Donnerstag, 14. Juli 2016

[Kurzrezension] Heat Wave: Hitzewelle

Heat Wave (Nikki Heat, #1)Ein Immobilienmagnat stürzt aus großer Höhe auf einen Bürgersteig in Manhattan und eine vorbildliche Ehefrau mit zwielichtiger Vergangenheit überlebt knapp einen Überfall. Gangster und Mogule, die jede Menge Gründe zum Töten haben, präsentieren wasserdichte Alibis. Und dann kommt es während einer rekordverdächtigen Hitzewelle zu einem weiteren schockierenden Mord und damit zu einer Kehrtwende im aktuellen Fall. All die schmutzigen kleinen Geheimnisse der Reichen kommen ans Licht … Detective Nikki Heat vom NYPD Morddezernat ist nicht nur smart, sexy, und professionell, sondern besitzt auch einen starken Sinn für Gerechtigkeit. Doch als ihr der Starjournalist Jameson Rook zugeteilt wird, damit dieser für einen Artikel über die New Yorker Polizei recherchieren kann, sieht sie sich plötzlich einer unerwarteten Herausforderung gegenüber. Denn Pulitzerpreisträger Rook ist ebenso anstrengend wie gutaussehend … (Klappentext)

Heat Wave: Hitzewelle | Richard Castle | Übersetzt von Anika Klüver | Crime, Contemporary | Sprecher: David Nathan | Spieldauer: 8 Std. 48 Min. | ♥♥♥,♥ | Weitere Informationen

Meine Meinung als Liste:
  • Zuallererst sollte gesagt werden, dass dieses Buch für Fans von der TV-Serie Castle ist. Andere Krimi-Fans werden hier nicht ganz so sehr auf ihre Kosten kommen. Fans hingegen werden viele ihrer heißgeliebten Charaktere wiederentdecken und so einige Insiderwitze sichten. Einige Unterschiede zu den Charakteren gibt es natürlich. Zum Beispiel ist der männliche Protagonist, welcher Castle nachempfunden sein soll, nicht halbwegs so geistreich, gewitzt und intelligent. Dennoch ist er ein sympathischer Kerl und hat einige lustige Sprüche auf Lager.
  • Die Handlung ist einfach gestrickt und hat etwas von der Handlung der Serie. Mordfall - Indizien-Suche - Fokus auf Charaktere - Lösung des Mordfalls. Dennoch macht das Lesen Spaß, was an der Einfachheit und den Charakteren liegt.
  • Der eigentliche Autor des Buches ist natürlich nicht Richard Castle, sondern ein Ghostwriter. Ob er sein Handwerk beherrscht, mag ich nicht genau sagen. Teilweise liest sich das Buch etwas Groschenroman-mäßig, wobei das natürlich auch gewollt sein kann. Ich habe es nicht negativ empfunden, jedoch ist das natürlich subjektiv.
  • Da das Hörbuch von David Nathan, der deutschen Stimme von Castle, gesprochen wird, kann man sich einfach vorstellen, dass Castle die Geschichte erzählt. Ein wirklich wundervolles Leseerlebnis ☺
Bewertung: Das Buch ist definitiv für Castle-Fans konzipiert. Ob andere Leser hierbei Spaß haben werden, kann ich nicht sagen. Entscheidend ist, dass einige Anspielungen und die Charaktere anders empfunden werden würden und dies sicherlich das Leseerlebnis verändern würde.

Autor / Fun-Fact: Richard Edgar Castle wurde als Richard Alexander Roger geboren. Den Künstlernamen Edgar legte er sich in Gedenken an sein großes Vorbild Edgar Allen Poe zu. Castle behauptet von sich selbst, von jeder höheren Schule New Yorks mindestens einmal der Schule verwiesen worden zu sein. Schon während seiner Schulzeit unterhielt er seine Klassenkameraden zunächst mit Sachbüchern, später auch mit Romanen, die sich großer Beliebtheit erfreute. Er war zweimal verheiratet und lebt heute mit seiner 15-jährigen Tochter Alexis und seiner Mutter in New York.
Die 26 Romane des Mystery-Autors waren allesamt Bestseller. Sein Debütroman In the Hail of Bullets hat ihm sogar den renommierten Nom DePlume Society’s Tom Straw Award for Mystery Literature eingebracht. Sein bekanntestes und beliebtestes Werk ist die inzwischen abgeschlossene, 12-bändige Roman-Reihe um den pensionierten New Yorker Polizisten Derrick Storm. Seine neue Serie um Nikki Heat basiert auf wahren Fällen, die er gemeinsam mit einer Beamtin des New York Police Departments gelöst hat. Bisher sind zwei Bände erschienen.
 
So die offizielle Version des Verlags. Tatsächlich existiert der Krimi-Autor Castle nur als Hauptfigur der gleichnamigen amerikanischen Fernsehserie. Wer die Nikki-Heat-Krimis tatsächlich schreibt, ist ein streng gehütetes Geheimnis der Film-Produktionsfirma ABC. Das hält die Fangemeinde jedoch nicht davon ab, heftig darüber zu spekulieren. Die Namen, die in den Ring geworfen werden, reichen von James Patterson über Stephen J. Cannell bis hin zu Andrew W. Marlowe (!), dem »Erfinder« von Castle, und seiner Frau, der Drehbuchautorin Terri Edda Miller. (Quelle)

1 Liebe Worte:

  1. Ich schaue Castle schon seit Jahren und überlege schon lange, ob ich das Buch lesen möchte, weil Krimis normalerweise gar nicht mein Ding sind. Deine Rezension finde ich dabei sehr hilfreich, aber ich denke ich werde es wohl lieber lassen. Wobei es als Hörbuch von "Castle" gesprochen doch cool wäre... hm, schwierig :D

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