Freitag, 31. Januar 2014

[Regalfutter] OOPS!...I did it again

Mal wieder Neuzugänge! 

Endlich trudeln die ganzen Bücher bei mir ein und weitere werden ihnen noch folgen. 
Aber dann muss erst mal gut sein, ich muss mich gezielt an meine Wunschliste halten, die sonst immer nur länger wird... 



Insurgent von Veronica Roth habe ich für sehr wenig Geld, als englisches Hardcover mir erstanden. Es sieht wie neu aus (bis auf eine Eindruckstelle im Buchrücken).

Auslese und Angelfall konnte ich mir ertauschen und beide sehen super aus!
Angelfall stand sogar auf meiner Wunschliste ;)

Schiffbruch mit Tiger wollte ich schon letzten Sommer lesen. Der Film hat mir einfach so gut gefallen, dass ich hoffe, dass das Buch mir einige offene Fragen noch erklären wird.
Das Buch ist eine Hardcover Taschenbuch-Ausgabe, mit Lesebändchen. Meiner Meinung nach total genial!
Es stand nicht auf meiner "Muss-ich-sofort-haben-Liste", aber für den Preis von nur einem Euro, konnte ich nicht widerstehen...
Die beiden Legend-Bücher waren für mich relativ unbekannt, ich habe sie immer mal wieder gesehen, aber Aufmerksamkeit habe ich ihnen nie geschenkt. (Was ich natürlich ändern werde)
Als ich dann gesehen habe, dass beide angeboten werden, dann auch noch für einen so lächerlichen Preis, war es um mich geschehen.
Ich musste sie einfach haben!

Genau das gleiche "Problem" hatte ich mit den Joss Stirling-Büchern.
Sie sehen so schön aus, dass ich sie haben musste, dafür habe ich erbittert auf eBay gebietet und nun sind sie mein! (Sorry für den Gollum-Ausrutscher)
Nachdem die restlichen Bücher auch endlich bei mir einziehen können, sollte ich wirklich aufhören, mir einfach nur Bücher zu kaufen, weil sie gerade günstig sind ^^

Denn wenn man sich 20 günstige Bücher kauft, ist es unterm Strich dann doch irgendwo teuer. Gerade für Studenten, die kein regelmäßiges Einkommen haben. 

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 30. Januar 2014

[Buchverfilmungen] The Fault In Our Stars



Fazit des Tages: 
Ich muss aufhören, mir ständig diesen Trailer reinzuziehen. 

Wahnsinn, dass ich aufgrund eines Trailers Tränen in den Augen habe, 
aber diese "Okay"-Sache zwischen Gus und Hazel... das macht mich einfach fertig. 

❤ ❤ ❤

Mittwoch, 29. Januar 2014

[Buchrezension] Was geschah mit Mara Dyer von Michelle Hodkin


Klappentext:    
Mara hat das Gefühl, verrückt zu werden. Sie weiß nicht, was in jener Unglücksnacht geschah, als ihre Freunde ums Leben kamen. Nur bruchstückhaft kehrt die Erinnerung zurück- und offenbart eine Wahrheit, die nicht nur Maras Welt zum Einstürzen bringt... 

"So packend wie 'Blair Witch Project'." 
Los Angeles Times 

Erster Satz: 
"Ich heiße nicht wirklich Mara Dyer, aber meine Anwältin meinte, ich müsste mir einen Namen zulegen, ein Pseudonym."

Das Auge isst mit: 
Ich liebe das Cover. Es ist wunderschön, die dunklen Farben, das Motiv des Mädchens, die scheinbar orientierungslos im Wasser herumschwebt, der Junge, der ihr Halt gibt oder sie umklammert (diese Zweideutigkeit ist sicherlich gewollt, warum erfährt man, wenn man das Buch gelesen hat) und diese hübschen Initialen. 

Inhalt:
Mara, ist ein gewöhnliches Mädchen, mit gewöhnlichen Freunden und gewöhnlichen Problemen. Sie fürchtet, dass sie ihre beste Freundin Rachel verlieren könnte, da Rachel sich mit der Schwester von Maras Freund Jude, Claire, sehr gut versteht. Mara möchte nicht langweilig sein, also entschließt sie sich Rachel, Claire und Jude zu begleiten, als diese vorhaben in ein altes Krankenhaus/ in eine alte Psychatrie einzubrechen. Als sie aus einem mehrtägigen Koma erwacht, erfährt sie, dass das Gebäude eingestürzt ist und dass ihre Freunde tot sind. Mara kann sich an diese Nacht nicht erinnern und wird von merkwürdigen Visionen und Halluzinationen geplagt, das so sehr, dass sie an ihrem Verstand zweifelt und denkt, dass sie verrückt wird. Dazu kommt, dass sich mysteriöse Todesfälle um sie herum anhäufen... Unerwartete Hilfe bekommt sie von Noah, der als Herzensbrecher gillt, doch der hat selber ein dunkles Geheimnis...

Meine Meinung: 
Das Buch wird von den englischsprachigen Bloggern ziemlich gehypt, während in Deutschland gar nicht so viele Leute es überhaupt kennen! Zu Unrecht. 
Das Buch ist aus der Sicht von Mara geschrieben. Mara ist eine tolle Protagonistin, sie ist nicht auf die übliche Art unsicher und hat nicht die üblichen Probleme, was nachvollziehbar ist, bei dem was sie durchgemacht hat. Außerdem hat sie einen sarkastischen Humor, der zwar nicht allgegenwärtig ist, aber den man zwischenzeitlich durchaus wahrnimmt! Mir gefällt es aus, dass Mara keine Heilige ist, sie hat schlimme, wenn nicht sogar böse Gedanken, aber wer hat das nicht? Und bei dem, was ihr zustößt, kann ich ihre Gedanken nachvollziehen, obwohl sie grausam sind. (Nein, ich bin nicht grausam, aber die Autorin stellt das einfach so gut dar!) 

