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Freitag, 20. Dezember 2024

[Buchrezension] Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau von Karma Brown

                                             

Zwei enttäuschte Ehefrauen, ein Kochbuch aus den 1950er-Jahren und ein bitterböser Plan …
Alice, frisch verheiratet, zieht mit ihrem Mann in einen schicken Vorort im Norden New Yorks. Doch die viel zu große, adrette Villa ist ihr von Anfang an unbehaglich. Als sie im Keller ein mit persönlichen Kommentaren gespicktes Kochbuch aus den 1950er-Jahren auffindet, beginnt sie sich für Nellie, die Vorbesitzerin des Hauses, zu interessieren. Alice kocht sich — zunächst nur aus Langeweile — in die Vergangenheit zurück. Bis sie anhand von Briefen entdeckt, dass Nellies Leben (und ihre Rezepte) ein düsteres Geheimnis bergen. Mit fatalen Folgen für Alice und ihren Mann ... (Quelle)

Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau | Karma Brown | Broschur, 416 Seiten | Einzelband | Historical Fiction, Mystery, Contemporary | Penguin Verlag | ♥♥♥

Samstag, 19. März 2016

[Kurzrezension] Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line

The Thousand-Dollar Tan Line (Veronica Mars, #1)
Veronica Mars – The Thousand Dollar Tan Line | Rob Thomas, Jennifer Graham | Mystery, Crime, Thriller [YA] | Vintage Books | Buch 1 | ISBN: 9780804170703 | Taschenbuch, 324 Seiten | ♥♥♥♥♥ | Weitere Informationen

Dienstag, 12. Januar 2016

[Kurzrezension] Ashes to Ashes von Jenny Han und Siobhan Vivian

Ashes to Ashes (Burn for Burn, #3) After Rennie's death, Kat and Lillia try to put the pieces together of what happened to her. They both blame themselves. If Lillia hadn't left with Reeve... If Kat had only stayed with Rennie... Things could have been different. Now they will never be the same. Only Mary knows the truth about that night. About what she is. She also knows the truth about Lillia and Reeve falling in love, about Reeve being happy when all he deserves is misery, just like the misery he caused her. Now their childish attempts at revenge are a thing of the past and Mary is out for blood. Will she leave anything in her wake or will all that remain be ashes? (Quelle)

Ashes to Ashes | Jenny Han und Siobhan Vivian | YA, Paranormal, Mystery | Simon and Shuster | ISBN: 9781471116926 | Hardcover, 387 Seiten | Band 1 | Band 2 | Band 3

Donnerstag, 17. Dezember 2015

[Buchrezension] Die Nacht gehört den Wölfen von Wulf Dorn

Die Nacht gehört den Wölfen 
Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang … (Quelle)


Die Nacht gehört den Wölfen | Wulf Dorn | YA, Mystery | cbt | ISBN: 978-3-570-16397-9 | Broschiert, 464 Seiten

Donnerstag, 10. September 2015

[Buchrezension] Dangerous Girls von Abigail Haas


Dangerous Girls 
It’s Spring Break of senior year. Anna, her boyfriend Tate, her best friend Elise, and a few other close friends are off to a debaucherous trip to Aruba that promises to be the time of their lives. But when Elise is found brutally murdered, Anna finds herself trapped in a foreign country, fighting against unthinkable accusations. As Anna sets out to find her friend’s killer, she discovers hard truths about her friendships, the slippery nature of truth, and the ache of young love.
As she awaits the judge’s decree, it becomes clear that everyone around her thinks she is not just guilty, but dangerous. When the truth comes out, it is more shocking than you could ever imagine…

Dangerous Girls | Abigail Haas | YA, Contemporary, Mystery | Simon Pulse | ISBN: 978-1442486607 | Taschenbuch, 400 Seiten 


Meine Meinung: Wo war nur dieses Buch all die Jahre lang, als ich nach guten Jugend-Mystery-Mindexploision-Thrillern gesucht habe? Wo war die Autorin? Und wieso schreibt sie nicht noch mehr solcher Bücher? Wieso mag ich das Cover so sehr, das so gut zum Buch passt? (okay, die letzte Frage ist ein Joke, der sich bereits innerhalb der Frage beantwortet)

Dieses Buch ist verzwickt und verdammt spannend! Als Leser wird man sofort in die Gedankenwelt der Protagonistin, die als Ich-Erzählerin berichtet, hineingeworfen. Die Protagonistin Anna sitzt in der Gegenwart der Erzählzeit im Untersuchungshaft und durch ihre Erinnerungen und durch "Beweismaterial" werden wir als Leser an die Geschehnisse herangeführt. So lernen wir auch die verstorbene Elise und die Freundschaft der beiden Mädchen kennen.

Anna ist eine vermittelnde Protagonistin, die man weder leiden noch hassen kann. Sie ist angenehm und nervt nicht, sie reagiert so, wie man es höchstwahrscheinlich in der Situation selber tun würde. Bis zum Schluss konnte ich nicht wirklich eine Verbindung zu ihr aufbauen, allerdings hat mich ihr Schicksal gepackt und ich musste wissen, wie es weitergeht.

Was hätte ich gegeben, um ein paar Kapitel aus Elises Sicht zu lesen? Sie erinnert etwas an Alison aus Pretty Little Liars, auch wenn sie nicht so krass manipulativ ist. 
Die anderen Charaktere haben zwar ihren Teil zur Geschichte beigetragen, allerdings hätte mir die Andeutung von ein wenig mehr Tiefe noch besser gefallen. Ich habe zwar meine Theorien zu einigen von ihnen, diese könnten aber auch nur meine Hirngespinste sein …

Mann ist das Buch spannend! Wie gesagt, die ziemlich komplexe Handlung hat mir wirklich gut gefallen! Ab ca. 25% des Buches wusste ich zwar, wer Elise umgebracht hat, aber durch die vielen falschen Fährten und Wendungen, die, die Autorin legt, habe ich ab und zu an mir gezweifelt. 

Dieses Ende. Es ist krass und hammer. Glaubt mir, die letzten paar Seiten, das sind die besten im ganzen Buch.

Abigail Haas schreibt sehr flüssig und metaphorisch, ohne Personen- und Ortbeschreibungen auszuschlachten. Ihre Schreibart erinnert an beinahe poetisch angehauchte, ruhige Bücher, unter deren Oberfläche es brodelt.

Bewertung: Es ist mehr als untertrieben, wenn ich sage, dass ich das Buch wirklich, wirklich geliebt habe. Nur noch eine winzige Prise Tiefe bei den Nebencharakteren hat mir gefehlt, daher ♥♥♥♥,♥ Herzchen und ein Jahresfavorit.

