Freitag, 28. März 2014

[CoverTalk] Das doppelte Lottchen oder ein Buchcover kommt selten allein


© Carly Büchersuchti, erstellt mit InstaQuote

Das doppelte Lottchen 
oder 
ein Buchcover kommt selten allein

Wenn ich ein Buch gelesen habe, dann verbinde ich mit dem Cover das gelesene Buch. 
Logisch, oder? 
Aber was, wenn ich ein Buch gelesen habe und das gleiche Cover hat auch ein anderes Buch, in dem es um etwas ganz anderes geht? 

Ich mag schöne Bücher. Ich mag sie anfassen, ich mag es an ihnen zu schnüffeln und ich mag es sie an- und auszuziehen. 
Jap, höchstwahrscheinlich habe ich einen Buch-Fettisch. 

Wie abartig ist es bitte, wenn zwei Bücher das gleiche Cover haben? 

Hier sind einige Beispiele:

 

Im Grunde hat man hier das Bild gespiegelt.
Das Cover ist wirklich hübsch, ich habe Die Stadt der verschwundenen Kinder gelesen und fand es richtig gut. 
  
Die Handlungen der beiden Bücher gehen in zwei ganz verschiedene Richtungen.
Dennoch ist es doof, dass sie sich ihr Äußeres teilen müssen. 




 Drillinge gibt es anscheinend auch :D 


Mir fällt gerade auf, dass die Frau auf dem Cover keine Beine bzw. Füße hat! :o 


Das waren nun einige meiner Lieblingsbeispiele. 

Was haltet ihr vom doppelten Lottchen? Ein No-Go oder verständlich, da man das Rad nicht neu erfinden kann?

Es ist sehr interessant zu sehen, dass die selben Cover für so unterschiedliche Themen genutzt werden. Man siehe nur das Motiv von Meridian. Drei verschiedene Bücher, die sich kaum mehr unterscheiden könnten! 

Ich für meinen Teil, finde es lächerlich, dass immer wieder die selben Motive umgewandelt oder gar genau so wie sie sind, übernommen werden.
Es gibt so viele junge, innovative Künstler da draußen, da kann mir keiner erzählen, dass es nicht genügend Optionen für Cover gibt. Vielleicht sollte man mal die Augen auf machen und Neues ausprobieren.

Das doppelte Lottchen gibt's auch bei Filmplakaten. 
Und hier sind einige weitere Buchcover, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen. 

♡

Dienstag, 25. März 2014

[Der alltägliche Wahnsinn] Halt STOP!

© Carly Büchersuchti, erstellt mit InstaQuote

Hallo ihr Lieben ♥

Halt STOP! habe ich letztens gedacht, als ich meine
 (zugegeben tollen) Neuzugänge im Regal verstaut habe.
(Dabei musste ich sehr kreativ stapeln.)

Nach einem schnellen Nachzählen habe ich festgestellt, dass ich sage und schreibe
*achtung es kommt gleich*
73 ungelesene Bücher hier herumstehen habe.
Edit: Es sind 76 Bücher, ich hab' mich verzählt xD

Wie konnte das denn passieren?

Der erste Schritt zur Besserung, ist die Einsicht.
 Ich will auf keinen Fall, dass der ganze Schlamassel noch weiter ausufert, weshalb ich das nun schnell in den Griff bekommen muss. Mehr als 80 darf es auf keinen Fall werden!

Deshalb, der Entschluss.
Absoluter Buchkaufverbot.
Bäm.

Da bekanntermaßen die Ausnahme jede Regel bestätig, kommen hier nun die Ausnahmen, bei denen ich ein oder auch beide Augen zudrücken werde: 

1. Fortsetzungen von Serien
2. Leserunden, Buchgewinne, Rezi-Esemplare
3.  Geschenke, Gutscheine
4. Bücher aus der Bibliothek
(5. Tauschbücher)

Wie lange ich das Ganze durchhalten werde, das steht in den Sternen.
Jedoch möchte ich schon bis zu meinem Geburtstag konsequent bleiben. So lange ist es ja auch nicht mehr, bis zum 1.07, weshalb ich hoffe, dass ich es schaffe.

Puh, diesen Post zu schreiben und hochzustellen, das hat so etwas Endgültiges.
Aber es muss sein.

Bitte sagt mir, dass ich nicht die einzige bin, die einen mega-SuB hat ☺


♡

[Buchrezension] Die Verschworenen von Ursula Poznanski

 

Klappentext:
In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann.

Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet.
Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, entgegen ihrer ursprünglichen Absicht gemeinsam mit Aureljo in die Sphären zurückzugehen.


Erster Satz:
Die Kinder sind ein bebender Schatten im ersten Licht der Morgendämmerung.

Eye-Candy: 
Ähnlich und passend zum Cover des Vorgängers. Stellt das Motiv die Jahresringe eines Baumes dar? Zur Handlung würde das nicht direkt passen, außer man betrachtet das Ganze sehr metaphorisch.   

Inhalt: 
Achtung: Das ist der zweite Band einer Trilogie, daher lieber nicht weiterlesen, wenn ihr nicht gespoilert werden wollt! 

Ria und die anderen sind immer noch in der Stadt unter der Erde. Aureljo plant seine Rückkehr in die Sphären und auch Dantorian sehnt sich nach seiner Heimat. Während die Freunde sich immer mehr voneinander entfernen, findet Ria einen Freund in Sandor. Außerdem sucht sie immer noch nach der Chronik von J. D. Sie weiß, dass nur die Chronik ihr Antworten auf all ihre Fragen liefern kann.

