Eis und Feuer: Sturm der Schwerter
  3. Schnurr mir das Lied vom Tod
  4. Othello
  5. Shadow Falls Camp
  6. Will & Will
  7. Dark Queen *
  8. Sixteen Moons *
  9. About Ruby
  10. Oneiros
  11. Spurlos
  12. Das Leben ist ein listiger Kater
  13. Der Judaskuss
  14. Der Nachtelf
  15. Homeland
  16. Rot wie das Meer
  17. Clockwork Princess
  18. Die Verratenen
  19. Die Verschworenen
  20. Stolperherz
  21. Die Zuflucht
  22. Dark Canopy
  23. Percy Jackson: Der Fluch des Titanen
  24. Percy Jackson: Die Schlacht um das Labyrynth
  25. Perfect Girl (Manga)
  26. Perfect Girl (Manga)
  27. Perfect Girl (Manga)
  28. Blau ist eine warme Farbe (Graphic Novel)
  Lieblinge des Monats:
 Beide Percy-Bücher habe ich geliebt!

Es gab leider auch einige Flopps *

Die Sache mit dem SuB sieht momentan so aus:
Angefangen habe ich mit 76 
Aus der Bibliothek habe ich 4 Bücher ausgeliehen (Percy Jackson Band 3 & 4; Dark Canopy 1 & 2) Davon habe ich 3 Bücher gelesen (Dark Canopy 2 tu ich mir nicht an) (80-4=76)
Einige Rezi- und Gewinnbücher sind bei mir angekommen (76+4=80), aber andere Bücher habe ich auch gelesen (80-6=74)
Dann habe konnte ich mich bei einem Schnäppchen einfach nicht zurückhalten und ein anderes Buch, welches Teil einer Reihe ist und ich vor vier Monaten (!) bestellt habe, ist heute bei mir eingetrudelt (74+2=76)

Krass, oder? Ich habe ein Buch mehr, als ich eigentlich sollte und vom SuB ist auch nicht wirklich viel weggekommen, gerade weil ich in der Bibliothek war. Aber wenigstens ist mein SuB nicht noch größer geworden und hey, bis auf ein Schnäppchen habe ich mich tatsächlich zurückgehalten.
Ich weiß, noch ist es nicht lange mit dem Buchkaufverbot her, aber dennoch fühle ich mich gut, weil ich zumindest etwas selbstdisziplinierter geworden bin.

Freitag, 4. April 2014

[Buchrezension] Die Zuflucht von Ann Aguirre

 
Klappentext:
Ein atemberaubender Endzeitroman voller Abenteuer und großer Gefühle
Im Untergrund galt die junge Zwei als Erwachsene. Auf der Oberfläche – für die Menschen in der Zuflucht – ist sie jedoch nur eine Göre, die noch eine Menge lernen muss. Und auch ihr alter Jagdpartner Bleich hält Zwei auf Distanz. Verwirrt und einsam sucht sie nach einem Ausweg und schließt sich der Sommerpatrouille an, die die Menschen auf den Erntefeldern beschützen soll. Eigentlich ein Routinejob, doch die Freaks sind schlauer geworden. Sie beobachten, warten und planen. Und sie haben nicht vor, die Zuflucht zu verschonen.


Erster Satz:
Ich spürte kalten Stahl an meiner Kehle und wachte auf.

Eye-Candy: 
Dass das Mädchengesicht optisch ansprechend eingefasst ist, finde ich schön. Die Schmetterlinge, die Farben, das sieht alles toll aus. Nur verstehe ich nicht ganz, was das mit der Handlung zu tun hat. Das Cover des ersten Buches finde ich gelungener, denn darauf spiegelt sich die mysteriöse, düstere Atmosphäre wieder. Auch die englischen Cover passen sehr gut zu der Atmosphäre. 