Autorin: Abigail Haas has written two adult novels and four young adult contemporary novels under the name Abby McDonald. Dangerous Girls is her first young adult thriller. She grew up in Sussex, England, and studied Politics, Philosophy & Economics at Oxford University. She lives in Los Angeles. (Quelle)

Freitag, 10. April 2015

[Buchrezension] Wo immer du bist von Cylin Busby


Wo immer du bist


West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen – und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume.
Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll – und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen.
Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen …
  



Wo immer du bist | Cylin Busby | YA, Mystery | Einzelband | Boje | ISBN: 978-3-414-82386-1 | Hardcover, 239 Seiten

 
 


Erster Satz: Da weint jemand. Ein Mädchen. Es ist kein schönes Weinen wie bei einer Schauspielerin, der die Tränen leise über das hübsche Gesicht rinnen.

Meine Meinung: Kennt ihr diese Bücher, die ihr lest und denkt "Hm, ja, das ist gut" und dann lest ihr weiter und beendet es mit dem Gedanken "WAS? WAS? Soll das alles sein?" 
So ein Buch ist Wo immer du bist, im Guten, wie im Schlechten.

Zugegeben, der Anfang ist verwirrend. Es passieren Dinge, irgendwelche Traumszenen finden statt (zum Glück nur sehr kurz), die einem den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagen. Die Charaktere sind leicht freaky, ungefähr so, wie in einem psychologischen Film. Man weiß nicht, woran man bei ihnen ist. Wem kann man vertrauen, wer ist Freund, wer ist Feind? Bis zum Schluss hat man als Leser sehr unterschiedliche Gefühle zu den Charakteren.

Auch die Haupthandlung ist verwirrend, wenn auch auf eine gute Art. Mit dem Protagonisten versucht man rätselhafte Ereignisse aufzuklären, was sich als schwierig erweist, da dieser sich nicht bewegen kann. Denn er liegt im Koma. 

Außer der hübschen Zimmernachbarin im Krankenhaus, die ab und zu ihre manischen Phasen hat, scheint ihn keiner zu verstehen … man könnte meinen, dass sich eine Romanze anbahnen muss. Was es auch tut. Überraschung! Allerdings ist die Romanze nicht sehr Jugendbuch-mäßig. Sie lässt den Leser um Atem ringen und bangen und auf der Lippe kauen. Nicht, weil das Buch vor heißen Szenen überquillt, sondern, weil die Beziehung, die beide Charaktere zueinander haben, so intensiv und merkwürdig ist.

Der Schreibstil ist total flüssig, die Geschichte flutscht dahin. Das ist wohl auch keine Kunst, da sie nur knapp 260 Seiten hat. Es ist aber eine Kunst, eine derart mitreißende und faszinierende Geschichte auf 260 Seiten zu erzählen.

Bewertung: Ich habe nur Gutes über das Buch zu sagen, dennoch bekommt es nicht die volle Punktzahl. Die angeschnittenen Themen, die Charaktere, die Spannung, das alles ist top! Der Schreibstil und das Ende sind auch wirklich klasse. Eine Prise Besonderheit, Tiefe und Gefühl hat mir leider gefehlt. Gerade am Anfang liest sich das Buch zu statisch und man braucht eine Weile, um reinzukommen und somit ♥♥♥♥ Herzchen.


Autorin: Cylin Busby war Redakteurin für ein Jugendmagazin, bevor sie angefangen hat, Bücher zu schreiben. Inzwischen hat sie verschiedene Titel veröffentlicht, Wo immer du bist ist ihr erster Titel, der auf Deutsch veröffentlich wird. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Los Angeles. (Quelle)

 
© Cylin Busby

Mittwoch, 25. Februar 2015

[Buchrezension] Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis


Der MärchenerzählerTitel: Der Märchenerzähler
Autorin: Antonia Michaelis
Genre: Contemporary, Mystery, Thriller
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3-7891-4289-5
Format: Gebunden, 448 Seiten
Einzelband

[der Verlag empfiehlt das Buch ab 14 Jahren, meiner Meinung nach, sollten es ab 16 Jahren empfohlen werden, da es kein Jugendbuch ist. Das sagt die Autorin übrigens auch immer wieder.]

Für weitere Infos hierher klicken ❣

Klappentext: Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?
 
Erste Zeilen: Blut. Überall ist Blut.

Eye-Candy: Ich mag das Cover, ganz besonders mag ich es ohne Schutzumschlag. Die Trostlosigkeit, mit einem Funken Hoffung, ist wirklich gut eingefangen. Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, hier ein Bild:


Meine Meinung: Eine sehr lange Zeit hatte ich kein Interesse an diesem Buch. Das liegt hauptsächlich daran, dass in einigen Rezensionen stand, dass Gewalt gegenüber Frauen verharmlost werden würde. Und da ich selten Lust auf so eine Thematik habe und der Inhalt mich auch nicht wirklich gereizt hat, habe ich die Finger davon gelassen. Bis vor zwei Tagen, als ich ratlos vor meinem Regal stand und ein Buch ohne Fantasy lesen wollte, das ein Einzelband war und schon lange auf dem SuB schmorren musste. 

Sehr schnell hat mich die Erzählweise der Autorin gefangen genommen. Plötzlich konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil die Handlung, die frei von herkömlichem Fantasy ist, dennoch phantastisch ist und man in eine Welt voller dunkler Märchen eintaucht.

Das Tollste an dem Buch ist die Schreibweise. Selten ist mir ein derart flüssiger, poetischer und ungewöhnlicher Stil untergekommen. Dabei hört sich keine einzige Formulierung gestolzen an, es wirkt alles sehr authentisch. Man verliert sich in den Worten der Autorin, wie sich die Protagonisten in den Worten von Abel verliert.

Die Protagonistin Anna ist auf dem ersten Blick das Mädchen aus gutem Haus, das unglücklich ist, weil ihr Leben zu perfekt ist. Sie fühlt sich von Abels verschlossener, gefährlicher Welt angezogen. Obwohl Anna so ziemlich einen perfekten Charakter hat und sehr naiv und verträumt ist, mochte ich sie. Sie weiß es einfach nicht besser und lernt im Verlauf der Geschichte dazu. Ihre inneren Konflikte waren sehr interessant zu beobachten. 

Zu Abel möchte ich sagen, dass er einer der labilsten Charaktere ist, mit denen ich es jemals zu tun hatte. Weshalb er so ist, wie er ist, hat seine Gründe. Dennoch möchte ich sein Verhalten nicht verharmlosen oder entschuldigen. Nur weil man viel durchgemacht hat, bedeutet das nicht, dass man eine Freikarte vom Leben erhält, die man beliebig ausspielen kann, wenn man sich sehr schlecht verhält. Trotzdem hatte ich Mitleid mit ihm …

Andere Charaktere sind zwar auch vorhanden, die mehr oder weniger größere Rollen haben, aber auf die will ich nicht eingehen. Dennoch haben sie mir alle sehr gut gefallen, da man als Leser nie wusste, auf wen man sich eigentlich verlassen kann.