Meine Meinung:
Der erste Teil war sehr, sehr spannend. Von Anfang bis zum Ende musste ich wissen wie es weitergeht (obwohl der Plot typisch dystopisch war). 
Dieses Buch fängt ziemlich ruhig an, es bleibt ruhig, wird noch ruhiger und gegen Ende hin, ab Seite 400 ungefähr, wird die Handlung wahnsinnig spannend. So spannend, dass der Spannungsbogen nicht rechtzeitig genug abflachen kann

Während ich im ersten Band schon Probleme mit Ria hatte, konnte ich sie trotzdem noch leiden. Doch in diesem Buch, da hat sie den Vogel abgeschossen. (Nicht positiv gemeint!) 
Es wird ständig betont, dass sie ein Kommunikationsgenie ist. Sie liest die Menschen bla bla bla. Sie ist Herrin über ihre Emotionen bla bla bla. Und dann benimmt sie sich irrational, bringt ihre Freunde und die anderen vom Clan in Gefahr und benimmt sich einfach nur dumm und unerfahren. 
Herzlichen Glückwunsch, hauptsache sie ist ein Megamind und durchschaut alle anderen.

Zu den anderen Nebencharakteren konnte ich auch in diesem Buch keine Bindung aufbauen. 
Interessant sind lediglich Sandor, Andris, Tycho und die Ärztin, die in diesem Band neu eingeführt wird. Jedoch werden auch in diesem Band den Nebencharakteren kaum Zeit gegeben, um sie dem Leser näherzubringen.

Das Love Interesst entwickelt sich so rasant, dass einem Hören und Sehen vergeht. Die Bausteine dafür hat die Autorin zwar schon im ersten Buch gelegt, aber auch hier fehlt die Zeit, damit sich alles natürlicher und echter anfühlt. So hat man das Gefühl, dass die Liebe zwischen den beiden Charakteren erzwungen wird. 

Wie gesagt, spannend wird es ab Seite 400, weshalb das Buch sehr langatmig wirkt. Statt die Charaktere besser auszubauen, wird lieber Rias Tagesablauf bis ins kleinste Detail beschrieben. Und das immer und immer und immer wieder. 

Im ersten Band haben mir die Thrillerelemente sehr gut gefallen. Dadurch hatte das Buch zwar nichts komplett Individuelles, aber es konnte aus der Masse herausstechen. Dieses Buch hat sich "nur" wie eine stinknormale Dystopie gelesen, was sehr schade ist, dabei hätte es so gut werden können.

Mir fehlen immer noch einige wichtige Informationen, was die Welt angeht, in der die Geschichte spielt. Im ersten Band wurde das Gröbste skizziert und ich hatte erwartet, dass in diesem Teil mehr Tiefeund Hintergrundwissen kommen würde. Auch hier wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

In der Kürze liegt die Würze: 
In diesem Band ist die Handlung sehr gemütlich, es kommt kaum Spannung auf. Dennoch gibt es einige Plot-Twists, die neugierig auf den nächsten Teil machen.

Bewertung:  
Wieviele Herzchen das Buch bekommen würde, war mir schon beim Lesen klar, daher wird das nun kurz und schmerzlos: ♥ ♥ ♥  Herzchen. Eine mittelmäßige Dystopie und ein mittelmäßiger Mittelteil einer Trilogie.

Autorin: 
Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller im Erwachsenenbuch. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. (Quelle)

© Doris Bretterbauer
Titel: Die Verschworenen
Autorin: Ursula Poznanski
Genre: YA Dystopie
Verlag: Loewe Verlag
ISBN: 978-3-7855-7547-5
Gebunden: mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 464 Seiten
Trilogie: 
  1. Die Verratenen
  2. Die Verschworenen
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Montag, 24. März 2014

[Kurzrezension] Der Nachtelf von Markus Tillmanns

 

Klappentext: 
Wenn der Nachtelf zurückkehrt, können selbst Imperien fallen …
Drei Morde im Königspalast – das ruft die junge Ermittlerin Dadalore-Was-soll-das-Dunkle-nachts auf den Plan. Doch die toten Ruptu, riesige Echsenkrieger, sind scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht. Und bald ahnt Dadalore, dass das Geheimnis hinter den Morden das Reich erschüttern wird …

Inhalt: 
Im Palast steht die 800 Jahresfeier an und der Hofbäcker bekommt die Aufgabe das größte Fladenbrot der Welt zu backen. Es soll sein Meisterwerk sein, doch als in dem Brot drei Leichen von Echsenwesen gefunden werden und ein Mörder frei herumläuft, wird die junge Ermittlerin Dadalore-Was-soll-das-Dunkle-nachts mit der Aufklärung des Falles beauftragt.
Die unsichere Ermittlerin verstrickt sich immer mehr in eine Welt aus Geheimnissen und Verschwörungen. Als klar wird, dass das Leben des Königs auf dem Spiel steht, muss Dadalore über ihren Schatten springen und über sich hinauswachsen. Doch das ist leichter gesagt, als getan …