Inhalt: 
Zwei und ihre Freune haben es in die sichere Zuflucht geschafft.Während die Jugendlichen im Untergrund als vollwertige Erwachsene angesehen wurden, werden sie nun bevormundet und nicht ernstgenommen. Tegan und Bleich haben scheinbar keine Probleme sich in ihre neue Umgebung zu integrieren, doch Zwei und Pirscher lehnen sich gegen die neuen Regeln auf und können sie nicht einfach akzeptieren.
Als eine Sommerpatrouille zur Bewachung von Pflanzern zusammengestellt wird, weiß Zwei, das ist ihre Chance! Ohne zu zögern schließt sie sich der Truppe an. Was sie nicht weiß: Die Freaks haben sich scheinbar weiterentwickelt und haben einen Plan ausgetüftelt um die Zuflucht zu zerstören …

Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, dass ich die "Enklave" gelesen habe. Dennoch habe ich sehr schnell in die Geschichte hineingefunden. Die Schreibweise der Autorin ist wie im Band zuvor immer noch sehr flüssig und leicht verständlich. Obwohl sie Wiederholungen weitgehend vermeidet, hat sie dennoch hier und da Anmerkungen eingebaut, um dem Gedächtnis des Lesers auf die Sprünge zu helfen.


Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Zwei, der Protagonistin, erzählt. In diesem Buch ist sie ist im Vergleich zum ersten Band unerfahrener und naiver unterwegs. Das ist auch nachvollziehbar, schließlich hat sie ihre gewohnte Umgebung verlassen und ist einem neuen Kulturkreis beigetreten. Die Regeln, die hier herrschen und auch die Sprache, die die Bewohner benutzten, das ist ihr alles fremd. So weiß sie zum Beispiel nicht, dass man Frauen mit "Madam" anspricht und nicht mit "Sir". Oder sie weiß nicht was "Esoterik" und "knutschen" bedeuten. Für Zwei ist es, als würde sie eine neue Sprache lernen. Das wurde von der Autorin nicht nervig, sondern eher mitfühlend und zum Teil witzig erzählt, was mir sehr gut gefallen hat.

Einige Nebencharaktere aus dem ersten Buch tauchen auch im zweiten Band wieder auf.
Während Bleich im ersten Band einer meiner Sympathieträger war, hat mich hier oft aufgeregt. Das liegt zum einen daran, dass seine Charakterentwicklung in die komplett gegensätzliche Richtung stattgefunden hat. Bei Zwei sind da immer noch diese typischen Eigenschaften, die sie zu der Zwei machen, die man aus dem ersten Band kannte. Aber bei Bleich konnte ich sogut wie keine Übereinstimmung finden. Beinahe schon verkrampft versucht er sich der Gesellschaft anzupassen, wobei er sich immer mehr von Zwei entfernt … Tegan ist nun wieder genesen und möchte die Vergangenheit ruhen lassen. Und Pirscher hat immer noch Gefühle für Zwei. Hier hat er mir besser als Bleich gefallen, er ist immer noch er selbst und gleichzeitig hat er sich verändert. 
Einige andere und neue Nebencharaktere, wie Draufgänger, wurden zwar gut skizziert, aber leider wird ihnen nicht genug Raum eingeräumt, um dreidimensional zu wirken.

Im Gegensatz zum ersten Band ist das zweite Buch langsamer. Die Autorin versucht in diesem Band mehr zu erklären, wodurch die Spannung immer mehr einbüßt. Das geht so weit, dass an einigen Stellen die Handlung ziemlich zäh wirkt und man sich als Leser wünscht, dass etwas passiert. Auch die Atmosphäre des Settings hat etwas eingebüßt, sie ist weniger düster und ähnelt der einer typischen Dystopie.

Eine gute Idee ist die Weiterentwicklung der Freaks. Wenn man an diesem Punkt richtig angesetzt hätte, hätte es sehr viel spannender werden können.

In der Kürze liegt die Würze: 
Leider ein mittelmäßiger Mittelteil einer Trilogie (ähnlich wie bei "Die Verschworenen"). Eine Charakterentwicklung ist zwar zu beobachten, jedoch nur ganz schwach. An einigen Stellen hätte man ruhig kürzen können, um die Handlung etwas mehr zu straffen und ihr die Langatmigkeit zu nehmen.

