Posts mit dem Label [Filmrezension] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label [Filmrezension] werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 20. Dezember 2015

[Filmrezension] Margos Spuren

http://www.dvd-forum.at/img/uploaded/44079_f17399c413af96877371e68e3ba9d1fe_margos-spuren-poster-01.jpg

Originaltitel: Paper Towns 

Regie: Jake Schreier 

Drehbuch: Scott Neustadter und Michael H. Weber nach dem Roman von John Green

Darsteller: Nat Wolff, Cara Delevingne, Austin Abrams, Justice Smith, Halston Sage

Verleih: Fox Deutschland

Länge: 109 Minuten

FSK: Ab 6 Jahren

Start: 30. Juli 2015


Freitag, 16. Oktober 2015

[Filmrezension] Buenos días, Prinzessin


BUENOS DIAS, PRINZESSIN!

 
 
 
DVD-Start: 16. Oktober
 
  
FSK 12 | DVD | Blu-ray | 1 h 49 min | Capelight Pictures | Komödie  | Paloma Bloyd, Daniele Liotti, Irene Montalà, Lucía Guerrero  | Regie: Joaquín Llamas
 
 
 
 
 
 
 
 
Darum geht es: Dass es zwischen ihren Eltern nicht mehr so gut läuft, ist eine Untertreibung. Nach deren Trennung ändert sich auch das Leben der 17 Jahre alten Valeria (Charlotte Vega) - und zwar gewaltig. Die junge Erwachsene muss mit ihrer Mutter zusammen nach Madrid umziehen und ihren bisherigen Alltag hinter sich lassen, auch wenn sie das gar nicht will. Dort erwartet sie nicht nur eine neue Umgebung, sondern natürlich auch eine neue Schule. Und kurz nach ihrer Ankunft in der spanischen Hauptstadt handelt sie sich auch direkt Ärger ein und muss gleich für mehrere Wochen die Nachsitzbank drücken. So schlimm ist der Umzug dann aber doch nicht, es tun sich auch gute Seiten auf: So macht Valeria die Bekanntschaft mit der Gruppe der „Unangepassten“ und freundet sich schnell mit ihnen an. Außerdem findet sie Interesse an Raúl (Àlex Maruny). (Quelle)
 
Meine Meinung: Eigentlich fängt der Film so an, wie viele andere Teeniekomödien, leider hat er auch eine Weile gebraucht, um mich (dann ganz) in seinen Bann zu ziehen. 

Zum einen hat das den Grund, dass der Film eine Protagonistin hat, die wirklich uninteressant ist. Sie ist ein gewöhnliches Mädchen, das sich mit ihrer neuen Umgebung abfinden muss. Das ist nicht Schlechtes, aber da Valeria so perfekt und gleichzeitig gewöhnlich ist, bleibt ihr Charakter bis zum Schluss des Filmes sehr flach. Als Zuschauer kann man zwar zum Teil mit ihr mitfühlen, aber richtig gern, hat man sie nicht. 

http://presse.capelight.de/wp-content/uploads/1162.jpg
 
Ein anderer Grund, weshalb ich verwirrt war, ist die absolute Ähnlichkeit mit "The Breakfast Club". Dabei meine ich nicht nur das erzwungene Treffen der Teenager in der Schulbibliothek und die Andersartigkeit der Clubmitglieder. Ganze Szenen scheinen einfach nur leicht abgewandelt worden zu sein. Das ist sehr schade, da der Film sich hier sein eigenes Potential verbaut. 

Nachdem die Ähnlichkeiten aufhören, wird der Film um ein ganzes Stück interessanter. Wie oft, sind die unterschiedlichen Nebencharaktere, viel interessanter, als die Hauptperson. Sie haben tatsächliche, ernst zu nehmende Probleme, die den Zuschauer erschrecken und für die Charaktere einnehmen lassen. Leider kommen sie viel zu kurz, obwohl der Film auch ihnen ihre Bildschirmzeit gewähren möchte. 
Das hat den Effekt, dass der rote Faden der Geschichte nicht ganz so klar ist. Um wen oder was geht es hier eigentlich?, fragte ich mich. Erst am Ende, wird es klar, um was es geht: Es geht um Freundschaft. 

http://presse.capelight.de/wp-content/uploads/0862.jpg
 
 
Meine Bewertung: Der Film versucht wie seine (nennen wir es) Inspiration (The Breakfast Club) eine Ode an die Freundschaft zu sein. Er möchte zeigen, dass wir, egal wie unterschiedlich auch immer, Gemeinsamkeiten haben und dass diese Gemeinsamkeiten und alle gleich machen. Freunde sind die Familie, die man sich aussuchen kann, wie man so schön sagt. Noch schöner wäre es gewesen, wenn auf das unnötige Drama verzichtet wäre, sodass der Hauptkern des Film ersichtlicher und prägnanter gewesen wäre. Dennoch ein guter Film, den man sich besonders als jüngere Person ansehen kann, daher ♥♥♥,♥ Herzchen. 
 
http://presse.capelight.de/wp-content/uploads/0462.jpg


Mein Dank gilt an Capelight Pictures, für die Bereitstellung des Films! 

 

 
 

Samstag, 15. August 2015

[Filmrezension] Entschuldige, ich liebe dich


Gewinnspiel: Gewinnt eine DVD zur spanischen Romanze "Entschuldige, ich liebe Dich!" 