Meinung: 
Das Buch ist High Fantasy. Wenn man nicht gut mit High Fantasy klarkommt, würde ich von diesem Buch abraten. 
Ich mag Fantasy und ich mag High Fantasy, mein Problem mit dem Buch waren eher die Charaktere, bzw. die Protagonistin und die Tatsache, dass die Handlung sich "langezogen" anfühlt. 
Zuerst die Charaktere. Starke, Selbstbewusste Charaktere, die die Handlung voranbringen, mag ich. Aber schwache Charaktere, die sich während der Handlung entwickeln, die mag ich noch lieber!
Leider war das bei der Protagonistin nicht der Fall. Sie fängt schwach an, manöviert sich von einer Situation in die nächste und kommt noch verplanter und ratloser aus diesen Situationen heraus. Erst gegen Ende hin, als es viel zu spät ist und der Leser bereits mit ihr "abgeschlossen hat", beweist sie Charakterstärke.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn man weniger Nebencharaktere eingeführt hätte und sich auf die wichtigen Charaktere konzentriert hätte. Es gibt so viele Namen, von denen man nicht weiß, ob man sie sich nun merken soll oder nicht. Dabei sind es keine allerweltsnamen, sondern solche wie Tafariward-Woru-die-Eile. Hinten im Buch findet man zwar eine Personenliste, aber dennoch nervt das ständige hin- und herblättern.
Die Welt, die der Autor erschafft, ist sehr anders. Einer solchen Fantasy-Welt bin ich nicht oft begegnet. Sehr originell und detailreich zeigt der Autor dem Leser diese fantastische Welt. 
Das macht er leider viel zu ausgiebig und zu lange. Auch die ziemlich langen Dialoge, die immer wieder ausschweifen, hätte man kürzen können, damit die Handlung gestraffter wirkt und sich nicht so langatmig anfühlt.
Am Ende nimmt die Geschichte nochmal Fahrt auf, doch auch hier wird es mir dann zu viel. Zu viele Erklärungen und Auflösungen, zu viele Informationen, die den Leser erschlagen.

Fazit: 
Eigentlich hat die Story alles, was ein gutes Buch ausmacht. Eine tolle, durchüberlegte Welt; eine Protagonistin, die Potential hat; interessante Nebencharaktere und eine spannende Idee. Nur ist die Umsetzung leider nicht ganz gelungen und daher gebe ich dem Buch ♥♥ Herzchen.

Autor: 
"Das ist aber eigentlich nichts für Jungen deines Alters", sagte mein Buchhändler - und schon war mein Interesse geweckt. Wenig später bereiste ich mit Bilbo den Dunkelwald und mit Frodo die Totensümpfe.
Viele, viele tausend Seiten Fantasy, Krimis und Thriller danach begann ich zu schreiben. Und zu schreiben. Und zu schreiben.
Heute lade ich dich ein: Durchstreife mit Brindijin den Dschungel, verstecke dich mit Quin im Kloster und erforsche mit Dadalore die Gewölbe unter Kamboburg!(Quelle)

Ich danke dem Autor, Markus Tillmanns, dem Verlag und Lovelybooks, für die spannende Leserunde!

Titel: Der Nachtelf
Autor: Markus Tillmanns
Genre: High Fantasy
Verlag: Koios Verlag in Praesens
ISBN-10: 3902837195
ISBN-13: 978-3902837196
Taschenbuch: 421 Seiten
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[Montagsfrage] Warum schreibst du Rezensionen?


Die Montagsfrage, die Libromanie uns heute stellt, lautet: 

Warum schreibst du Rezensionen? 


Ganz einfach, weil ich mir sonst nicht gut merken kann, was mich an einem Buch 
gestört hat oder was mir gefallen hat. 
Außerdem ist es auch schonmal vorgekommen, dass ich Fortsetzungen durcheinander gelesen habe, 
da ich einfach total verpeilt bin. 
So kann ich mir einen besseren Überblick über all meine gelesenen Bücher verschaffen.

Carly 
♡

Sonntag, 23. März 2014

[Buchrezension] Die Verratenen von Ursula Poznanski

 

Klappentext:
Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt. Die Verratenen ist der erste Band einer Trilogie.

Erster Satz:
Ich weiß, dass etwas Furchtbares passiert sein muss, als Tomma den Raum betritt.

Eye-Candy: 
Ich finde das Cover gutgewählt und interessant gestaltet. Da in dieser Dystopie die Natur eine wichtige Rolle spielt (jedoch nicht im Vordergrund steht), kann man eine Pflanze bzw. das Blatt einer Pflanze, als Motiv nehmen. Der Buchrrücken gefällt mir ganz besonders gut. Die vielen kleinen Waben sehen toll aus.

Inhalt: 
Eine typische Dystopie, mit Sphären, einer zerstörten Umwelt und Menschen, die in den Sphären leben und Menschen, die in der Außenwelt leben. Beide Gruppen können sich nicht leiden uns stehen mehr oder weniger in Krieg miteinander. 
Um zukünftige Führungspersonen für die Sphären zu finden, werden die Jugendlichen bis zu ihrem 18 / 19 Lebensjahr in der Akademie unterrichtet. Dabei kann man sich auf bestimmte Themen spezialisieren. Je nach dem, wie gut man ist, bekommt man eine Nummer zugeteilt. Die Nummern, die unter 70 liegen, haben eine sehr gute Chance auf eine tolle Karriere im Sphärensystem. Diejenigen, die im Hunderterberreich liegen, arbeiten in schlechteren Sphären und haben so gut wie keine Aufstiegschancen.
Ria, die Nummer 7 der Akademie, ist sich sicher, dass sie eine Führungsposition ergattern wird. Sie ist sich sicher, dass ihr Freund, die Nummer 1, Präsident wird. Sie glaubt an das System und ist mit ihrem Leben zufrieden, bis sie eines Tages zwei ihrer Mentoren dabei belauscht, wie sie über Verräter reden. Anscheinend wollen diese Verräter eine Verschwörung planen und das Sphärensystem stürzen. Ria ist schockiert, noch schokiert ist sie, als unter den genannten Namen ihrer dabei ist …

Meine Meinung:
Erebos und Saeculum von Ursula Poznanski habe ich verschlungen. Vorallem Erebos hatte eine solche Sogwirkung auf mich, dass ich das Buch an einem Tag ausgelesen hatte.  
Obwohl ich mit der Schreibweise der Autorin vertraut bin, hatte ich Bedenken bezüglich Die Verratenen. Bisher hatte Ursula Poznanski nur Thriller geschrieben. Wie würde sie sich mit einer Dystopie schlagen?
Ziemlich gut, lautet die Antwort. 