Bewertung: Manchmal mögen wir es, wenn Charaktere in ihr Verderben steuern, das ist bei diesem Buch der Fall. Wie das Verderben jeweils aussieht, ist bei allen anders. Wenn ihr mit schwierigen Thematiken nicht klar kommt und nicht dazu bereit seid, zwischen den Zeilen zu lesen, würde ich euch von diesem Buch abraten.
Wenn ihr bereit seid, von euren Gefühlen und Ansichten überrumpelt zu werden und auch einige Dinge in Frage zu stellen, solltet ihr zu diesem Buch greifen.
Für mich ist es ein Buch, an das ich immer wieder zurückdenken werde. Es ist ein Jahreshighlight und somit ♥♥♥♥♥ Herzchen.

Autorin: Antonia Michaelis, Jahrgang 1979, in Norddeutschland geboren, in Süddeutschland aufgewachsen, zog es nach dem Abitur in die weite Welt. Sie arbeitete u.a. in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswald studierte sie Medizin und begann parallel dazu, Geschichten für Kinder und Jugendliche schreiben. Seit einigen Jahren lebt sie nun als freie Schriftstellerin in der Nähe der Insel Usedom und hat zahlreiche Kinder und Jugendbücher veröffentlicht, facettenreich, fantasievoll und mit großem Erfolg. »Der Märchenerzähler«, ihr erstes Buch für junge Erwachsene, wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. (Quelle)

Antonia Michaelis
© Oetinger / Joerg Schwalfenberg

Dienstag, 16. September 2014

[Kurzrezension] Bunker Diary von Kevin Brooks

Bunker Diary

Klappentext:
Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines der anderen freizulassen, eskaliert die Situation …

Erste Zeilen:
10.00 Uhr.
Das ist alles, was ich weiß. Ich befinde mich in einem rechteckigen Bau mit niedriger Decke.

Sonntag, 27. Juli 2014

[Buchrezension] Stigmata von Beatrix Gurian

 

Klappentext:
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Erster Satz:
Sie versteckte den Brief in ihrer Rocktasche und eilte in ihr Büro im oberen Stockwerk, von dem aus sie einen guten Überblick über das Gelände hatte und jede Drückebergerin sofort entdecken konnte.

Sonntag, 22. Juni 2014

[Buchrezension] Blind Walk von Patricia Schröder

Kurzbeschreibung:
Als die 17-jährige Lida Donelley zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten „Blind Walk", einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv. Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

Donnerstag, 29. Mai 2014

[Buchrezension] Roter Mond von Benjamin Percy

 

Klappentext:
Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon immer Ausgestoßene waren.

Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen hat.

Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …


Samstag, 17. Mai 2014

[Buchrezension] Gegen die Gezeiten von Mia Salberg

 

Klappentext:
Allein gegen das Meer
Ella wird nach Burron geschickt, die winzige Heimatinsel ihrer Mutter vor der Küste Schottlands. Dort soll sie ihr Asthma auskurieren und den Tod der Mutter überwinden. Aber die Burroner sind abweisend und verschwiegen, und Ella fühlt sich auf der Insel nicht willkommen. Gut, dass es wenigstens den jungen Schiffer Luke Burns gibt, zu dem sie bald Vertrauen fasst. Doch dann stößt Ella auf ein uraltes Geheimnis und gerät in große Gefahr. Auf einmal will Luke nichts mehr von ihr wissen. Ein Sturm zieht auf und wirbelt Ellas Leben durcheinander. Sie muss ins Herz der Insel vorstoßen, um das Mysterium der See und der Silberaugen zu enträtseln.

  Erster Satz:
Die Ostküste von Schottland im Herbst, das hieß grauer Himmel über grauem Meer, gesprenkelt mit einigen grau-weißen Möwen.

Eye-Candy: 
Da im Buch die Möwen eine besondere Rolle spielen, finde ich es toll, wie man sie dezent in den Hintergrund setzt. Die Farben gefallen mir auch sehr gut. Dass ich nichts von Mädchengesichtern halte, dass wisst ihr ja. Aber hier schaut das Mädchen wenigstens skeptisch, was zu Ella und der Handlung passt.

Inhalt: 
Ella leidet nach dem Tod ihrer Mutter an Asthma, weshalb ihr Vater sie auf die Insel Burron zu schicken. Dort soll sie bei der Schwester ihrer Mutter wohnen. Auf der Insel angekommen, meiden die meisten Bewohner sie dort, weshalb, das wird ihr nicht verraten. Der einzige, der Ella nicht feindselig gestimmt ist, ist Luke. Als Ella die ganzen Anspielungen auf ihre Mutter zu viel werden, ist sie sich sicher, dass sie das Geheimnis um die Insel lüften muss, um endlich Antworten zu bekommen.

Meine Meinung:
Ich liebe das Meer, weil ich am Meer aufgewachsen bin und daher habe ich immer ein heimisches Gefühl, wenn ich in Städten bin, wo es Wasser hat. Das Gleiche gilt auch für Bücher, mit dem Thema Meer, Meerwesen usw. Daher habe ich mich wahnsinng auf Gegen die Gezeiten gefreut.
Packende Lovestory mit fantastischen Elementen der keltischen Mythologie – Taucht ein in die Magie des Sturmherzens! (So wird die Story auf der Lovelybooks-Seite beschrieben)
Wie toll hört sich das bitte an? Wegen diesem einen Satz, habe ich mich ständig gefragt, wo denn nun die fantastischen Elemente sind. Ich wollte es einfach so unbedingt und alles hat in diese Richtung gedeutet. Und dann, als ich dachte: Ja, endlich geht es los! Ging es doch nicht los.

Dieses "bald fängt die Geschichte erst richtig an"-Gefühl, hatte ich durch das ganze Buch hindurch. Als es dann wirklich losging, war ich auf Seite 322. Das Buch hat also ganze 322 Seiten gebraucht, um meine Aufmerksamkeit endlich zu fesseln. Nur schade, dass es nach dreißig Seiten zu ende war.