Ich glaube, es ist nicht gespoilert, wenn ich sage, dass es eine gewisse Spannung zwischen Noah und Mara gibt. Jedoch verlieben die beiden sich nicht sofort ineinander und Mara wehrt sich sogar aktiv, gegen seine Annäherungsversuche, was ich super finde. Bitte versteht mich nicht falsch, ich mag Noah, sehr sogar, aber es ist langweilig, wenn es so vorhersehbar ist. 
Noah ist ganz anders, als er scheint, aber irgendwie auch nicht :D Er ist witzig und bemüht sich um Mara und hat auch eigene Probleme. Diese Probleme werden nicht in vollem Umfang ausdiskutiert, was in Hinblick auf die folgenden zwei Bände nur billig ist. 
Maras Familie finde ich ebenfalls toll! Sie und ihre Geschwister haben einfach eine so innige und liebevolle Beziehung. 
Langweilig ist das Buch nie für mich gewesen. Auch die ruhigeren Passagen, in denen sich die Autorin mit den psychischen Problemen von Mara befasst, waren sehr spannend. So wie die Handlung erzählt wird, weiß man nie, was nun wirklich ist und was nicht. Bis zur letzten Seite war ich im Unklaren und beinahe bis zum Ende war ich mir unsicher, ob Mara nun verrückt ist oder nicht. 
Es ist sehr schwer das Buch in eine Schublade zu stecken, was auch gut so ist, denn eigentlich sollte man Bücher in keine Schubladen stellen. Was geschah mit Mara Dyer vereint viele Genres, nur um wieder mit ihnen zu brechen. Das habe ich so noch nie erlebt und ich denke auch nicht, dass jeder Autor das so gut und intensiv rüberbringen kann.

In der Kürze liegt die Würze:

Ein wahnsinnig spannendes Buch, auch wenn man nicht durch actiongeladene Szenen gescheucht wird. Die Autorin geht auf psychologische Probleme ein, auf Traumata, jedoch das so feinfühlig und realitätsnah, dass man nicht selten Gänsehaut bekommt.
Für jeden das richtige Buch, der auf undurchsichtige Handlungen, ungeahnte Twists und nicht perfekte Charaktere steht. 



Bewertung:

Ich liebe das Buch, daher  ♥ Herzchen. Mehr kann ich da echt nicht dazu sagen. Leider werden die Folgebänder nicht auf Deutsch veröffentlich, da die Übersetzungsrechte zu teuer sind. Das letzte Buch wird dieses Jahr auf englisch rauskommen. Also solltet ihr nicht den selben Fehler wie ich machen und euch die Bücher gleich auf englisch holen ;)

Titel: Was geschah mit Mara Dyer
Originaltitel: The Unbecoming of Mary Dyer
Autoren: Michelle Hodkin
Themen: Mysteries, psychologische Störungen, Trauma, Liebe, Freundschaft, Familie (unter anderem)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag 
ISBN: 978-3423715362
Broschiert: 480 Seiten

Dienstag, 28. Januar 2014

[Buchrezension] Für immer die Seele von Cynthia J. Omololu


Klappentext: 
Stell dir vor, es gibt nicht nur ein Leben...
"Da steht er und blickt mich mit den gleichen Augen an, die ich an jenem kalten, grauen Morgen vor so langer Zeit sah. 
Mein Herz rast wie wild. 
Ein dicker Kloß sitzt in meiner Kehle. Seine Worte. Seine Berührungen. Seine Fürsorge. Alles Lüge." 

Schicksalshafte Begegnungen, große Gefahren und unendliche Liebe - der Auftakt der packenden Für-immer-Trilogie. 

Erster Satz:
Gleich geschieht es wieder, ich kann es spüren.

Das Auge isst mit: 
Das Cover finde ich sehr schön. Die verlaufenen zarten Farben, die Wasserfarben ähneln und das dargestellte Mädchen, aus deren Haare Schmetterlinge sich lösen... Alles wirkt sehr melancholisch und blass, jedoch dennoch auffallend. 
Das englische Cover hingegen, ist sehr typisch für Jugendbücher. Es soll wohl Cole und Griffon darstellen.

Inhalt: 
Die Protagonistin heißt Nicole, die von allen Cole genannt wird. Sie ist siebzehn oder sechzehn Jahre alt (so genau weiß ich es nicht mehr) und sie ist sehr begabt im Cellospielen. Da sie so begabt ist, besser gesagt, sie ist ein Wunderkind (ob sie sich auch so benimmt, das ist eine andere Sache...). In den Sommerferien besucht sie mit ihrer Schwester ihren Vater in London, der dort geschäftlich zu tun hat. Dort schleppt Cole ihre Schwester zu allen Touristenattraktion, jedoch hat sie immer wieder seltsame Visionen und plötzlich kippt sie um. Und landet in den Armen des gutaussehenden Griffon. Zwischen Griffon und Cole ensteht eine enorme Spannung und es scheint, dass er weiß, warum Cole immer wieder diese Visionen hat...

Meine Meinung:
Das Buch hat sich spannend angehört, der Klappentext war ansprechend und die ganzen guten Rezensionen haben enenfalls dafür gesprochen. Da dachte ich, hey, ich sollte es mir holen. Aber da ich mir viel zu viele Bücher im Januar bestellt habe und mein Buget mehr als ausgeschöpft ist, musste das Buch auf die Wunschliste. Als es mir ganz zufällig in der Bibliothek in die Hände fiel, war ich außer mir vor Freude. 
Diese Freude hielt nicht lange an. 