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive und im Präsens von der Protagonistin Ria erzählt. 
Nach dem typischen Verlorensein-Gefühl, die Dystopie-Anfänge immer haben, findet man sehr schnell in die Handlung hinein. Schnell steigt die Spannung an, sodass relativ früh klar wird, in welche Richtung sich das Ganze logisch entwickeln muss. Hier hatte ich ein kleines Deja-vù, da mich einiges an Gebannt und Breathe erinnert hat. Es hat sich angefühlt wie nach Schema. Zum Glück hielt das nicht lange an. 

Ria ist eine tolle Protagonistin, dennoch hat es ein Weilchen gedauert, bis ich mich mit ihr identifizieren konnte. Sie ist sehr analytisch, was mir tatsächlich gefallen hat. Dadurch wirkt sie nicht wie eine typische Protagonistin. Sie ist abgeklärt, selbstbewusst und misstrauisch. Anstatt herumzuheulen, reißt sie sich zusammen und bringt die Handlung weiter. Warum hat es dennoch so lange gedauert, bis ich eine Verbindung zu ihr aufbauen konnte? 
Ihr fehlte eine sehr lange Zeit das gewisse Etwas, das einen Charakter zu etwas Besonderem macht. Ihr hat das Menschliche gefehlt. Später wurde es auch hier besser. 

Neben Ria gibt es noch eine Menge andere Charaktere. Mit ihr flüchten noch weitere potentielle "Verräter". Diese Charaktere sind wieder nach Schema F gestaltet. Der Kluge, der Künstler, die Naturverbundene, der Nette von Nebenan und der Techniker. Hier ist von Anfang an klar, mit wem der Leser sympathisieren soll und mit wem nicht. Tiefe hat leider allen gefehlt.
Ein interessanter Nebencharakter ist Sandor, zu dem ich gar nicht viel sagen mag. Auch hier ist es klar, dass wir ihm erneut im zweiten Band begegnen werden.

Das Buch ist so verdammt spannend! Das liegt zum einen daran, dass dystopische Elemente mit Thrillerelementen verbunden werden. Für mich war das neu, denn bisher habe ich nur Fantasy-Sci-Fi-Dystopien gelesen.

Ursula Poznanski macht es einem nicht einfach. sie sträut viele geschickte Hinweise, lockt den Leser in die falsche Richtung und hält ihn immer bei Laune.

Wenn ihr den Schreibstil von Ursula Poznanski kennt, dann wisst ihr, dass sie ohne viele Schnörkel schreibt. Sie konzentriert sich auf klare kurze Sätze, so wird der Lesefluss geschmeidig gehalten und das Buch ist im Nu ausgelesen.

Keine Sorge, das Ende ist weder abgeschlossen, noch ein Cliffhanger. Auch ohne einen zweiten Band parrat zu haben, kann man getrost das Buch lesen.

In der Kürze liegt die Würze: 
Interessanter YA Dystopie mit Thrillerelementen. Sehr spannend geschrieben, leider trifft man auf einige typisch-dystopische Plotthandlung auf. Dadurch fehlt dem Buch das Eigene, wodurch es aus der Masse der Dystopien herausstechen würde. Die Handlung spielt in Deutschland.

Bewertung:  
Es gefällt mir, dass immer mehr deutschsprachige Autoren den Mut haben, ihre Bücher in Deutschland spielen zu lassen. Ursula Poznanski zeigt, dass es nicht langweilig sein muss, wenn man das Handwerk beherrscht. Hut ab hierfür. 
Das Buch hat mir wirklich viel Spaß gemacht, aber mir fehlt das Individuelle. Den zweiten Band habe ich auch schon hier liegen und bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Der Auftakt der Trilogie bekommt von mir  ♥ ♥ ♥ ♥ Herzchen.

Autorin:
Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller im Erwachsenenbuch. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. (Quelle)

© Doris Bretterbauer

Titel: Die Verratenen
Autorin: Ursula Poznanski
Genre: YA Dystopie, Thriller
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-7546-8
Hardcover: mit Schutzumschlag und Leseband, 464 Seiten
Trilogie: 

  1. Die Verratenen
  2. Die Verschworenen
Für weitere Infos hierher klicken ❣

Samstag, 22. März 2014

[Blog-Aktion] Buchblogger-Wichteln - Päckchen auspacken!



Hallo ihr Lieben! 

Heute ist der 22.03 und das bedeutet, dass alle, die bei der Blogger-Wichtelaktion mitgemacht haben, 
heute ihre Wichtelpakete auspacken dürfen. 

Darauf freue ich mich schon seit einer Woche, 
denn seit dem ist mein Wichtelpaket bei mir angekommen und ruft schon nach mir!


 


Ich war so eifrig beim Auspacken, dass die Verpackung vollkommen zerstört worden ist. 
Aber der Inhal zählt und der ist natürlich noch intakt. 

Und das sind meine wahnsinnig tollen Geschenke:


 

Wahnsinn oder? Ich habe mich so unglaublich darüber gefreut! 
Vorallem weil Days of Blood and Starlight schon viel zu lange auf meiner Wunschliste steht.

 

Ein Eulennotizheft! (Ich sammle leidenschaftlich gerne Notizheftchen) 
Und Grüner Tee und Lipgloss und ein Stift! 

Alles sehr toll ♥

 

Wie geil ist bitte das Lesezeichen? 
Ultra-mega-geil würde ich sagen ☺

 

Und natürlich das Buch. Ich kann gar nicht mehr die Finger davon lassen und habe mich schon dabei erwischt, wie ich angefangen habe zu lesen.