Bewertung:  
Den Trend zu Duologien kann ich nachvollziehen. Warum eine Handlung über drei Bücher hinweg ausdehnen, wenn man es auch mit zwei etwas dickeren Büchern kann? Sehr viel was "Die Enklave" so besonders gemacht hat, hat mir hier gefehlt. Die Handlung plätschert immer mal wieder ruhig vor sich hin, dann kommt ein Knall an Spannung und schwupp plätschert sie weiter, daher  ♥ ♥ ♥ Herzchen.

Autorin:
Ann Aguirre, geboren 1970, ist eine amerikanische Bestseller-Autorin mit einem Abschluss in Englischer Literatur. Bevor sie sich ganz der Schreiberei widmete, arbeitete sie als Clown, Buchhalterin, Synchronsprecherin und als Retterin von streunenden Kätzchen, wenn auch nicht zwangsläufig in dieser Reihenfolge. Sie schreibt vor allem Science-Fiction- und Fantasy-Romane und lebt mit ihrem Mann, Kindern, zwei Katzen und einem Hund in Mexiko. (Quelle)

Mein Dank geht an den Blanvalet Verlag  für die großzügige Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
 
Titel: Die Zuflucht
Originaltitel: Outpost
Autorin: Ann Aguirre
Genre: YA Dystopie
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-26835-1
Brochiert: 384 Seiten
Reihe: Razorland 
  1. Die Enklave (Enclave)
  2. Die Zufluch (Outpost)
  3. noch kein deutscher Titel bekannt (Horde)
  

   

Eine Leseprobe und weitere Infos hönnt ihr hier finden

Montag, 31. März 2014

[Montagsfrage] Gehst du gerne zu Lesungen?


Gehst du gerne zu Lesungen?, fragt die liebe Nina von Libromanie.
 
Das weiß ich nicht so genau, denn bisher war ich auf keiner einzigen Lesung!
 
Schande, ich weiß. Aber das hat viele Gründe.
Zum einen kommen die Autoren, die ich gern habe, so gut wie nie in die Nähe meiner Heimatsstadt.
Zum anderen, wenn sie doch in Stuttgart und Umgebung sind, dann zu sehr ungünstigen Zeiten und ich kann sie nicht treffen, da ich schon etwas Verbindliches vorhabe.
 
Irgendwie ist meine Antwort kaum interessant ausgefallen

[Regalfutter] Neue Bücher zum Monatsende!

 

Hallo ihr Lieben!
Hier kommt der versprochene letzte Teil meiner Amazon-/ eBay-/ Tausch-Eskalation.
Drei Bücher fehlen immer noch, aber die zähle ich dann zu den Neuzugängen aus April dazu.

  

Da ich im März überraschenderweise einen Gutschein für Amazon erhalten habe, konnte ich richtig zuschlagen. Dabei habe ich den Gutscheinrahmen gesprengt,was mich dazu gebracht hat, mir einen Buchkaufverbot aufzuerlegen (mit einigen Ausnahmen).
Hier ist einmal von meinem Mega-Haul Struck, von dem ich die Kurzgeschichte gelesen habe und einfach hin und weg war. Dann Throne of Glass, dazu brauche ich wohl nichts mehr zu sagen, oder? Meine Edition ist die mit dem neuen Cover, als Hardcover. Und Bad Girls don't die hört sich richtig gut an, der Trailer davon macht sehr neugierig!



Die beiden Bücher von Anna Banks gibt es mittlerweile zwar auch auf Deutsch, jedoch wollte ich die englischen Hardcover haben (Hardcover Junkie und so). Und schließlich The Evolution of Mara Dyer. Den ersten Band habe ich geliebt! Mit dem zweiten warte ich noch bis der dritte auch erscheint, denn auf einen miesen Cliffhanger habe ich keine Lust ;)

 

 Warp ist mein erstes Eoin Colfer Buch. In dem wunderschönen Buch geht es um Zeitreisen und ich liebe Zeitreisen! (Mehr weiß ich auch nicht über die Handlung xD )
Lang, lang ist die Erscheinung von Dust Lands her. Ich weiß noch, dass es seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste stand (2 Jahre oder so) und nun ist endlich der zweite Teil erschinen. Das Cover vom zweiten Teil ist mir viel zu mädchenhaft, denn die Handlung und die Prota scheinen gar nicht mädchenhaft zu sein. Aber oke.