Das Buch fängt ziemlich interessant an, wir begleiten Cole und ihre Schwester in London, während sie sich verschiedene Sehenswürdigkeiten ansehen. Ich liebe London und war auch schon oft dort unterwegs, umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie die Atmosphäre der Stadt gut rübergebracht hat. 

Fangen wir mit unserer Protagonistin Cole an. Sie hat Visionen, die ihr die Vergangenheit von zeigen (aber nicht ihre) und fürchtet, dass sie verrückt wird. Sie weiß nicht warum sie so echt wirken und hat viele innere Konflikte, ob sie mit jemandem darüber reden soll oder nicht. Ganz gegensätzlich zu ihrer Schwester, die die typische Tussi darstellt, ist Cole eher das Mädchen von Nebenan. Obwohl sie hübsch und talentiert ist, fühlt sie sich minderwärtig (haben wir das nicht oft genug in Büchern?). Sie ist sehr naiv, handelt nicht nachvollziehbar, ist wirklich extrem kindisch (und das nicht in einer witzigen Art und Weise) und stellt wirklich immer wieder die falschen Fragen, was mich fast schon zum Ausflippen gebracht hat. 

Dass sich eine Liebesgeschichte zwischen ihr und Griffon anbahnt, das kann ich wohl sagen. Da das so ziemlich offensichtlich ist. Aber diese Liebesbeziehung... sie ist so mies. 
Es gab von Anfang an kein Kribbeln, kein Knistern, kein irgendetwas. Jedenfalls kam nichts davon bei mir an. Cole ist sofort begeistert von ihm, wie könnte es anders sein, aber ich weiß nicht warum. Griffons Charakter ist so tief wie eine Pfütze (eine ziemlich kleine noch dazu). 

Die Autorin, die eigentlich spannend schreiben kann, beweißt ihr Können in den Visions-Passagen, die optisch hervorgehoben sind. Diese kurzen Passagen fand ich interessanter, als das "eigentliche" Geschehen in der Geschichte. Jedoch mit der letzten Passage, hat sie es, meiner Meinung nach vermasselt. Da auch hier das Gefühl hochkommt, dass man eine billige Soap anschaut. Ganz melodramatisiert und einfach nur unnötig. 

Unnötig sind auch die Ausschweifungen, die sich über mehrere Seiten(!) erstrecken. So wird von Coles Leidenschaft für das Cello 3/4 Seiten lang erzählt. Toll, das kann man auch mit einer Seite abhandeln, zumal dieses Thema sehr oft im Buch aufkommt. Ebenfalls ziehen sich die Gespräche zwischen Cole und ihrer besten Freundin über Seiten hinweg, während sie wegen Griffon herumjammert. Wohlgemerkt, dass das nur zwei Beispiele von vielen sind. 

In der Kürze liegt die Würze: 
Das Buch kann ich einfach nicht empfehlen, in mir sträubt sich alles dagegen.
Aber falls ihr Interesse an einer Trillogie habt, die ohne eine Dreiecksgeschichte auskommt (eines der wenigen positiven Aspekte im Buch), falls ihr Interesse an Wiedergeburt-Themen habt und falls es euch nichts ausmacht, dass die Handlung langsamer voranschreitet, dann könnte dieses Buch was für euch sein. 

Bewertung:  
Wie gesagt, ich kann das Buch nicht weiterempfehlen. Es geht einfach nicht. Dem zweiten Band werde ich sicherlich keine zweite Chance geben, weil die Handlung mir so gar nicht gefallen hat. Das Lesen habe ich als sehr zäh und langweilig empfunden, daher leider nur ♥ Herzchen. Das ist sehr schade, weil ich wirklich Lust auf das Buch hatte und ich es lieben wollte.

Bemerkung: 
Ein Satz hat sich in mein Gedächtnis gebrannt. 

"Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass er Italiener ist, aber irgendwie sieht er wesentlich älter aus als sie." 
Seite 85, falls ihr es nachlesen wollt.

Und meine Reaktion darauf fiel so aus: 


Bin ich die Einzige, der dieser Satz einfach total dumm vorkommt?Warum sollte jemand älter wirken, auf Grund seiner Nationalität oder seiner Herkunft??? WTF?
Übrigens bin ich keine Itallienerin, aber diese Bemerkung ist einfach zu grenzwärtig für mich. Daher werde ich in der Zukunft, um die Werke der Autorin einen riesigen Bogen machen. 


Titel: Für immer die Seele
Originaltitel: Transcendence
Autoren: Cynthia J. Omololu
Themen: Wiedergeburt, Vergangenheit, Liebe
Verlag: Dressler 
ISBN:978-379-151-505-2
Gebundene Ausgabe: 381 Seiten

[Regalfutter] I'd rather have flowers in my hair


Hallo ihr Lieben :) 

Heute war zwar mein unifreier Tag, aber dennoch wurde ich in aller Frühe von der Post aufgeweckt. 

Tja, und da mein Tag mit Büchern anfängt, kann er gar nicht mehr schlecht werden :) 
Obwohl ich mich momentan etwas mit dem Lesen zurückhalten muss, da bei mir sehr viele Klausuren anstehen... 

Ist euch aufgefallen, dass die Mädels auf dem Cover alle Blumen im Haar haben? :D 

Liebe Grüße, 
Carly 

 

Samstag, 25. Januar 2014

[Tag] 20 Things about me!

Schönen Abend an alle! 

Ich wurde zum ersten Mal getaggt und zwar von der lieben Dinni :) 

Das sind die Regeln:

1.Beantwortet nur die Fragen die ihr auch beantworten wollt!
2.Ihr könnt bis zu 5 andere Blogger taggen.
3.Frage Nr. 20 kann von Tag zu Tag beliebig geändert werden, ihr könnt euch da also selbst was einfallen  lassen. 