Weshalb ich das so empfunden habe? Die Antwort lautet: Wegen Ella, der Protagonistin.
Sie ist 15 / 16 und leidet an Asthma. Um sie von ihrem Asthma zu heilen, hat ihr Vater eine Idee: Er schickt sie auf eine kleine Insel an der schottischen Küste, von der ihre Mutter herkommt. Anscheinend hat die Insel einst Ellas Mutter geheilt, warum sollte es also nicht auch mit Ella funktionieren?
Auf der Insel angekommen, fühlt Ella sich unwohl und ungewollt. Das kann ich auch verstehen, sie ist ein Einzelkind, wuchs sehr privigiliert auf, bekam amscheinend immer ihren Willen und ist ein Großstadtkind. Die Insulaner sind ihr gegenüber abweisend und wollen sie nicht dort haben.
Wenn man mich in ein kleines Kaff verfrachten würde, wo die Leute merkwürdig drauf sind, würde ich auch alles und jeden ablehnen. Sie stolpert also von einem Fettnäpfchen ins nächste und natürlich sind alle anderen schuld. Dass sie kein Stück dazulernt und immer wieder ähnliche Fehler macht, eins und eins nicht zusammenzählen kann, daran denkt sie noch nicht einmal.
Was mich an Ella am meisten gestört hat, ist dass sie sich null auf die Insel einlassen kann. Sie will es zwar, aber auf eine sehr aufmümpfige Art. Nach dem Motto "Ich beweise euch, dass ich hierher gehöre. Dennoch bin ich besser als ihr, aber ihr müsst mich akzeptieren!" So schaut sie auf alle und alles herab und wundert sich, dass die Leute ihr keine Chance geben.
In dem Buch hatte ich kein einziges Mal den Eindruck, dass die Protagonistin, deren Job es ist die Handlung voranzutreiben, es auch wirklich tut.

Was ich mir vom Love Interest versprochen habe, hat mich wirklich hängenlassen. Sobald Luke eingeführt wird, ist klar, zwischen den beiden wird was laufen. Doch außer Ellas Geschwärme blieb es dabei, bis Luke sich plötzlich auch von ihr angezogen fühlt.
Das kann passieren, aber dafür, dass die beiden sich ineinander verlieben, hat mir das nicht gereicht. Ich wollte nicht nur pure Teeniehormone, sondern eine süße Nebenstrang-Liebesgeschichte.
Luke ist der stereotypische Love Interest, der um den Willen der Protagonistin existiert und die Aufgabe hat, sie zu retten, sie abzulehnen und sie dann doch zu wollen. 

Es ist toll, wenn man sich in ein interessantes Buch hineinstürzt, mit einer vagen Erwartung und dann von der Handlung mitgerissen wird. Mit Gegen die Gezeiten war es so ähnlich. Man stürzt sich hinein und man tappt im Dunklen, versucht sich die Handlung zu ertasten, aber nada. Die Autorin gibt nichts preis, was einen weiterbringen könnte. Ich hätte einige handfeste Hinweise wirklich begrüßt. So hatte ich ständig das Gefühl, dass die Handlung sich hinzieht und dass nichts von Bedeutung passiert.

Die Auflösung findet erst so ab Seite 320 statt. Für mich ist das viel zu spät, denn so hat das Buch kaum noch Zeit für ein rundes Ende. Die Erklärungen fühlen sich gehezt und oberflächlich an, was einen fahlen Nachgeschmack hinterlässt. Auch das Ende ist eher ernüchternd und wirkt auf mich zu gewollt. Mehr kann ich hier nicht sagen, ohne zu spoilern.


In der Kürze liegt die Würze: 
Die Autorin schreibt sehr atmosphärisch; das Setting ist interessant aufgebaut; die Mythologie der Geschichte ist unverbraucht und frisch; unsympathische Protagonistin, die die Handlung nicht vorantreibt und oberflächliche Nebencharaktere; Spannung ist mal da, dann wieder nicht; gehetztes Ende.

Bewertung:  
Obwohl das Buch vielversprechend anfängt, hat es in der Mitte einen Hänger, der sich bis fast zum Ende hin zieht. Die Autorin hat einige tolle Ideen, aber vielleicht hätte man sich an einigen Stellen mehr auf die Haupthandlung konzentrieren sollen. Der rote Faden war für mich nicht immer erkennbar, daher  ♥ ♥ ♥ Herzchen. Ich denke, dass gerade jüngerere Leser sehr viel Spaß mit diesem Buch haben werden.

Autorin:
Mia Salberg hat das Land der Schotten schon oft bereist. Besonders interessiert sich die Autorin für die Magie, die in alltäglichen Dingen steckt, und die keltische Mythologie, wovon ihre überquellenden Bücherregale Zeugnis ablegen. (Quelle)


Mein Dank gilt an den Verlag, die liebe Autorin und an Lovelybooks. Es war eine sehr spaßige Leserunde, vielen Dank für die Bereitstellung des tollen Buches!


Titel: Gegen die Gezeiten
Autorin: Mia Salberg
Genre: YA Mystery, Fantasy
Verlag: Ueberreuter Verlag
ISBN: 9783764170141
Gebunden: fester Einband, mit 352 Seiten

Für weitere Infos hierher klicken ❣ Die Leseprobe ist hier

Dienstag, 15. April 2014

[Buchrezension] Auge um Auge von Jenny Han & Siobhan Vivian

 
Klappentext:
Denn Klappentext würde ich nicht lesen, wenn ihr nicht zu viel verraten haben wollt. Es wird nicht direkt gespoilert, aber dennoch geht einiges an Spannung verloren.

Erster Satz:
Der Morgennebel hat alles in weiße Farbe getaucht.

Eye-Candy: 
Ich nehme an, dass die drei Damen die Protagonistinnen sein sollen. Ihr kennt meine Meinung zu unnötigen Menschengesichtern, die in keinerlei Relation zum Hauptgeschehen passen.
Erkennt ihr die Kette des Mädchens, das in der Mitte sitzt? Das ist so ziemlich das einzige, was zur Handlung passt. (Die Haarfarbe und vermeintlichen Ethnien lasse ich außen vor.)

Inhalt: 
Drei unterschiedliche Mädchen wollen dem Karma auf die Sprünge helfen und sich an verschiedenen Leuten rächen. Die Regel ist die, dass jede in den Racheplänen der anderen mitmachen muss, um später nicht zu kneifen. Obwohl die drei keine Freundinnen sind, verbindet sie der Wunsch nach Rache. Keine ahnt, was sie mit ihren Handlungen ins Rollen bringen und als es so weit ist, ist es bereits zu spät …

Meine Meinung:
Dieses Buch kann man auch als Pretty Little Liars trifft auf Gossip Girl bezeichnen. Das meine ich keineswegs abwertend, ganz im Gegenteil!