Ich freue mich wirklich sehr über die Geschenke meiner "Wichtelmama" ;-) 
Vielen, vielen herzlichen Dank liebe Sonja ♥


Freitag, 21. März 2014

[Buchrezension] Clockwork Princess von Cassandra Clare



 
Klappentext:
Tessa Gray sollte glücklich sein - sind das nicht alle Bräute? Doch während sie noch mitten in den Hochzeitsvorbereitungen mit dem Schattenjäger Jem steckt, zieht sich die Schlinge um die Bewohner des Londoner Instituts immer weiter zu. Denn Mortmain hat eine riesige Armee zusammengestellt, um die Nephilim endgültig zu vernichten. Nur ein letztes Detail fehlt Mortmain zur Ausführung seines Plans: Tessa. Sie ist der Schlüssel zu seinem Erfolg.
Jem und Will, die beide Anspruch auf Tessas Herz erheben, würden alles für sie geben. Die Zeit tickt, sie alle müssen eine Wahl treffen.

Die ersten Zeilen:
"Ich hab Angst." Das kleine Mädchen saß auf dem Bett. "Großvater, kannst du bei mir bleiben?"

Eye-Candy: 
Zu den hässlichen neuen Covern muss ich wohl nichts sagen, oder?

Inhalt: 
Besser als der Klappentext kann ich es nicht erklären.

Meine Meinung:
Liebe Cassandra Clare,
wie konntest du mir das antun?
Ich habe deine Bücher schon immer geliebt. Ich habe City of Bones, City of Ashes und City of Glass verschlungen, geliebt und verehrt. Dann habe ich City of Fallen Angels gelesen und machen wir uns nichts vor, es hatte nur eine winzige Prise deiner Genialität. Als ich Clockwork Angel gelesen habe, hast du mich wieder für dich gewinnen können. Mit Clockwork Prince hattest du meine kleine Seele in deinen Händen (und du hast diese Seele zertrümmert - auf eine gute Art und Weise). Nach City of Lost Souls war ich verwirrt und nicht gerade amused, aber dennoch wollte ich wissen wie es mit den Schattenjägern weitergeht. 

Vor Clockworkt Princess habe ich mich gedrückt. Ich habe nach Ausflüchten und Entschuldigungen gesucht, warum ich das Buch nicht lesen konnte. Ich habe mir, dir und all den fiktiven Charakteren, die ich so sehr liebe, etwas vorgemacht. 

Und ich weiß auch warum. Denn du, liebe Cassandra Clare, du spielst mit deinen Lesern! 
Ja, ein Ausrufezeichen. Du hast unser Vertrauen und dann tust du SO ETWAS. 
Mag sein, dass ich etwas irrational bin und vielleicht reagiere ich über. Wohlwissend, dass du diese Zeilen nie lesen wirst, werde ich sie dennoch aufschreiben, denn ich muss diese Gefühle, die in mir toben, irgendwie loswerden. 

Nach dem miesen Cliffhanger von Clockwork Prince hatte ich Bedenken, was Clockwork Princess angeht. Ich habe das Ende dieser Reihe gefeiert und gefürchtet und bis zu diesem Augenblick weiß ich nicht, ob die Freude oder die Wut in mir die Oberhand gewinnt. 

Spritzig, witzige Dialoge sind deine Spezialität. Nichts anderes habe ich erwartet. Und auch in diesem Buch hast du gezeigt, dass du schreiben kannst. Du hast bewiesen, dass du den Leser in eine andere Welt hineinkatapultieren kannst. Deine Beschreibungen sind wie immer so verdammt atmosphärisch, dass ich das Gefühl hatte, dass ich tatsächlich dort bin. Dennoch: mussten einige Beschreibungen sich über mehrere Seiten hinweg ausstrecken? 

Und was bitte waren diese ganzen Briefsequenzen? So etwas hast du noch nie getan. Warum mussten einige Briefe nichtssagend sein und den Lesefluss bremsen? Warum konnte man sie nicht einfach weglassen? (Außer die wirklich wichtigen, wie die Widmung von Will, du weißt schon was ich meine.) 

Kommen wir zu den Charakteren. In diesem Buch überschwemmen deine Charaktere die Handlung. Ich liebe sie alle (mehr oder weniger), doch mussten es wirklich ein Batzen an Nebencharakteren sein, die sich alle in den Vordergrund drängeln und vom wirklich wichtigen Geschehen ablenken? 
Musste wirklich jeder Nebencharakter einen Love Interesst haben? Denn den Love Interessts wurde nicht annährend genug Aufmerksamkeit geschenkt. Wie denn auch? Das Buch müsste sonst 1.000 Seiten haben.

Will, Jem & Tessa. Mein Lieblingshassthema. 
Was. Hast. Du. Dir. Dabei. Gedacht. ? 
Zuerst will Tessa was von Will, in den sie seit der ersten Sekunden verknallt ist. Dann will er sie nicht und sie denkt "Hey, warum nehme ich nicht den todkranken Jem, der auch noch der seelische Bruder meines Verflossenen ist?" Gesagt, getan, verlobt. Dann *Überraschung* Will will wieder Tessa und BÄM Tessa will Will, aber irgendwie will sie auch Jem. Und was will der arme Will?
(Die ganzen Wills sind Absicht by the way)
Spoiler [Dann stirbt Jem, Will ist am Boden zerstört und rettet Tessa, sie ist am Boden zerstört. Und dann schlafen sie miteinander. Und mein Hirn explodiert. Im prüden viktorianischen London schlafen sie miteinander, nach Jems Tod, bevor dieser noch nicht einmal kalt ist. Klar, hauptsache davor flennen sie etwas. WTF WTF WTF ] 
Aber das ist noch nicht alles. Oh nein, denn der Spaß hat erst angefangen. Spoiler [Denn am Ende, nachdem Will tot ist und 100 Jahre vergangen sind und Jem kein stiller Bruder mehr ist, kommen Tessa und Jem wieder zusammen. Mein Hirn eyplodiert aufs Neue. Win-Win-Situation oder was?] 
Erneut stellt sich mir die Frage, was du dir dabei gedacht hast, liebe Cassandra Clare. 