Also legen wir los:

1. Dein Geburtstag?
01.07.1991
 2. Hast du Haustiere? Und wenn ja, wie heißen sie?
Leider habe ich keine Haustiere, da ich keine Zeit habe, um mich um sie zu kümmern... 
Aber ich hatte mal einen Zwerghasen (Lola) und einen Wellensittich (Tweetie), man merkt schon, dass ich ein Disney-Fan bin ;) 

3. In welchem Bundesland lebst du?
Im wunderschönen Schwabenländle, auch bekannt als Baden-Württemberg

4. Wie ist deine Nationalität?
Ich bin eine deutsche Staatsbürgerin, jedoch kommt meine Familie eigentlich aus sehr fernen und total exotischen Ländern ;) Also kann mal wohl sagen, dass ich ein Mischlingskind bin.

5. Was ist/war dein Lieblingsfach in der Schule?
Alles mit Sprachen und geisteswissenschaftliche Fächer, wie Psychologie.

6. Was isst du am liebsten?
Ich liebe Früchte, am liebsten Beeren, egal was für welche, so lange es Beeren sind :D 

7. Deine Hobbys?
Lesen, neue Orte sehen, fotographieren, Serien ansehen (bin ein Serienjunkie und ich bin stolz drauf), noch mehr lesen und schreiben.
 
8. Was trinkst du am liebsten?
Wasser (egal ob blubbrig oder still), Tee (alles außer Schwarztee), Kaffee (obwohl ich versuche meinen Kaffeekonsum einzugrenzen)

9. Wohin geht deine Traumreise?
Da ich die ganze Welt mal sehen will und ich einfach nur reiselustig bin, kann ich das nicht genau sagen. Aber wenn alles nach Plan verläuft, möchte ich ein Auslandssemester in Japan machen.

10. Was liegt gerade links neben dir?
Das Gesamtverzeichnis vom Mare-Verlag.

11. Deine Lieblingsbücher?
Hab viel zu viele...
Jedoch ist mir Daughter of Smoke and Bone von Laini Taylor als erstes eingefallen, also wird's wohl auch das sein :)

12. Deine Lieblingsfilme?
Die Herr der Ringe-Filme. Immer wenn ich krank bin, schaue ich sie mir in einem Rutsch an. Auch Der Hobbit hat mir sehr gut gefallen und den ersten Teil habe ich bereits auf Blu-Ray, die extended Version, versteht sich.
Oh Gott, ich bin so ein Nerd :))

13. Lieblingsschauspieler/-in?
Jennifer Lawrence. Ich liebe sie, ich wünschte sie wäre meine Schwester, sie ist so eine tolle Schauspielerin und einfach nur ultra witzig. 

14. Deine Musikrichtung?
Ich höre alles und bin nicht wirklich wählerisch. 
Obwohl ich nicht so sehr auf Rap, HipHop, Metall, Goth oder RmB (schreibt man das so?) stehe. 
Okay, ich bin wählerisch. 
Ich liebe die Songs von Florence and the Machine. Sie ist aber auch so eine süße Person und total smpathisch 
 *_*

15. Deine Haarfarbe?
Ein dunkles Braun.

16. Deine Augenfarbe?
Braun bzw. moosgrün. Kommt auf das Licht an.

17. Hast du Geschwister?
Ich habe einen jüngeren Bruder, der gerade in der Pupertät ist und den ich sehr gerne nerve ;)

18. Deine Lieblingsfarbe?
Ich mag alle Farben. 

19. Hast du einen Freund/eine Freundin?
Nope.

20. Hast du Piercings/Tattoos?
Ich habe Piercings an den Ohren, mutig, ich weiß ;)


So, das war's von mir. 
Dieser Tag hat mir die Erkenntnis gebracht, dass ich ein ziemlich langweiliger Mensch bin :D 



Dann bin ich dran zu taggen *hihi*: 
1. die liebe Script of Life
2. die liebe Emme
3. die liebe  Katja
4. die liebe Leslie
So ich wünsche allen ein schönes Wochenende! 
Liebe Grüße, 
Carly  

[Blog-Aktion] Sharon.Baker liest - Wie Blut so rot von Marissa Meyer


Die liebe Sharon verlost ein weiteres Buch von Marissa Meyer, dieses Mal Wie Blut so rot.

Wenn das Glück euch das letzte Mal nicht hold war, dann könnt ihr es ja erneut versuchen. 
Ich werde deffinitiv erneut in den Lostopf hüpfen und hoffen, dass es dieses Mal klappt ;) 

Was ihr da machen müsst, könnt ihr auf dieser Seite hier nachlesen. 

Wie bereits erwähnt, lohnt sich ein Besuch auf Sharons Blog immer, also stöbert los :) 

Viel Glück und allen ein schönes Wochenende! 

Eure Carly 

Freitag, 24. Januar 2014

[Blog-Aktion] Sharon.Baker liest - Wie Monde so silbern von Marissa Meyer


Habt ihr Lust dieses tolle Buch zu gewinnen? 


Dann macht beim Gewinnspiel von der lieben Sharon mit. Zu ihrem Blog-Geburtstag verlost sie nämlich "Wie Monde so silbern" von Marissa Meyer. 

Was ihr tun müsst, um das Buch zu gewinnen? 


Um das herauszufinden, solltet ihr schnell auf die Verlinkung drauf klicken und das nachlesen. 

Viel Glück! 

Übrigens ist ihr Blog super toll (ganz besonders ihre süßen Kätzchen, hach ich werde nicht müde es zu sagen: SÜßE KATZEN! also schaut euch deffinitiv ihren Blog an).