In diesem Buch haben wir drei Protagonistinnen, die alle kapitelweise aus der Ich-Perspektive die Geschichte erzählen. Mary, ein schüchternes Mädchen, das einst gemobbt wurde und nun wieder auf ihre Heimatsinsel zurückgekehrt ist. Kat, eine Einzelgängerin, die von allen auf der Schule als Bikertussi angesehen wird, ihrer Familie sagt man ziemlich hässliche Dinge nach. Und Lillian, eine hübsche Asiatin aus reichem Haus, die die beste Freundin der Queen Bee der Schule ist.
Die Mädchen könnten sich nicht mehr voneinander unterscheiden und dennoch haben sie alle ein gemeinsames Ziel: Sie möchten sich rächen.

Falls ihr das Buch nicht gelesen habt, es aber gerne nachholen möchtet, dann solltet ihr den Klappentext nicht lesen. Leider wird zu viel preisgegeben, es reicht, wenn ihr wisst, dass die Mädels sich an bestimmten Menschen rächen wollen. Tut euch einen Gefallen und haltet euch vom Klappentext fern.

Rache ist ein zweischneidiges Schwert, so sagt man und alle drei Mädels müssen diese Erfahrung machen. Was als harmloses Spiel anfängt wird immer ernster, bis jemand auf eine Art darunter leiden muss, was man noch nicht einmal seinem schlimmsten Feind wünschen würde …

Die Handlung fängt langsam an, steigert sich gegen Ende enorm! Die vielen Geheimnisse, die gelüftet werden und die Racheaktionen sind sehr unterhaltsam und toll zu lesen. Dazu kommt noch die Schreibweise der beiden Autorinnen, die einfach und leicht zu lesen ist, aber auch sehr poetisch an einigen Stellen klingt.

Kommen wir zurück zu den Geheimnissen, die einen Großteil der Spannung ausmachen. Sie sind witzig, traurig und gruselig. Als einige Geheimnisse gelüftet wurden, hatte ich einen dicken Kloß im Hals und Tränen in den Augen …
Das liegt daran, dass die Charaktere sehr echt wirken. Hier wurde nicht auf Effekt oder Witz wertgelegt, sondern auf Individualität. Anfangs wirken die Charaktere flach und klischeehaft, aber das legt sich ab der Hälfte des Buches. Also dranbleiben und darauf freuen.

In der Kürze liegt die Würze: 
Mystery, Geheimnisse und Intrigen, wenn ihr das alles mögt, dann ist das Buch wie gemacht für euch. Die durchaus stereotypisch gestalteten Charaktere bekommen mit jedem Kapitel mehr Tiefe, lustige Dialoge und eine Handlung, die langsam anfängt und immer mehr Fahrt aufnimmt.
Ganz besonders für Fans von Pretty little Liars und Gossip Girl zu empfehlen!
  
Bewertung:  
Eigentlich hat mir alles gefallen. Ja, nur eigentlich. Um fünf Herzchen zu bekommen, hat mir noch der letzte Funke gefehlt. Dafür hat das Buch einige Verwirrungen, die nicht bis zum Ende und darüberhinaus nicht erklärt werden … und ich weiß nicht, ob das Absicht ist und zur Handlung und somit zum Plan der Autorinnen gehört oder ob hier etwas unstimmig ist. Ich kann das Gefühl nicht abschütteln, dass es eher das Letztere ist, daher  ♥ ♥ ♥ ♥ Herzchen. Das nächste Buch werde ich definitiv lesen, ich bin gespannt was noch so kommen wird.

Autorin:
Jenny Han, 1980 in Virginia, USA, geboren, besuchte die Universität Chapel Hill in North Carolina. Sie lernte professionell Kinderbücher zu schreiben und machte ihren Master of Fine Arts an der New School Universität in New York City. Mit ihrer Sommer-Trilogie um Belly, Conrad und Jeremiah gelang ihr der Durchbruch als Schriftstellerin. Die drei Bände standen wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste und verkauften sich über 500.000 mal. Bei Hanser erschien der erste Band, Der Sommer, als ich schön wurde, 2010, 2011 folgte die Fortsetzung Ohne dich kein Sommer, und 2012 der dritte Band Der Sommer, der nur uns gehörte. Mittlerweile wurde die Trilogie in 15 Sprachen übersetzt. Hans Debüt Zitronensüß erschien 2011 in der Reihe Hanser bei dtv. 2014 folgt der erste Band der neuen Jugendbuch-Trilogie um Lillia, Kat und Mary, Auge um Auge, den Jenny Han zusammen mit Siobhan Vivian verfasst hat. Die Bestsellerautorin Han lebt in Brooklyn, New York.
(Quelle)
© Adam Krause
 Siobhan Vivian, 1979 in New York City geboren, wuchs in New Jersey auf. Sie studierte an der Hochschule für Kunst und beendete das Studium mit einem Abschluss in Schreiben für Film und Fernsehen. An der New School University in New York schloss sie anschließend ein Creative Writing-Studium für Kinder-und Jugendliteratur ab. Sie ist Autorin mehrerer Jugendbücher, arbeitet als Redakteurin für die New York Times und als Drehbuchautorin für The Disney Channel. Außerdem lehrt sie Schreiben von Jugendliteratur an der Universität Pittsburgh. Auge um Auge, das sie zusammen mit der Bestseller-Autorin Jenny Han verfasst hat, ist ihr erstes Buch bei Hanser.
(Quelle)
© Alex Solmssen Photo
Mein Dank gilt an den Verlag und an Lovelybooks. Vielen Dank, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte!

Titel: Auge um Auge
Originaltitel: Burn For Burn
Autorinnen: Jenny Han & Siobhan Vivian
Genre: Young Adult, Mystery
Verlag: Hanser Verlag
ISBN: 978-3-446-24559-4
Brochiert: 304 Seiten
Reihe: Burn for Burn

  1. Auge um Auge / Burn for Burn
  2. Fire with Fire
  3. Ashes to Ashes


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Samstag, 29. März 2014

[Buchrezension] Spurlos von Ashley Elston

 

Klappentext:
Zum sechsten Mal in acht Monaten wird Meg Jones mitten in der Nacht aus ihrem Leben gerissen. Ohne Vorwarnung, ohne Abschied, ohne Aussicht auf Rückkehr …
Meg Jones ist nicht ihr richtiger Name. Seit die 17-Jährige mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebt, hat sie ihre Identität verloren, ihre Freunde, ihre Heimat. In ständiger Angst vor ihren Verfolgern trägt sie immer eine Tasche bei sich mit den wichtigsten persönlichen Dingen. Und eigentlich hat sie sich vorgenommen, keine neuen Freundschaften zu schließen. Doch dann taucht Ethan auf …


Erster Satz:
„Wie möchtest du dieses Mal heißen?“

Eye-Candy: 
So ein schönes Cover! Ich bin begeistert, ich liebe es! Wenn man das Buch gelesen hat und auf die Symbolik achtet, wird einem so einiges klar. Das möchte ich niemandem vornewegnehmen, deshalb bin ich still (auch wenn mir das wirklich schwer fällt).
Auch unter dem Schutzumschlag sieht es wunderschön aus. Also schaut euch das Buch doch mal "nackig" an.