Das Los und Abgesang sind zwei sehr interessante Bücher, die ich von Lovelybooks habe.
Auf beide freue ich mich schon rieesig!
Und Der Weg der gefallenen Sterne (was für ein schöner Titel!) ist der letzte Teil der Gaia-Trilogie. Das erste Buch fand ich super, das zweite war solala und mit dem dritten hoffe ich auf einen gelungenen Abschluss.

 Das waren meine Neuzugänge für dieses Mal und wahrscheinlich werde ich nun die nächste Zeit keine vielen Neuzugänge mehr verzeichnen können.
Buhuuu …

oder etwa doch?!
;D





Samstag, 29. März 2014

[Buchrezension] Spurlos von Ashley Elston

 

Klappentext:
Zum sechsten Mal in acht Monaten wird Meg Jones mitten in der Nacht aus ihrem Leben gerissen. Ohne Vorwarnung, ohne Abschied, ohne Aussicht auf Rückkehr …
Meg Jones ist nicht ihr richtiger Name. Seit die 17-Jährige mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebt, hat sie ihre Identität verloren, ihre Freunde, ihre Heimat. In ständiger Angst vor ihren Verfolgern trägt sie immer eine Tasche bei sich mit den wichtigsten persönlichen Dingen. Und eigentlich hat sie sich vorgenommen, keine neuen Freundschaften zu schließen. Doch dann taucht Ethan auf …


Erster Satz:
„Wie möchtest du dieses Mal heißen?“

Eye-Candy: 
So ein schönes Cover! Ich bin begeistert, ich liebe es! Wenn man das Buch gelesen hat und auf die Symbolik achtet, wird einem so einiges klar. Das möchte ich niemandem vornewegnehmen, deshalb bin ich still (auch wenn mir das wirklich schwer fällt).
Auch unter dem Schutzumschlag sieht es wunderschön aus. Also schaut euch das Buch doch mal "nackig" an.

Inhalt: 
Seit einem schrecklichen Geschehen sind "Meg" und ihre Familie im Zeugenschutzprogramm. Ein Fehler und sie verlieren ihre gesamtes Leben und das immer und immer.  Sie ziehen von Stadt zu Stadt, wechseln ständig ihre Namen, ihre Identitäten und verlieren dabei immer mehr ihr eigentliches Ich. Während ihre Schwester sich immer mehr abkapselt und die Mutter nur noch betrunken ist, versucht der Vater auf eigene Weise "das Problem zu lösen". 
Einen weiteren Umzug hält die Familie nicht aus, das weiß "Meg". Sie weiß auch, dass sich schnell etwas ändern muss, wenn sie ihre Familie retten möchte. Denn auch im Zeugenschutzprogramm sind sie nicht so sicher, wie sie immer gedacht haben …

Meine Meinung:
Die tragenden Spannungspfeiler des Buches sind Identitäsverlust, irgendein dunkles Geheimnis und ganz viel Drama. Und natürlich sind da noch die tollen Charaktere.

Das Buch wird aus der Sicht der Protagonistin "Meg" aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie führt ein Tagebuch mit "Regeln", die sie sich zugelegt hat, um so gut wie möglich im Zeugenschutz zu überdauern. Diese Regeln leiten auch die Kapitel ein, sodass die Neugier des Lesers immer wieder geschickt geweckt wird. 

Den richtigen Namen von "Meg" und wie ihr Leben ausgesehen hat, bevor sie und ihre Familie in dem Zeugenschutzprogramm gelandet sind, erfahren erst viel später.
So lange bleibt Meg immer etwas mysteriös, aber das macht nichts! Denn sie ist ein starker Charakter und hat ihren eigenen Kopf. Anfangs ist sie mir zu dickköpfig und gemein, aber da sie das alles aus Selbstschutz macht, kann man darüber hinwegsehen. 