Liebe Grüße, 
Carly


[Tag] 10 Fakten über meine Bücher

Hallo ihr Lieben :)

Ich habe gerade einen witzigen Tag vom Blog livi*liest gefunden und brenne schon ihn zu machen :D

1) Wie viele Bücher hast du? 
So ganz genau kann ich es nicht sagen, da ich sehr viele meiner Bücher gerade verliehen habe. 
So ungefähr 70?

2) Welche Bücher hast du noch nicht gelesen, die jeder andere kennt?
Shades of Grey, Vampire Academy, House of Night und die momentan sehr gehypten Bücher von Jojo Moyes. Obwohl ich beim Letzterem es noch nachholen möchte. In Shades of Grey habe ich reingelesen, aber irgenwie hat mich die Story nicht gepackt. Das hindert meine Freunde natürlich nicht daran, mir immer wieder die Bücher andrehen zu wollen ;D Und da ich gerade die Nase voll habe von allen Vampiren und Zombies, mache ich einen riesen Bogen um Bücher, in denen es primär um diese beiden Arten geht. 

3) Bei welchem Buch warst du überrascht, dass du es nicht mochtest?
 "Das Land der verlorenen Träume", obwohl mir der erste Band sehr gut gefallen hatte. Aber in die Story im zweiten Buch, bin ich einfach nicht reingekommen .__. Wahrscheinlich lag es aber auch an mir und irgendwann, wenn ich mal Zeit habe, werde ich es erneut probieren.

4) Welches Buch hat ein wirklich schockierendes Ende?
Hm. So auf Anhieb fällt mir da nichts ein.

5) Welche Art von Büchern magst du am liebsten?
Bücher, die man anfassen kann. Ich kann mich mit den ganzen e-books einfach nicht anfreunden.
Ansonsten lese ich alles, was gut ist (haha, wer nicht?). Aber am liebsten sind mir Jugendbücher, Fantasy und Thriller.

6) Bei welchem Buch kannst du es kaum erwarten, dass es erscheint? 
"Dreams of Gods and Monsters" von Laini Taylor und der zweite Teil der Silber-Reihe von Kerstin Gier. 

7) Welche sind deine Lieblingscharaktere?
Wie soll ich zwischen all meinen Lieblingen wählen? Also gut: Karou (Daughter of Smoke and Bone), Aria und Tyrion (Game of Thrones), Katnis (Panem), Hazel und Gus (Das Schicksal ist ein mieser Verräter), Percy (Percy Jackson-Reihe) und viele viele mehr...

8) Welchen Protagonisten kannst du nicht ausstehen?
America aus "Selection" und Lila aus "Ein Herzschlag danach". Beide sind egoistisch, kindisch und machen durch das ganze Buch hinweg keine Veränderung durch. Dennoch werde ich Selection weiterlesen, weil ich einfach wissen muss, wie es denn nun weitergeht (+ die wunderschönen Cover, laden einfach zum Lesen ein).

9) Welches ist dein Lieblingsbuch?
EIN EINZIGES BUCH? Ich hab eher tausend Lieblingsbücher ;) Hier mal die, die mir auf die Schnelle einfallen: Delirium-Reihe und "Before I fall"(Lauren Oliver), "Daughter of Smoke and Bones"(Laini Taylor), "Divergent" (Veronica Roth), "Silber" und die Edelsteintrilogie (Kerstin Gier), "Die Beschenkte" Kristin Cashore, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" John Green...

10) Ist dein Bücherregal geordnet?
Größtenteils nach den verschiedenen Genres und innerhalb der Genres nach Farbe und Größe.
 Aber da ich gerne und oft alles um stelle, kann sich das sehr schnell ändern :D

  

[Buchrezension] Mein Sommer nebenan von Huntley Fitzpatrick

Klappentext:
Ein warmherziger, sonnendurchfluteter Roman über die erste große Liebe. 
Samantha Reed liebt die Garretts heiß und innig doch nur aus der Ferne. Die 10-köpfige Nachbarsfamilie ist tabu, denn die Garretts sind alles, was Samanthas Mutter verabscheut: chaotisch, bunt und lebensfroh. Aber eines schönen Sommerabends erklimmt der 17-jährige Jase Garrett Samanthas Dachvorsprung und stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich mit Haut und Haaren und wird von den Garretts mit offenen Armen aufgenommen. Eine Zeitlang gelingt es Samantha, ihr neues Leben vor der Mutter geheim zu halten. 

Doch als ein Autounfall die Garretts aus der Bahn wirft , muss Samantha eine schwere Entscheidung treffen...

Erster Satz:
Die Garretts waren für uns von Anfang an tabu.

Das Auge isst mit: 
Das Cover ist sehr typisch für diese Art von Jungendliebesroman. Es ist süß, aber nicht mehr. Die beiden Personen auf dem Baum (ein Baum / Naturschutz spielt übrigens keine Rolle in der Geschichte, also warum ein Baum? Warum?) sollen wohl Samantha und Jesse darstellen. Warum konnte man die beiden nicht auf ein Dach oder so was setzten? (Ja, ein Dach hingegen spielt eine wichtige Rolle, was mich zu der vorherigen Frage zurückführt: Warum ein Baum?) Das hätte wenigstens zur Handlung gepasst...