Inhalt: 
Seit einem schrecklichen Geschehen sind "Meg" und ihre Familie im Zeugenschutzprogramm. Ein Fehler und sie verlieren ihre gesamtes Leben und das immer und immer.  Sie ziehen von Stadt zu Stadt, wechseln ständig ihre Namen, ihre Identitäten und verlieren dabei immer mehr ihr eigentliches Ich. Während ihre Schwester sich immer mehr abkapselt und die Mutter nur noch betrunken ist, versucht der Vater auf eigene Weise "das Problem zu lösen". 
Einen weiteren Umzug hält die Familie nicht aus, das weiß "Meg". Sie weiß auch, dass sich schnell etwas ändern muss, wenn sie ihre Familie retten möchte. Denn auch im Zeugenschutzprogramm sind sie nicht so sicher, wie sie immer gedacht haben …

Meine Meinung:
Die tragenden Spannungspfeiler des Buches sind Identitäsverlust, irgendein dunkles Geheimnis und ganz viel Drama. Und natürlich sind da noch die tollen Charaktere.

Das Buch wird aus der Sicht der Protagonistin "Meg" aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie führt ein Tagebuch mit "Regeln", die sie sich zugelegt hat, um so gut wie möglich im Zeugenschutz zu überdauern. Diese Regeln leiten auch die Kapitel ein, sodass die Neugier des Lesers immer wieder geschickt geweckt wird. 

Den richtigen Namen von "Meg" und wie ihr Leben ausgesehen hat, bevor sie und ihre Familie in dem Zeugenschutzprogramm gelandet sind, erfahren erst viel später.
So lange bleibt Meg immer etwas mysteriös, aber das macht nichts! Denn sie ist ein starker Charakter und hat ihren eigenen Kopf. Anfangs ist sie mir zu dickköpfig und gemein, aber da sie das alles aus Selbstschutz macht, kann man darüber hinwegsehen. 

Man sollte meinen, dass wenn eine Familie in einer derartigen Situation ist, dass sie zusammenhalten würde. Hier ist das nur bedingt so. Da ist die Mutter, die immer mehr säuft und sich nicht um ihre Töchter kümmert. Dann ist da der Vater, der sich total abkapselt und sich nicht um die Mutter kümmert und um die Kinder kümmert er sich nur so halbwegs. Und dann ist da noch die kleine Schwester, die mich von Zeit zu Zeit aufgeregt hat, obwohl sie mir leidtut. Sie klammert sich an Meg, was ich verstehen kann, aber etwas mehr Selbstständigkeit würde ich mir schon für sie wünschen.
Ich verstehe auch nicht, wieso weder Meg noch der Vater sich mal richtig um die Mutter kümmern? Es heißt immer mal wieder, dass die Mutter tiefgehende psychologische Probleme hat, aber keiner schert sich drum. Wenn die Mutter halbtot auf dem Küchentisch liegt, bugsiert man sie einfach wieder in ihr Bett. Tolle Lösung! Nicht.


Das Love Interesst ist zum Glück überhaupt nicht verkrampft, sondern sehr süß, ohne dabei kitschig zu werden. Das liegt auch daran, dass Ethan so ein sympathischer Charakter ist. Doch leider fällt er etwas flach dabei aus. Er ist nett, lieb und all das positive Zeug, aber eine eigene Persönlichkeit fehlt ihm. Als Leser erfährt man so gut wie nichts über den wirklichen Ethan.

Von einem Thriller erwartet man Spannung und dieses Buch ist mega-spannend. Von der ersten Seite bis fast zur letzten. Warum nur fast? Ich mag Jugendthriller, nur ist es leider in den meisten Fällen so, dass die Auflösung der Haputproblematik zu schnell und zu einfach über die Bühne gebracht wird. Das nervt mich immer ein bisschen … Leider musste ich auch hier am Ende feststellen, dass sich meine schlimmste Befürchtung bewahrheitet hat: Das Ende ist zu simpel. Die Auflösung ist beinahe schon kindisch und wirkt an den Haaren herbeigezogen. 
Ganz nebenbei mal bemerkt: Ich habe mir schon gedacht, wo das Etwas sich befindet, was alle so verzweifelt in diesem Buch suchen. Jeder, der auch nur einen Thriller gelesen oder angeschaut hat, der wird die Lösung viel zu schnell herausfinden und somit die Handlung durchschauen.

Einige Fragen bleiben zwar am Ende offen, aber das muss ja auch so sein, schließlich gibt es einen zweiten Band und irgendwie muss man ja die Leser bei der Stange halten und zum Weiterlesen bringen.

In der Kürze liegt die Würze: 
Ein spannender Jugendthriller, der ein ungewöhnliches Thema hat. Ein kurzweiliges Buch, sehr flüssig geschrieben, sodass es im Nu ausgelesen ist. Leider ist die Auflösung der Hauptproblematik zu plump und vorhersehbar.

Bewertung:  
Eine Geschichte mit wenigen Worten zu erzählen und den Leser zufrieden zu stellen, das ist eine Kunst, die bei weitem viel zu wenige Autoren beherrschen. Asheley Elston schafft es mit knapp 300 Seiten eine atemberaubende Handlung mit unvorhersehbaren Twists und liebenswerten Charakteren auf die Beine zu stellen. Außer dem Showdown hat mir alles an dem Buch gefallen, dem Erscheinungsdatum des zweiten Teiles fiebere ich bereits entgegen. Von mir bekommt das Buch ♥ ♥ ♥ ♡ Herzchen.

Autorin:  
Ashley Elston lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und zwei Katzen im Norden Louisianas. Sie arbeitete zehn Jahre lang als Hochzeits- und Porträtfotografin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Spurlos ist ihr erstes Jugendbuch. (Quelle)

© privat
Mein Dank gilt dem Mixtvision Verlag und Lovelybooks. Vielen Dank, dass ich an der spannenden Leserunde teilnehmen und das tolle Buch lesen durfte.