Tessa, du doofe Kuh.
Jem, du liebenswerter und zu guter Idiot. 
Und Will, du weißt, dass mein Herz auf ewig dein ist.
Magnus, du bist mein Held.

Ich möchte ehrlich zu dir sein. Du hast mich enttäuscht, du hast mich glücklich gemacht, dann hast du mich wieder enttäuscht. Das Buch hat viel zu viele Längen, die ersten 300 Seiten sind nur Emo-Geschwafel von Will / Jem / Tessa. Dann kommt etwas Action auf, dann kommt Kitsch auf und dann wird es endlich mal wieder richtig gut und dann dieses hässliche pseudo Happy End.
Deine, dich immernoch auf eine verdrehte Weise verehrende, 
Carly

In der Kürze liegt die Würze: 
Mind Fuck, herzlich willkommen. Das meine ich nicht positiv. Oder etwa doch? 
Ich bin so durcheinander.


Bewertung:  
Für die Bücher von Cassandra Clare gelten andere Bewertungsmaßstäbe. Sie ist keine noch-hinter-den-Ohren-grüne Autorin. Sie weiß was sie tut. Sie weiß, dass man Geschwafel Lesern nicht antut (und seien sie noch so schön verpackt). Sie weiß, dass ein Ende gerechtfertig sein muss und kein Friede-Freude-Eierkuchen-alle-sind-Happy-und-Win-Win-Situation-Ende sein darf. Das weiß sie. 
Warum also, tut sie es dennoch? Keine Ahnung, vielleicht muss man sich als international anerkannter Autor nicht mehr vor dem Lektor oder vor den Fans rechtfertigen. Vielleicht darf man, wenn man Erfolg hatte, alles tun und lassen, was man will. 
Wie also soll ich ein Buch bewerten, dass mich dermaßen genervt und überzeugt hat? Es war frustrierend, zum Heulen und zum Lachen und irgendwie war es auch toll. Es bricht mir das Herz, aber ich kann dem Buch einfach keine fünf Herzchen geben. Daher nur ♥♥♥♥♡ Herzchen.

Fun Fact, für alle, die bereits das Buch gelesen haben und sich an einer ganz besonderen Stelle gewundert haben: Cassandra Clare und Holly Black nehmen auf die besondere Szene zwischen Will und Tessa Stellung. Für mich war es sehr interessant es zu lesen und die Gedanken der Autorin zu verstehen. Dennoch heiße ich ihre Rechtfertigung (denn das ist es für mich) nicht gut. Vorallem der letzte Satz in dem sie sich freispricht. Sinngemäß übersetzt lautet er ungefähr so: Gott beurteilt Liebe nicht und ich auch nicht. Wenn ihr die Liebe verurteilen wollt, dann ist das eure Sache. 
Ich denke nicht, dass man Gott in diese ganze Angelegenheit hineinziehen sollte. Für mich ist die Institution Religion alleinstehend und sollte nicht als Rechtfertigung genutzt werden. 
Hach. Nein, ich könnte mich noch zehn Jahre über das Ganze aufregen, aber ich tue es nicht. 
Ich lasse euch mal den Link da, falls ihr es euch mal durchlesen wollt.

Autorin: 
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die zweite Reihe Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu internationalen Erfolgen, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Cassandra Clare lebt mit ihrem Mann, ihren Katzen und einer Unmenge an Büchern in einem alten viktorianischen Haus in Massachusetts. (Quelle)

Kelly Campbell © S&SInc
Titel: Clockwork Princess
Originaltitel: Clockwork Princess
Autorin: Cassandra Clare
Genre: YA Fantasy, Steampunk
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401064765
Hardcover: 616 Seiten mit Schutzumschlag

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Donnerstag, 20. März 2014

[Regalfutter] Well that escalated quickly!

 

So das ist der zweite Teil meines unkontrollierten Buchwahnsinns. 
Ein Teil drei wird noch folgen *hust* 
So viel zur Sparstrumpfchallenge. Es hätte so gut sein können. 
 Na ja, ich bereue nichts (oder doch?). 
 

 

Dieses Buch habe ich gewonnen und als es angekommen ist, habe ich das sehr außergewöhnliche Buchcover erstmal bestaunt. Vom Aussehen her, ist es einfach schwarz mit einer weißen Schrift, jedoch ist die Beschaffenheit des Buches sehr gewöhnungsbedürftig. 
Und interessant ;) 
Das Buch wurde von einem jungen Flüchtling geschrieben, der viel durchgemacht. Es erzählt seine autobiografische Lebensgeschichte, in Gedichtform! Super, oder? 
Ich liebe Lyrik und die Leseprobe war sehr interessant. 

 

Das Buch trägt den Namen eines meiner absoluten Lieblingsbands NIRVANA. 
Als ich es in der Buchhandlung gesehen habe, hat es mich so angezogen, wie eine Motte vom Licht angezogen wird. 
Es ist ein sehr eigenwilliger Schreibstil und die Bilder, die vom Autor im Leserkopf geschaffen werden, bleiben eine lange Zeit hängen. Das Buch war auf meiner "maybe"-Liste und als sich die Gelegenheit zum Tausch ergeben hat, habe ich nicht gezögert.