Inhalt: 
Es geht um die siebzehn Jahre alte Samantha, die ihre letzten Sommerferien vor ihrem Abschlussjahr genießen möchte. Sie hat eine ältere Schwester, die sich so ziemlich aus allem zurückhällt und eine alleinerziehende Mutter, die ziemlich kontrollsüchtig ist. Obwohl Sam aus einer wohlhabenden Familie kommt, muss sie zwei Sommerjobs ausführen und auch zu Hause hilft sie ihrer perfektionistischen Mutter bei der Hausarbeit. Die Mutter ist eine Senatorin, die einen schrecklichen Putzfimmel hat. Sam, die sich nach einer liebevolleren Familie sehnt, schleicht sich gerne auf ihre Aufsichtsplattform / Dach und beobachtet von dort aus ihre Nachbarn, die Garretts. Diese große (!) Großfamilie besteht aus zehn Mitgliedern, die alle verschieden und sehr interessant sind. Natürlich versucht Sam nicht mit ihnen in Kontakt zu treten, da ihre Mutter "diese Leute" verachtet, doch eines abends klettert überraschend einer der Garretts zu ihr aufs Dach. Und dieser Junge ist Jese, der mit einer Frage Sams Einstellung zum Wanken bringt. Ab da kann und will sich Sam nicht mehr von den Garretts (und ganz besonders von Jese) nicht mehr fernhalten.
Alles scheint perfekt zu sein, bis etwas Schreckliches passiert und Sam zwischen die Fronten gerät. Sie muss sich zwischen ihrer großen Liebe, ihrer Familie und der Wahrheit entscheiden...

Meine Meinung:
Das erste was mir aufgefallen ist, war dass das Buch ziemlich dick ist. Ich habe mich gefragt, nein ich war mir sicher, dass irgendwann die Handlung nur noch hinplätschern würde. Schließlich, so dachte ich, ist dies nur ein weiterer Abklatsch von einer Liebesgeschichte für Jugendliche. Also nahm ich an, dass ich das Buch sehr schnell wieder aus der Hand legen würde.
Tja, falsch gedacht.

Das hat zum einen den Grund, dass die Charaktere wundervoll sind. Sie sind bezaubernd. Sie sind echt. Man hat das Gefühl, dass es sie wirklich gibt. Und als das Buch zuende war, wollte ich mehr. Ich wollte weitere 500 Seiten, weil ich wissen wollte, wie es mit Sam und Jese weitergeht... Ob er sein Stipendium bekommt, ob sie die Probleme mit ihrer Mutter klärt und vielleicht etwas über ihren Vater herausfindet und was wird aus George? (Nein, keine Sorge, George ist nicht der Nebenbuhler von Jese. Er ist sein jüngerer Bruder und einfach nur zum Knuddeln.)

Sam ist keine der gewöhnlichen tristen Liebesgeschichten-Heldinnen. Sie hat ihre Erfahrungen mit Jungs gemacht, sie bezeichnet sich nicht ständig selber als dumm oder hässlich (und sieht dabei fantastisch aus und ist ein Mathe-Ass. Ja, ich meine dich Bella Swan). Und man kann ihre Probleme, ihre Sehnsucht und ihre innere Zerissenheit spüren. Obwohl sie oft von anderen mies behandelt wird und sie das auch wahrnimmt und nicht einfach nur hinnimmt, hilft sie dennoch ihren Freunden und ihrer Familie. Sie ist nicht zu stolz, um sich bei ihrer Freundin zu entschuldigen (obwohl die Freundin eine dumme Kuh ist und Sam gegenüber einfach nur schrecklich), sie ist sich auch nicht zu fein, für andere Dinge.

Jese hingegen ist keiner der gewöhnlichen Bad Boys. Er ist lieb und sorgt sich um seine Familie und Freunde, er arbeitet hart und nervt nicht rum, weil er ein unfaires Leben hat. Stattdessen ist er dankbar für alles was er hat.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen. Ich weiß nicht, wann mir an einem "reinen" Liebesroman die Liebesgeschichte das letzte Mal so gut gefallen hat.
Der Umgang zwischen Jese und Samantha, der ist einfach nur der Hammer. Sie sind lieb zu einander und ignorieren sich nicht ständig oder machen sich nicht ständig fertig. Nein, Jese und Sam zeigen, dass sie Interesse am Gegenüber haben, aber dennoch fallen sie nicht gleich übereinander her. Und dennoch heißt es nicht gleich "Ich liebe dich, lass uns heiraten" (um es mal zu überspitzen).

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Kapitel nicht zu lang, nicht zu kurz und keine Sorge Spannung ist deffinitiv da. Vor allem gegen Ende des Buches, wird es extrem spannend.

In der Kürze liegt die Würze: 
Es ist keine Trillogie oder so was und eher eine Sommerlektüre, jedoch keine seichte Liebesgeschichte. Es werden durchaus ernste Themen angesprochen, ohne auf diesen herumzureiten.
Spannung und Witz sind allgegenwärtig, sodass die 500 Seiten viel zu schnell vorbei sind.

Bewertung:  
Obwohl mir der zentrale Clue relativ früh klar geworden ist und alles sich so aufgelöst hat, wie ich es erwartet hatte, hat das Lesen einen riesen Spaß gemacht. Da man sich gefragt hat, wie die Autorin den Leser zur Lösung führen wird. Wenn dieses Ende mich nicht so sehr enttäuscht hätte, dann wären es fünf Herzchen geworden. Aber da das Buch mich so zurückgelassen hat:


sind's leider nur ♥ ♥ ♥ ♥  Herzchen.


Titel: Mein Sommer nebenan
Originaltitel: My Life Next Door
Autoren: Huntley Fitzpatrick
Themen: erste Liebe, Familie, Freunde, Selbstfindung
Verlag: cbj 
Gebunden: 512 Seiten, mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-570-15572-1

Montag, 20. Januar 2014

[Buchrezension] Mein Herz zwischen den Zeilen von Jodi Picoult & Samantha van Leer



Klappentext: 
»Hilf mir« - Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden? 

Zusammen mit ihrer Tochter Samantha hat die bekannte Bestseller-Autorin Jodi Picoult einen Liebesroman geschrieben - mitreißend, märchenhaft, unwiderstehlich!