Man sollte meinen, dass wenn eine Familie in einer derartigen Situation ist, dass sie zusammenhalten würde. Hier ist das nur bedingt so. Da ist die Mutter, die immer mehr säuft und sich nicht um ihre Töchter kümmert. Dann ist da der Vater, der sich total abkapselt und sich nicht um die Mutter kümmert und um die Kinder kümmert er sich nur so halbwegs. Und dann ist da noch die kleine Schwester, die mich von Zeit zu Zeit aufgeregt hat, obwohl sie mir leidtut. Sie klammert sich an Meg, was ich verstehen kann, aber etwas mehr Selbstständigkeit würde ich mir schon für sie wünschen.
Ich verstehe auch nicht, wieso weder Meg noch der Vater sich mal richtig um die Mutter kümmern? Es heißt immer mal wieder, dass die Mutter tiefgehende psychologische Probleme hat, aber keiner schert sich drum. Wenn die Mutter halbtot auf dem Küchentisch liegt, bugsiert man sie einfach wieder in ihr Bett. Tolle Lösung! Nicht.


Das Love Interesst ist zum Glück überhaupt nicht verkrampft, sondern sehr süß, ohne dabei kitschig zu werden. Das liegt auch daran, dass Ethan so ein sympathischer Charakter ist. Doch leider fällt er etwas flach dabei aus. Er ist nett, lieb und all das positive Zeug, aber eine eigene Persönlichkeit fehlt ihm. Als Leser erfährt man so gut wie nichts über den wirklichen Ethan.

Von einem Thriller erwartet man Spannung und dieses Buch ist mega-spannend. Von der ersten Seite bis fast zur letzten. Warum nur fast? Ich mag Jugendthriller, nur ist es leider in den meisten Fällen so, dass die Auflösung der Haputproblematik zu schnell und zu einfach über die Bühne gebracht wird. Das nervt mich immer ein bisschen … Leider musste ich auch hier am Ende feststellen, dass sich meine schlimmste Befürchtung bewahrheitet hat: Das Ende ist zu simpel. Die Auflösung ist beinahe schon kindisch und wirkt an den Haaren herbeigezogen. 
Ganz nebenbei mal bemerkt: Ich habe mir schon gedacht, wo das Etwas sich befindet, was alle so verzweifelt in diesem Buch suchen. Jeder, der auch nur einen Thriller gelesen oder angeschaut hat, der wird die Lösung viel zu schnell herausfinden und somit die Handlung durchschauen.

Einige Fragen bleiben zwar am Ende offen, aber das muss ja auch so sein, schließlich gibt es einen zweiten Band und irgendwie muss man ja die Leser bei der Stange halten und zum Weiterlesen bringen.

In der Kürze liegt die Würze: 
Ein spannender Jugendthriller, der ein ungewöhnliches Thema hat. Ein kurzweiliges Buch, sehr flüssig geschrieben, sodass es im Nu ausgelesen ist. Leider ist die Auflösung der Hauptproblematik zu plump und vorhersehbar.

Bewertung:  
Eine Geschichte mit wenigen Worten zu erzählen und den Leser zufrieden zu stellen, das ist eine Kunst, die bei weitem viel zu wenige Autoren beherrschen. Asheley Elston schafft es mit knapp 300 Seiten eine atemberaubende Handlung mit unvorhersehbaren Twists und liebenswerten Charakteren auf die Beine zu stellen. Außer dem Showdown hat mir alles an dem Buch gefallen, dem Erscheinungsdatum des zweiten Teiles fiebere ich bereits entgegen. Von mir bekommt das Buch ♥ ♥ ♥ Herzchen.

Autorin:  
Ashley Elston lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und zwei Katzen im Norden Louisianas. Sie arbeitete zehn Jahre lang als Hochzeits- und Porträtfotografin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Spurlos ist ihr erstes Jugendbuch. (Quelle)

© privat
Mein Dank gilt dem Mixtvision Verlag und Lovelybooks. Vielen Dank, dass ich an der spannenden Leserunde teilnehmen und das tolle Buch lesen durfte.