Titel: Spurlos
Originaltitel: The Rules of Disappearing
Autorin: Ashley Elston
Genre: YA Thriller
Verlag: Mixtvision Verlag
ISBN: 9783944572062
Gebunden: mit Schutzumschlag und Leseband, 300 Seiten
Reihe: The Rules of Disappearing
  1. The Rules of Disappearing (Spurlos)
  2.  The Rules for Breaking (bisher nicht in Deutschland erschienen)


Für weitere Infos hierher klicken ❣

Sonntag, 16. Februar 2014

[Buchrezension] Die Frau, die nie fror von Elisabeth Elo


Klappentext: 
Sie spürt keine Kälte, sie hat keine Angst, 
und sie gibt nicht auf...
Ihr russischer Vater hält sie für zu weich. Die Navy nennt sie mutig. Die meisten Männer finden sie attraktiv. Für die Leute in Boston ist sie eine Heldin, für die Wissenschaft ein Phänomen. Ihrer besten Freundin Thomasina ist sie zu ehrlich. Ihr Patensohn Noah möchte am liebsten immer bei ihr sein. Zeit für Pirio Kasparov herauszufinden, wer sie wirklich ist.

Erster Satz:
"Er war ein Verlierer", lallt Thomasina mit hängendem Kopf.

Eye-Candy: 
Das Cover zeigt eine zielsicher laufende Frau, aus der Vogelperspektive. Die Farben sind sehr einfach gehalten, was mir besonders gut gefällt, ist der Schimmereffekt des Umschlages. Die weiße Fläche, schimmert leicht bläulich und erinnert an Schnee bzw. an Eis. Hier zeigt der Verlag, dass man mit wenig begeistern kann, wirklich sehr schön anzusehen. 

Inhalt: 
Pirio, eine Frau Anfang dreißig, wird als Heldin in Boston gefeiert. Bei einem Zusammenstoß auf hoher See, hat sie es geschafft in eisiger Kälte vier Stunden zu überleben, obwohl ein durchschnittlicher Mensch nach wenigen Minuten schon gestorben wäre. Sie findet, dass der eigentliche Held ihr Freund Ned ist, der mit ihr auf dem Schiff war. Denn er hat die Küstenwache benachrichtigt, während Pirio in das Wasser gesprungen ist, um sich zu retten. Ned, der Exfreund von Pirios bester Freundin und der Vater von Pirios Patenkindes, steckte in Schwierigkeiten. Als Pirio Fragen stellt und versucht Neds Tod aufzudecken, wird klar, dass der Zusammenstoß kein Unfall. Je mehr sie herumforscht, desto mehr verheddert sie sich in einem Netz aus Korruption, Lügen und anderen schrecklichen Dingen. Das ganze spitzt sich zu, bis Pirio nicht nur um ihr eigenes Leben bangen muss, sondern auch um das ihrer Freunde und Familie...

Meine Meinung:
Man wird sofort in das Geschehen hineingeworfen, die wichtigsten Charaktere werden dem Leser vorgeführt und ehe man sich versieht, ist es zwei Uhr morgens und man liest immer weiter, weil man wissen möchte, wer oder was hinter dem ganzen steckt. 

Pirio ist eine tolle Protagonistin. Aus ihrer Sicht wird das Buch erzählt und ihre bissigen Kommentare, ihr schwarzer, trockener Humor und ihre ganze Art nehmen den Leser sehr schnell für sie ein. Obwohl sie versucht kalt und unnahbar zu wirken, ist sie doch sehr liebenswert, sie kümmert sich um ihr Patenkind Noah, so herzzerreißend, ihre Freunde lässt sie nie im Stich und auch sonst ist sie bemerkenswert selbstlos. 

Ein weiterer sehr interessanter Charakter ist Milosa, Pirios Vater. Ein Russe, der immer wieder abfällig über Gefühle und Amerikaner herzieht. Obwohl er so hart und gemein ist, ist er sehr faszinierend. So führt er mehrere Male Pirio auf den richtigen Weg, wenn sie nicht weiß, was zu tun ist. 
Bisschen schade finde ich, dass die interessante Familiengeschichte der Kasparov nicht wirklich durchleuchtet wurde, wie ich es mir gewünscht habe. Schließlich hat Pirios Herkunft eine wesentliche Rolle im Buch gespielt, da hätte man ruhig darauf eingehen können. 

Auch Thomasina und Noah sind sehr interessant. Thomasina, die zwar klug und hübsch ist, aber dennoch sehr tiefgreifende Probleme hat, hat in mir Sympathie ausgelöst. An sich versucht sie alles richtig zu machen, aber ihre eigene Vergangenheit macht es ihr nicht einfach eine gute Mutter für ihren Sohn Noah zu sein. 

Die "bösen" Charaktere sind ebenfalls gut skizziert, besonders die Handlanger, wurden als normale Menschen gezeigt, die vom richtigen Pfad abgekommen sind, ohne es selbst zu merken. 

Was mich etwas beim Lesen gestört hat, ist die erzwungene Annäherung von Pirio und einem der anderen Charaktere. Ich hatte einfach nicht das Gefühl, dass sie von ihm genug angetan war. Sie fand ihn ganz nett, aber das war es auch schon und zu ihrem Charakter passt es nicht wirklich, dass sie sich dann mit ihm zufrieden gibt. Am Ende des Buches sind sie zwar gute Freunde, aber das Verliebtsein der beiden kamm einfach nicht beim Leser an. 

Die Autorin verwendet eine leicht zu verstehende Sprache, mit einigen sehr schönen Metaphern. Manchmal schweift sie für meinen Geschmack etwas zu weit ab, wenn sie zum Beispiel Düfte beschreibt, die an sich nicht wirklich eine wichtige Rolle in der Handlung spielen. Wenn es diese Abschweifungen nicht gäbe, wäre das Buch sicher nicht so lang.

In der Kürze liegt die Würze: 
Ein sehr spannendes Buch, über ein ernst zu nehmendes Thema. Das Thema an sich ist zwar nicht neu, aber durch die innovative Umsetzung, fühlt es sich nicht altbacken oder belehrend an. Anfangs ist es nicht klar, wohin die Handlung einen führen wird, wodurch der Leser miträtselt und mitdenken muss. Empfehlenswert für jeden, der auf Suspense und Thriller Elemente steht und Lust auf ungewöhnliche Charaktere hat.

Bewertung:  
Das Lesen war sehr spannend und hat Spaß gemacht. Obwohl die Autorin sehr schön schreibt, hätten die vielen Ausschweifungen nicht sein müssen. Ebenso hat mich die Liebesgeschichte gestört. Manchmal kann auch ein Buch ohne Liebesgeschichte gut sein, dieses hätte es definitiv gekonnt, daher ♥ ♥ ♥ ♥ Herzchen.

Autorin: 
Elisabeth Elo grew up in Boston and went to Brown University.  She worked as an editor, an advertising copywriter, a high-tech project manager, and a halfway house counselor before getting a PhD in American Literature at Brandeis University.  Since then, she’s taught writing in the Boston area.  She lived next to the ocean for many years and now resides in Brookline, Massachusetts. (Quelle Text & Bild) 


Vielen Dank an Daniliesing, die in Zusammenarbeit mit dem Ullstein Verlag diese Leserunde auf Lovelybooks organisiert hat. Zudem danke ich dem Verlag für die Bereitstellung und Zusendung des Buches.