Erster Satz: 
Es war einmal in einem fernen Land, da lebten ein tapferer König und eine wunderschöne Königin, die liebten einander so sehr, dass die Menschen - wohin sie auch kamen - alles stehen und liegen ließen, nur um sie vorbeischreiten zu sehen.

Das Auge isst mit: 
Das Buch ist von der Aufmachung her einfach super, das kann man nicht leugnen. Das deutsche Cover passt einfach perfekt zur Handlung. Die getrennte Welt von Delilah und Oliver wird sehr schön symbolisiert. Und auch die kleinen Illustrationen sollten beachtet werden, die schon aus der dunklen Buchstabenwolke (oder was auch immer es ist) herausblitzen. Aber das ist nicht alles, die mit sehr viel Liebe gestalteten Illustrationen, ob die großen, die am Anfang der Märchenabschnitte vorkommen oder die kleinen, die immer wieder im "normalen" Text vorkommen, die farbige Schrift und die goldenen Ornamente, die Teile des "Märchens" im Buch einleiten... alles an dieser Aufmachung ist schön.

Inhalt: 
Der Klappentext sagt da wirklich alles, was man wissen muss, ohne dass gespoilert wird.

Meine Meinung:
Zum ersten Mal habe ich von dem Buch gehört, als mir eine Leseprobe davon in die Hände fiel.
Von Anfang an war ich von der Idee begeistert! Es gab schon einige Ideen, die in diese Richtung gingen (siehe Tintenherz), jedoch waren sie etwas anders umgesetzt und die Handlung war doch eine andere. Also dachte ich: Oh mein Gott, das wird der Hammer! Schließlich habe ich schon andere gute Bücher von Jodi Picoult gelesen.
Und teilweise ist dieses Buch wirklich der Hammer. Es ist witzig und süß und wunderhübsch.

Das Buch wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt.
Einmal ist da Delilah, die auf Märchen steht und Olivers Märchenbuch findet und davon einfach nicht mehr loskommt. Ihre Kapitel sind in einer violetten Schrift verfasst.
Dann ist da Oliver, der Märchenprinz, der gelangweilt von seinem Happy End ist und sich nichts sehnlicher wünscht, als aus dieser Geschichte auszubrechen. Seine Kapitel sind in einer schwarzen Schrift verfasst. Und Delilahs und Olivers Kapitel sind in der Ich-Perspektive geschrieben.
Dann sind da die Märchenteile, die mit Illustrationen eingeführt werden und aus der dritten Erzählperspektive erzählt werden, die für Märchen ja üblich ist. 

Mir persönlich hat das nichts ausgemacht, ich "springe" gerne von Perspektive zu Perspektive. Jedoch wurde das Märchen nicht mit so viel Charme erzählt, wie ich es gerne hätte. Es war kein typisches Märchen, aber auch kein total individuelles... Also irgendwie bin ich hier etwas ratlos, weil moderne Märchenerzähltechniken mit traditionellen aufeinander treffen und dies nicht so elegant gelöst wird.

Von den beiden Protagonisten war ich nicht hundert Prozent überzeugt. Obwohl ich sagen kann, dass Oliver mir sympathischer war als Delilah.
Delilah, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter zusammen lebt, flüchtet gerne in die Märchenwelt. Sie ist eine Außenseiterin, hat eine punkige Beste Freundin und alle auf der Schule hassen sie, da sie die super Cheerleaderin einige Male versehentlich verletzt hat.
Und das war es auch schon. Sie flennt ziemlich oft, hat sich ziemlich schnell in Oliver verliebt und wiedersetzt sich ihrer Mutter, da sie gerne mit einem Märchenbuch spricht (besser gesagt mit Oliver, aber das weiß die Mutter ja nicht).
Oliver hat weitaus mehr Ecken und Kannten. Er sieht gut aus, weiß das auch und nutzt dieses Aussehen an einigen Stellen auch aus, aber eingebildet ist er nicht. Er hat immer einen witzigen Spruch auf Lager und versucht auch außer sich, anderen zu helfen. Seine Besorgnis um Delilah fand ich sehr süß, manchmal handelte er zwar egoistisch, aber das würde wohl jeder machen (und es dann bereuen und dann richtig stellen).

In der Kürze liegt die Würze: 
Die Gestaltung ist wirklich ein Traum.
Der Schreibstil von Jodi Picoult sticht immer wieder heraus, leider auch der von ihrer Tochter.
Es ist klasse, dass Mutter und Tochter zusammen an einem Buch geschrieben haben und für eine Jugendliche schreibt die Tochter sicherlich sehr gut. Neben dem Schreibstil der Mutter, fällt es leider auf und es entsteht kein einheitlicher Stil, was den Lesefluss an einigen Stellen hemmt.
Nichts desto Trotz, einfache Sätze, eine süße Liebesgeschichte, liebenswerte Nebencharaktere und eine leichte Kost, für Zwischendurch.
Habe ich schon gesagt, dass die Gestaltung ein wirklicher Traum ist? ;)

Bewertung:  
Das Lesen war für mich wie eine Achterbahn zu fahren. Nein, keine emotionale Achterbahn, sondern eine literarische Achterbahn. Erst startet das Buch, es gewinnt an Tempo und man jauchzt und freut sich, weil es so wunderbar ist, dann geht es höher und höher und BÄM sackt es ab und wird langsamer und öde, dann wieder eine schnelle Biegung, und so weiter und so fort.
Das Buch ist nur  288 Seiten lang, ich wünschte es wäre länger, da einige Dinge für mich noch nicht klar genug sind... Zumal mich das Ende einfach nur augenrollend zurückgelassen hat (für mich zu kindisch), kann ich leider nur ♥ ♥ ♥ Herzchen geben.