 

Auf dem Cover ist zwar ein Mädchengesicht und ihr wisst bereits, wie sehr ich so etwas nicht leiden kann. Ich rege mich schon viel zu oft und gern darüber auf ;) Jedoch gefällt mir das Cover! 
Überraschend, nicht? Warum und wieso es mich anspricht erkläre ich dann ausführlich in der Rezi. 
 
 

Dieses Buch sieht einfach nur wunderschön aus. Es ist minimalistisch und geizt mit Farbe und trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist ein Reziexemplar und hört sich sehr vielversprechend an! 
Randbemerkung: Es ist ein sehr, sehr dickes Buch ;)

 

Von den Büchern von Stephanie Perkins hört man nur Gutes. 
Und da ich im Frühling / Sommer sehr gern solche Bücher lese und ich seit "The Hobbit" kein englisches Buch mehr hatte, habe ich auf das Buch geboten und es sehr günstig erwerben können.

 

Ich liebe Nixen und Meerjungfrauen und alles was mit dem Meer zu tun hat! 
Als eine liebe Tauschpartnerin dieses Buch mir zum Tausch vorgeschlagen hat (und ich es bis dato nicht kannte), musste ich ja sagen. Das Cover glänzt so schön und ich liebe Covermotive, auf denen Menschen im Wasser herumplanschen :D 

 

Ein weiteres tolles Tauschbuch!
Es geht um Hexen und drei Schwestern, ich musste es also haben. 
Warum, muss ich immer jedes Buch haben? Wundert euch nicht über meine "muss-haben"-Mentalität. Ich verstehe sie selber nicht. 
Das Buch ist sogar noch eingeschweißt! :o 
 
 

Und das letzte tolle Tauschbuch. 
Ich weiß nur, dass die Autorin als "die neue J.K. Rowling" gepriesen wird und nicht wirklich so gut ankommt. Es sind auch große Fußstapfen, die man ausfüllen muss, wenn man mit J.K. verglichen wird. Jedenfalls ist es ein weiteres Hexenbuch (ich stehe auf Hexen und Magie und so Zeug).
 

Dieses Buch ist die Ausgeburt meines unkontrollierten Amazon-Kaufs. 
Von Libba Bray habe ich schon vier Bücher gelesen. Die Gemma Doyl-Reihe, die mir sehr gut gefallen hat und ein anderes Buch, über merkwürdige Engel und anderes Zeug. Das Buch hat mich gar nicht überzeugen können. Aber "The Diviners" hört sich so spannend und toll an. Und es spielt in den 20ern! Eine meiner Lieblingsjahrzehnten! (Ja, ich habe Lieblingsjahrzehnte.)

 

Dieses Buch ruft mich schon seit langer, langer Zeit. 
Nun habe ich es ^-^ und bin so glücklich darüber. 
Jedoch muss ich mich noch mit dem Lesen gedulden, da ich Band 2 und 3 auch haben möchte, bevor ich mich in die Grischa-Welt hineinstürze. 


So meine Lieben, das war der zweiter Teil meiner März-Eskalation. 
Sieht doch gar nicht so schlimm aus, denkt ihr nun. Du hast vieles getauscht und gewonnen, denkt iihr womöglich. Tja, da denkt ihr zum Teil richtig und zum Teil falsch. 
Denn die ganzen Bücher, die mir noch von eBay und Amazon zugeschickt werden, sind hier noch gar nicht dabei :'D 
*irresLachen*

♡

Dienstag, 18. März 2014

[Buchrezension] Rot wie das Meer von Maggie Stiefvater

 

Klappentext:
Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. 
Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. 
Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. 
Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot ...

Erster Satz:
Heute ist der erste November und das bedeutet, heute wird jemand sterben.  


Eye-Candy: 
Ich mag die Idee, die dahinter steckt. Mit den roten Wellen und dem Meeresschaum passt das Cover hervorragend zur Handlung. Was mich irritiert sind diese noppenartigen Dinger, die mich an Tentakeln erinnern … Das Cover mit dem Pferd finde ich jedoch viel schöner! 

Inhalt: 
Die Insel Thisby hat eine ungewöhnliche Tierwelt. Jedes Jahr im November wird die Insel von Wasserpferden, den so genannten Capaill Uisce, heimgesucht. Diese Pferde sind wunderschön, sehr schnell und tödlich. Man kann sie zwar einfangen, jedoch geht das nur selten gut. Auch wenn man sie eingefangen hat, kann man sie nie besitzten, denn die Pferde lechzen nach Blut und sind sehr hinterhältig. So kommt es auch, dass viele Reiter der Capaill von ihnen verstümmelt oder getötet werden. 
Die Waise Puck muss bei den bestialischen Capaill-Reitwettkampf mitmachen, um das beachtliche Preisgeld zu gewinnen. Nur so kann sie sich und ihre Brüder vor der androhenden Armut retten. Jedoch sträubt sich alles in ihr einen Capaill zu reiten, denn diese Pferde haben ihre Eltern umgebracht … Das ist aber das einzige Hindernis, denn die Männer der Insel sehen nur ungern eine Frau mit ihnen mitreiten. Sie lassen nichts unversucht um Puck weitere Steine vor die Füße zu legen. Unverhoffte Hilfe bekommt sie vom stillen Sean, der eigene Gründe hat, weshalb er bei dem Wettkampf mitmachen und gewinnen muss …

Meine Meinung:
Nachdem ich mich durch "Nach dem Sommer" gequält habe und ich "Ruht das Licht" abbrechen musste, weil ich es als extrem langweilig empfunden habe, wollte ich Maggie Stiefvater eine neue Chance geben. 
Keine Ahung, ob das so eine gute Idee war.

Ich bin kein Pferdenarr und die Thematik des Buches hat mich auch nicht wirklich angesprochen. Eigentlich wollte ich nur wissen, weshalb das Buch so gute Bewertungen auf goodreads hat. 
Gesagt, ausgeliehen und zack angefangen es zu lesen. 