Titel: Die Frau, die nie fror
Originaltitel: North of Boston
Autoren: Elisabeth Elo
Genre: Suspense, mit einem Hauch von Thriller und Krimi Elementen, internationale Literatur
Verlag: Ullstein Hardcover
ISBN - 13: 978-3550080388
Gebundene Ausgabe: mit Schutzumschlag, 512 Seiten

Mittwoch, 29. Januar 2014

[Buchrezension] Was geschah mit Mara Dyer von Michelle Hodkin


Klappentext:    
Mara hat das Gefühl, verrückt zu werden. Sie weiß nicht, was in jener Unglücksnacht geschah, als ihre Freunde ums Leben kamen. Nur bruchstückhaft kehrt die Erinnerung zurück- und offenbart eine Wahrheit, die nicht nur Maras Welt zum Einstürzen bringt... 

"So packend wie 'Blair Witch Project'." 
Los Angeles Times 

Erster Satz: 
"Ich heiße nicht wirklich Mara Dyer, aber meine Anwältin meinte, ich müsste mir einen Namen zulegen, ein Pseudonym."

Das Auge isst mit: 
Ich liebe das Cover. Es ist wunderschön, die dunklen Farben, das Motiv des Mädchens, die scheinbar orientierungslos im Wasser herumschwebt, der Junge, der ihr Halt gibt oder sie umklammert (diese Zweideutigkeit ist sicherlich gewollt, warum erfährt man, wenn man das Buch gelesen hat) und diese hübschen Initialen. 

Inhalt:
Mara, ist ein gewöhnliches Mädchen, mit gewöhnlichen Freunden und gewöhnlichen Problemen. Sie fürchtet, dass sie ihre beste Freundin Rachel verlieren könnte, da Rachel sich mit der Schwester von Maras Freund Jude, Claire, sehr gut versteht. Mara möchte nicht langweilig sein, also entschließt sie sich Rachel, Claire und Jude zu begleiten, als diese vorhaben in ein altes Krankenhaus/ in eine alte Psychatrie einzubrechen. Als sie aus einem mehrtägigen Koma erwacht, erfährt sie, dass das Gebäude eingestürzt ist und dass ihre Freunde tot sind. Mara kann sich an diese Nacht nicht erinnern und wird von merkwürdigen Visionen und Halluzinationen geplagt, das so sehr, dass sie an ihrem Verstand zweifelt und denkt, dass sie verrückt wird. Dazu kommt, dass sich mysteriöse Todesfälle um sie herum anhäufen... Unerwartete Hilfe bekommt sie von Noah, der als Herzensbrecher gillt, doch der hat selber ein dunkles Geheimnis...

Meine Meinung: 
Das Buch wird von den englischsprachigen Bloggern ziemlich gehypt, während in Deutschland gar nicht so viele Leute es überhaupt kennen! Zu Unrecht. 
Das Buch ist aus der Sicht von Mara geschrieben. Mara ist eine tolle Protagonistin, sie ist nicht auf die übliche Art unsicher und hat nicht die üblichen Probleme, was nachvollziehbar ist, bei dem was sie durchgemacht hat. Außerdem hat sie einen sarkastischen Humor, der zwar nicht allgegenwärtig ist, aber den man zwischenzeitlich durchaus wahrnimmt! Mir gefällt es aus, dass Mara keine Heilige ist, sie hat schlimme, wenn nicht sogar böse Gedanken, aber wer hat das nicht? Und bei dem, was ihr zustößt, kann ich ihre Gedanken nachvollziehen, obwohl sie grausam sind. (Nein, ich bin nicht grausam, aber die Autorin stellt das einfach so gut dar!) 

Ich glaube, es ist nicht gespoilert, wenn ich sage, dass es eine gewisse Spannung zwischen Noah und Mara gibt. Jedoch verlieben die beiden sich nicht sofort ineinander und Mara wehrt sich sogar aktiv, gegen seine Annäherungsversuche, was ich super finde. Bitte versteht mich nicht falsch, ich mag Noah, sehr sogar, aber es ist langweilig, wenn es so vorhersehbar ist. 
Noah ist ganz anders, als er scheint, aber irgendwie auch nicht :D Er ist witzig und bemüht sich um Mara und hat auch eigene Probleme. Diese Probleme werden nicht in vollem Umfang ausdiskutiert, was in Hinblick auf die folgenden zwei Bände nur billig ist. 
Maras Familie finde ich ebenfalls toll! Sie und ihre Geschwister haben einfach eine so innige und liebevolle Beziehung. 
Langweilig ist das Buch nie für mich gewesen. Auch die ruhigeren Passagen, in denen sich die Autorin mit den psychischen Problemen von Mara befasst, waren sehr spannend. So wie die Handlung erzählt wird, weiß man nie, was nun wirklich ist und was nicht. Bis zur letzten Seite war ich im Unklaren und beinahe bis zum Ende war ich mir unsicher, ob Mara nun verrückt ist oder nicht. 
Es ist sehr schwer das Buch in eine Schublade zu stecken, was auch gut so ist, denn eigentlich sollte man Bücher in keine Schubladen stellen. Was geschah mit Mara Dyer vereint viele Genres, nur um wieder mit ihnen zu brechen. Das habe ich so noch nie erlebt und ich denke auch nicht, dass jeder Autor das so gut und intensiv rüberbringen kann.

In der Kürze liegt die Würze:

Ein wahnsinnig spannendes Buch, auch wenn man nicht durch actiongeladene Szenen gescheucht wird. Die Autorin geht auf psychologische Probleme ein, auf Traumata, jedoch das so feinfühlig und realitätsnah, dass man nicht selten Gänsehaut bekommt.
Für jeden das richtige Buch, der auf undurchsichtige Handlungen, ungeahnte Twists und nicht perfekte Charaktere steht. 



Bewertung:

Ich liebe das Buch, daher  ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Herzchen. Mehr kann ich da echt nicht dazu sagen. Leider werden die Folgebänder nicht auf Deutsch veröffentlich, da die Übersetzungsrechte zu teuer sind. Das letzte Buch wird dieses Jahr auf englisch rauskommen. Also solltet ihr nicht den selben Fehler wie ich machen und euch die Bücher gleich auf englisch holen ;)

Titel: Was geschah mit Mara Dyer
Originaltitel: The Unbecoming of Mary Dyer
Autoren: Michelle Hodkin
Themen: Mysteries, psychologische Störungen, Trauma, Liebe, Freundschaft, Familie (unter anderem)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag 
ISBN: 978-3423715362
Broschiert: 480 Seiten
 

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