Titel: Spurlos
Originaltitel: The Rules of Disappearing
Autorin: Ashley Elston
Genre: YA Thriller
Verlag: Mixtvision Verlag
ISBN: 9783944572062
Gebunden: mit Schutzumschlag und Leseband, 300 Seiten
Reihe: The Rules of Disappearing
  1. The Rules of Disappearing (Spurlos)
  2.  The Rules for Breaking (bisher nicht in Deutschland erschienen)


Für weitere Infos hierher klicken

Freitag, 28. März 2014

[Blog-Aktion] Lesenacht mit Ankas Geblubber


Hallihallo :)

Heute steht die Lange Lesenacht von der lieben Anka an und ich freue mich schon riesig! 

Eigentlich wollte ich Dark Canopy fertig lesen, aber das habe ich jetzt schon xD
Entweder mache ich nun mit Dark Canopy Band 2 weiter (Neél!) oder ich fange
mit Der Fluch des Titanen (Percy!) an. 

Hm. Hm. Hm.
Schwere Entscheidung. 
Aber da die Protagonistin aus Dark Canopy mich nur noch genervt hat, tendiere ich eher auf ein Wiedersehen mit Percy und der Gang :)


1. Aufgabe ~ 21:00 Uhr
Wie sollte es auch anders sein!? Mit dieser Frage MUSS ich einfach meine Lesenächte beginnen, ich bin einfach viel zu neugierig: Mit welchem Buch startet ihr in die heutige Lesenacht? Ist es eure aktuelle Lektüre oder beginnt ihr ein ganz neues Buch? Was könnt ihr uns vorab über eure Wahl sagen (bisheriger Eindruck, Erwartungen,...)?
Percy it is! :D 
Ich brauche jetzt einfach einen Charakter, mit dem ich mitfühlen kann und den ich einfach mag. Außerdem bin ich neugierig, wie es mit Percy und den anderen weitergehen wird!
Ganz kurz habe ich mal eingelesen und es war, als wäre ich nie aus dieser Welt hinausgewesen. Rick Riordan hat einen tollen Humor und eine tolle Art zu schreiben.
Ich freue mich schon sehr auf das Buch! 
(Percy und Anabeth *-*)

2. Aufgabe ~ 22:00 Uhr
Stellt euch vor, einer eurer aktuellen Protagonisten (ihr dürft wählen!) klopft morgen an eure Tür und fragt, ob er die nächsten 24 Stunden mit euch verbringen darf. Wer hat geklopft und was unternehmt ihr?


Percy würde bei mir anklopfen? UND Zeit mit mir verbringen wollen? 
Ganz klar, würde ich JA! sagen und dann würde er mir sagen, dass ich die Tochter von einer Gottheit bin (Zeus, wahrscheinlich. Ich habe es im Gefühl ;D ) und dann würden wir auf eine Heldenmission gehen und die Welt retten! 
Oh yeah.

 3. Aufgabe ~ 23:00 Uhr
In Anlehnung an die kleine Überraschung gleich: Was ist das Verrückteste, das ihr je erlebt habt? Oder anders: Was würdet ihr gern mal Verrücktes anstellen, wenn ihr nicht mit Konsequenzen rechnen müsstet?


 Eine Freundin und ich haben uns mal auf einem Lieferwagen hinten draufgestellt.
Da wo man die Füße hinstellen kann, wisst ihr was ich meine? ^^
Dann hat uns der Autofahrer eine Weile herumkutschiert
(wobei er nichts von seinem Glück wusste).

 4. Aufgabe ~ 0:00 Uhr
Pünktlich um Mitternacht schlüpft mein neues Blog-Projekt-Baby (klick)! Dann bleiben wir doch gleich beim Thema Bücherregale ~ Welcher Schatz in eurem Bücherregal hat für euch einen ganz besonderen Wert und warum? Welches Buch würdet ihr selbst für 1.000 Euro nicht mehr hergeben?


Das ist schon eine Menge Geld ;)
Aber ein Buch gibt es, das ich nicht hergeben würde: Mein erstes Tagebuch!


Okay, für mich ist die Lesenacht hier beendet.
Ich lese schon zum dritten Mal den selben Satz und weiß immer noch nicht, was passiert :D
Hat eine Menge Spaß gemacht, vielen Dank liebe Anka!