Sehr schnell kommt man in die Geschichte, der Lesefluss ist unfassbar gut. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Puck (Kate) und Sean erzählt.
Puck ist zwar das mittlere Kind, kümmert sich aber dennoch aufopferungsvoll um ihre beiden Brüder. Sie trägt sehr viel Verantwortung und ist auch schon eine reife und entschlossene Persönlichkeit. Anders als die Mädels in ihrem Alter macht sie sich nichts aus hübschen Klamotten, ihr reicht es, wenn sie mit ihrem Pferd reiten kann.
Eigentlich ist sie eine angenehme Protagonistin. Lieb, nett, entschlossen, intelligent und dennoch handelt sie an einigen Stellen gegen jede Logik. Das ist auch der Grund, weshalb ich nicht mit ihr warm wurde. Sie ist mir zu gut und handelt nicht nachvollziehbar genug! Lasst mich erklären: 
Sie reitet bei diesem Turnier mit, bzw. sie hat es vor. Diese Pferde, die Capaill, sind Bestien. Fast doppelt so groß wie ein normales Pferd, schneller als je ein normales Pferd sein kann, aggressiver und intelligenter. Dennoch will sie mit ihrem relativ kleinem Pferd reiten. Wie hat sie da eine Chance? Diese Frage stellt sie sich gar nicht. Halbherzig schaut sie nach einigen Capaill, aber dann so "Hm. Nö, lieber doch nicht" und will mit ihrem winzigen Pferdchen gegen diese Viecher ankommen. Dabei erwartet sie mit einer lächerlichen Selbstverständlichkeit, dass sie gewinnt! 
Sean ist einige Jare älter als Puck, er hat seinen Vater schon im Kindesalter bei einem Capaill Turnier verloren. Anders als Puck, ist er von den Capaill fasziniert und arbeitet als Capaill-Trainer beim reichsten Mann der Insel. Er hat schon viermal das Rennen gewonnen und auch dieses Jahr möchte er das, denn dann  kann er sich und sein Capaill "freikaufen" und ein eigenes Leben führen. 

Genau so wie bei "Nach dem Sommer" ist die Welt in der die Handlung spielt total gut durchdacht. Alles wird bis ins kleinste Detail erklärt, gezeigt und und und. Das hat die Wirkung, dass der Leser vor Langeweile an einigen Stellen schier umkommt. Ich muss nicht zehnmal irgendetwas über den "Rausch der Geschwindigkeit" und "die unwirkliche Schönheit" der Capaill lesen. Diese Szenen erstrecken sich zum Teil über drei Seiten! Und das immer und immer wieder *gähn* 
Viel lieber hätte ich statt den ganzen Beschreibungen Charaktere in Aktion erlebt. Sean und Puck (vorallem die!) trödeln vor sich hin und die Handlung plätschert munter vor sich hin. 
Schön und gut, Worldbuilding und alles. Schon klar, aber dadurch kann man den Leser nicht bei Laune halten. Ich jedenfalls, brauche Spannung und Action und Handlung! 

Das Love Interesst ist öde. Punkt. 
Die beiden dümpeln umeinander herum, warum? keine Ahnung! und schon sind sie verliebt. 
Ich erwarte ja keine Dreiecksbeziehung, im Gegenteil. Aber eine nachvollziehbare Annäherung wäre ganz nett gewesen. Die Bindung zwischen zwei Charakteren, das macht die Liebesgeschichte erst interessant. Hier waren zwar Ansätze erkennbar, doch das war's dann auch schon. 

Die Spannungskurve in diesem Buch sinkt exponential gegen minus Unendlich.

In der Kürze liegt die Würze: 
Für Fans von langen Beschreibungen und der Mercy-Falls-Trilogie möglicherweise interessant. Wie gesagt, nahezu keine Spannung. Am Ende wird das zwar besser, aber das reißt es auch nicht mehr raus. Im Grunde sind die Protagonisten denen von Mercy-Falls ziemlich ähnlich. Einen Ansatz von Antagonist und Konflikt habe ich zwar entdecken können, doch das war schneller vorbei als das Leben einer Eintagsfliege.

Bewertung:  
Es ist schockierend, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe. Es war langweilig, langatmig und ständig hatte ich ein Deja-vù (in Bezug auf die Charaktere). Dann wurde es zwar etwas besser, aber mit diesem Ende hat es sich wieder alles versaut. An sehr vielen Stellen hat es sich die Autorin  verdammt einfach gemacht. Nur nichts wichtiges zeigen, nichts wichtiges erklären - so lautet die Devise hier. Für mich ist das Buch nichts, kann am Buch selbst oder an mir liegen. I wois es au ed, von mir gibt's  ♥ ♥  Herzchen.

Autorin: 
Maggie Stiefvater, geboren 1981, wurde mit ihrer Nach dem Sommer-Trilogie sowie dem Roman Rot wie das Meer international bekannt und von der Presse für ihre Veröffentlichungen gefeiert.
Der Auftakt ihrer neuen Buchreihe, Wen der Rabe ruft, erhielt in den USA bereits zahlreiche Auszeichnungen. Die New York Times-Bestsellerautorin lebt mit ihrer Familie, zwei überaus nervösen Ziegen und einem viel zu schnellen Auto in den Bergen Virginias. (Quelle)

© Robert Severi
Titel: Rot wie das Meer
Originaltitel: The scorpio races
Autorin: Maggie Stiefvater
Genre: YA Fantasy
Verlag: script5
ISBN-10: 3839001471
ISBN-13: 978-3839001479
Gebunden: 432 Seiten, mit Schutzumschlag
Einzelband

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