Regie: Joaquín Llamas
Cast: 
Paloma Bloyd
Daniele Liotti
Irene Montalà
Lucía Guerrero
Laufzeit: 115 Minuten
FSK: ab 12 Jahre
Genre: Komödie
Studio: Capelight Pictures (Alive)
Erschienen: 14. August 2015

Darum geht es: Ein Liebesfilm der Lust macht, sich wieder selbst zu verlieben. Und eine hinreißende Liebeserklärung an das Leben. Als der erfolgreiche Geschäftsmann Álex im hektischen Berufsverkehr fast die Abiturientin Niki überfährt, funkt es sofort gewaltig zwischen den beiden. Niki zeigt ihm 'ihr' Leben, das so ganz anders ist als seines. Der Beginn einer großen Liebe gegen alle Widerstände ...

Meine Meinung: Inwiefern kann man von Liebe sprechen, wenn ein moralischer Konflikt vorliegt? Ein Altersunterschied von zwanzig Jahren hört sich krass an, aber noch krasser wird es, wenn die Beziehung zwischen einem Teenager und einem erwachsenen Mann stattfindet.

Der Film Entschuldige, ich liebe dich hat einen Reiz, das muss man ihm zusprechen. Als Zuschauer hängt man an der Handlung fest, man möchte wissen, wie es nun mit den beiden Protagonisten endet. Ob sie zusammenkommen oder eben nicht. Ob ihre Familie und Freunde ihre Beziehung akzeptieren oder nicht.
An dieser Stelle habe ich mir mehr an Spannung und auch Tiefe gewünscht. Es wird immer mal wieder erwähnt, dass der Altersunterschied wie ein Abgrund sich um die beiden spannt und es nichts werden kann und es nicht richtig ist (was es auch nicht ist). Aber statt hier noch tiefer zu graben, statt diese verbotene Liebe, die wohl ihren Reiz hat, denn anders kann ich mir die Häufigkeit des Themas nicht erklären, auszubreiten und den Zuschauer mitzureißen, wird auf locker flockige Liebeskomödie gemacht. Einige Situationen sind auch wirklich lustig, aber für mich hat die Balance zwischen den beiden Polen, Ernsthaftigkeit und Komödie schlichtweg gefehlt. 

Gehen wir näher darauf ein, natürlich ohne zu spoilern: Beide Charaktere handeln sehr unrealistisch. Ich weiß, Liebe ist nicht gerade für ihr rationales Denkvermögen bekannt, aber Nachvollziehbarkeit wird von mir schon erwartet. Mein Problem war, dass ich nicht verstanden habe, wieso Niki ab der ersten Sekunde an, sich an Álex klammert und den Mann einfach nicht in Ruhe lässt. Wieso verlieben sie sich ineinander? Wieso wird diese Art der Liebe, die falsch ist, so romantisiert und nicht wirklich kritisch behandelt? Wenn ich kritisch sage, meine ich nicht, dass man eine Doktorarbeit über die Problematik von Teenager-Erwachsenen-Beziehungen schreibt. Ich meine, dass man ernsthaft in Frage stellen sollte, was da gerade zwischen den beiden Menschen abgeht.

Die Charaktere sind merkwürdig, anders kann ich sie nicht beschreiben. Álex ist mir zwar sympathisch gewesen, aber gleichzeitig ist er sehr undurchschaubar. Man weiß nicht, wieso er seine komischen Freunde hat (ach, diese Freunde. Ich habe sie alle gehasst), wieso er etwas mit Niki anfängt, wenn er als heißer, erfolgreicher Typ, eine tatsächliche, heiße Frau abkriegen könnte.
Niki hingegen ist sehr flach portraitiert. Sie ist ein quirliger Teenie, denkt nie an die Auswirkungen ihrer Handlungen und ist sehr impulsiv und leider auch manipulativ. Bis zum Ende des Films wird sie überhaupt nicht, nicht im geringsten, erwachsen oder reifer.
Was mir wirklich gut gefallen hat, ist die Kameraführung und auch das schauspielerische Talent. Auf heuchlerische Musik wird verzichtet, das Bild ist klar, sodass eine tolle Atmosphäre geschaffen wird. Das Setting ist wundervoll, man möchte am liebsten gleich in die Wohnung von Álex einziehen oder sich an den Strand legen, um etwas Farbe abzubekommen.

Meine Bewertung: Der Film hätte lustig und nachdenklich sein können. Er hätte kritisch bleiben müssen, um ein paar Grauzonen zu schaffen und so den Zuschauer für sich zu gewinnen. Stattdessen wird auf seichten Humor wertgelegt und viel zu viele Wendungen erzwungen, nur um den Zuschauer an der Stange zu halten. Dabei hätte der Film dies gar nicht nötig gehabt, wenn er sich auf seine Haupthandlung konzentriert hätte. Dennoch ist Entschuldige, ich liebe dich irgendwie spaßig, man lacht, wenn auch oft aus Unglauben über die Charaktere und möchte wissen, wie es weitergeht, daher ♥♥♥ Herzchen. 

Mein Dank gilt an Capelight Pictures, für die Bereitstellung des Films! 

 
 

Daughter of Ink and Paper Template by Ipietoon Cute Blog Design and Homestay Bukit Gambang