[CoverTalk] Das doppelte Lottchen oder ein Buchcover kommt selten allein


© Carly Büchersuchti, erstellt mit InstaQuote

Das doppelte Lottchen 
oder 
ein Buchcover kommt selten allein

Wenn ich ein Buch gelesen habe, dann verbinde ich mit dem Cover das gelesene Buch. 
Logisch, oder? 
Aber was, wenn ich ein Buch gelesen habe und das gleiche Cover hat auch ein anderes Buch, in dem es um etwas ganz anderes geht? 

Ich mag schöne Bücher. Ich mag sie anfassen, ich mag es an ihnen zu schnüffeln und ich mag es sie an- und auszuziehen. 
Jap, höchstwahrscheinlich habe ich einen Buch-Fettisch. 

Wie abartig ist es bitte, wenn zwei Bücher das gleiche Cover haben? 

Hier sind einige Beispiele:

 

Im Grunde hat man hier das Bild gespiegelt.
Das Cover ist wirklich hübsch, ich habe Die Stadt der verschwundenen Kinder gelesen und fand es richtig gut. 
  
Die Handlungen der beiden Bücher gehen in zwei ganz verschiedene Richtungen.
Dennoch ist es doof, dass sie sich ihr Äußeres teilen müssen. 




 Drillinge gibt es anscheinend auch :D 


Mir fällt gerade auf, dass die Frau auf dem Cover keine Beine bzw. Füße hat! :o 


Das waren nun einige meiner Lieblingsbeispiele. 

Was haltet ihr vom doppelten Lottchen? Ein No-Go oder verständlich, da man das Rad nicht neu erfinden kann?

Es ist sehr interessant zu sehen, dass die selben Cover für so unterschiedliche Themen genutzt werden. Man siehe nur das Motiv von Meridian. Drei verschiedene Bücher, die sich kaum mehr unterscheiden könnten! 

Ich für meinen Teil, finde es lächerlich, dass immer wieder die selben Motive umgewandelt oder gar genau so wie sie sind, übernommen werden.
Es gibt so viele junge, innovative Künstler da draußen, da kann mir keiner erzählen, dass es nicht genügend Optionen für Cover gibt. Vielleicht sollte man mal die Augen auf machen und Neues ausprobieren.

Das doppelte Lottchen gibt's auch bei Filmplakaten
Und hier sind einige weitere Buchcover, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen. 


Dienstag, 25. März 2014

[Der alltägliche Wahnsinn] Halt STOP!

© Carly Büchersuchti, erstellt mit InstaQuote

Hallo ihr Lieben

Halt STOP! habe ich letztens gedacht, als ich meine
 (zugegeben tollen) Neuzugänge im Regal verstaut habe.
(Dabei musste ich sehr kreativ stapeln.)

Nach einem schnellen Nachzählen habe ich festgestellt, dass ich sage und schreibe
*achtung es kommt gleich*
73 ungelesene Bücher hier herumstehen habe.
Edit: Es sind 76 Bücher, ich hab' mich verzählt xD

Wie konnte das denn passieren?

Der erste Schritt zur Besserung, ist die Einsicht.
 Ich will auf keinen Fall, dass der ganze Schlamassel noch weiter ausufert, weshalb ich das nun schnell in den Griff bekommen muss. Mehr als 80 darf es auf keinen Fall werden!

Deshalb, der Entschluss.
Absoluter Buchkaufverbot.
Bäm.

Da bekanntermaßen die Ausnahme jede Regel bestätig, kommen hier nun die Ausnahmen, bei denen ich ein oder auch beide Augen zudrücken werde: 

1. Fortsetzungen von Serien
2. Leserunden, Buchgewinne, Rezi-Esemplare
3.  Geschenke, Gutscheine
4. Bücher aus der Bibliothek
(5. Tauschbücher)

Wie lange ich das Ganze durchhalten werde, das steht in den Sternen.
Jedoch möchte ich schon bis zu meinem Geburtstag konsequent bleiben. So lange ist es ja auch nicht mehr, bis zum 1.07, weshalb ich hoffe, dass ich es schaffe.

Puh, diesen Post zu schreiben und hochzustellen, das hat so etwas Endgültiges.
Aber es muss sein.

Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die einen mega-SuB hat


 

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