Titel: Mein Herz zwischen den Zeilen
Originaltitel: Between the Lines
Autoren: Jodi Picoult & Smantha van Leer
Themen: Liebe, Freundschaft (kaum), Märchen, das persönliche Happy End
Verlag: Bastei Lübbe/ Boje
Gebunden: 288 Seiten 
ISBN: 978-3414823656

Samstag, 18. Januar 2014

Ein silberner Streifen am Horizont...


Wie absolut bombastisch sieht bitte das zweite Buch von der Träume aus? 



Aber bitte ganz schnell! 
Ich will nicht bis zum 26. Juni 2014 warten müssen, verdammt! 

Tja, da das Leben leider kein Wunschkonzert ist, versuche ich stark zu sein und gehe nun an meinen luziden Träumen arbeiten. 
(Für alle, die nicht das erste Buch der Träume gelesen haben: Ich gehe schlafen.) 

Gute Nacht. 


Donnerstag, 16. Januar 2014

[Buchrezension] Elfengrab von Ulrike Bliefert

Klappentext: Sina ist neu im Internat und während sie noch versucht herauszufinden, wer Zicke und wer Freundin ist, stirbt eines der Mädchen, angeblich an Magersucht. Sina fühlt sich mitschuldig, denn sie konnte Lilli nicht leiden, aber dann findet sie Lillis Tagebuch mit erschütternden Informationen. Und in Sina keimt ein furchtbarer Verdacht auf. Wovor hatte Lilli Angst?

Erster Satz:
"Tjaaa... Gesinam Sie sind also heute zum zweiten Mal bei mir, obwohl wir uns doch einig waren..."

Das Auge isst mit: 
Die Arena-Thriller sind meistens sehr schön anzusehen, auch hier ist dies der Fall. Es gefällt mir, dass der Schmetterling in zwei Teile geteilt sind, das ist symbolisch mehr als passend zur Handlung. Und auch der Titel ist gut und passend gewählt, gefällt mir alles sehr gut.

Inhalt: 
Sina ist ein rebellischer Teenager, sie kommt mit der neuen Frau ihres Vaters nicht klar und versucht möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Als sie immer mehr auf die "schiefe Bahn" gerät, entscheiden ihre Eltern, dass sie auf ein Internat soll, damit ihr Verhalten sich bessert und sie von ihrem gewohnten (schlecht beeinflussenden) Umwelt loskommt.
Am Anfang ist Sina gegen die neue Schule, sie hat sehr viele Vorurteile, doch schnell wird klar, dass die Schüler auf dem Internat doch nicht so doof sind, wie gedacht. Da wäre zum Beispiel ein bestimmter Till, der "indianerglattes" Haar hat und sonst auch ziemlich schnuckelig ist...
Eines Tages erfahren die Schüler, dass ihre Mitschülerin Lili (die als Elfe bezeichnet wird) gestorben ist. Niemand weiß so recht was passiert ist. Jedoch hat Sina eine schreckliche Ahnung, diese Ahnung wird sogar noch bestärkt, als sie Lilis Tagebuch findet, in dem Lili schildert, dass sie Angst hat und dass jemand sie umbringen will...
Zusammen mit ihren Freunden, möchte Sina Lilis Mörder finden.

Meine Meinung:  
Elfengrab ist nicht mein erster Arena-Thriller und auch von der Autorin habe ich schon Lügenengel gelesen. Lügenengel liegt schon einige Jahre zurück, aber ich weiß noch, dass ich es super spannend fand, was ich von Elfengrab leider nicht sagen kann.

Sina ist fünfzehn und benimmt sich sehr, sehr bockig. Und das scheinbar ohne Grund, schließlich haben sich ihre Eltern im Guten getrennt und sind sogar noch Freunde. An einigen Stellen sagt sie auch, dass sie sich für ihre Mutter freut, warum also der Hass gegenüber der freundlichen neuen Ehefrau des Vaters?
Okay, mag sein, dass es ein schwieriges Alter ist. Aber sobald sie auf dem Internat ist, BÄM und schon mag sie ihre neue Situation. Anfangs noch etwas halbherzig, dann plötzlich ein beliebtes Mädchen, mag ihre Stiefmutter doch plötzlich, mag Lili und Vivi plötzlich (zuvor hat sie beide nicht gemocht, ohne ersichtlichen Grund).
Die Charakterentwicklung ist für mich einfach viel zu schnell vorangegangen und das Teenager Gehabe habe ich nicht nachvollziehen können, alles schien viel zu oberflächlich...

Das selbe geht auch um die "Liebesbeziehung" bzw. um die, wie soll ich's nennen, "Mini-Möchtegern-Dreiecksbeziehung".

Und genau das selbe geht für die so genannten Twists, die in diesem Genre ja eigentlich Gang und Gebe sind. Die Autorin versucht den Leser auf eine falsche Spur zu bringen, hab ich eigentlich nichts dagegen, aber das macht sie auf so plumpe Art und Weise, dass ich am liebsten einfach schreien würde. Relativ am Anfang wusste ich schon wie alles sich auflösen würde und das war einfach nur langweilig.

Im Grunde hatte ich keinen Ansporn um mich von Kapitel zu Kapitel zu hangeln, da die Handlung der Geschichte schon tausendmal von anderen Autoren erzählt wurde (mal besser, mal schlechter). Es gab eigentlich nichts, was dem Buch Individualität verliehen hätte.
Nichts.

In der Kürze liegt die Würze: 
Platte psychologische Aspekte, klischeehafte Charaktere, klumpige Spannung (ja klumpig, da sie nie fließt, wenn ihr wisst, was ich meine).
Ein Thriller für Jüngere, die nicht viel von der Sorte gelesen haben. Für ältere Lesehasen, eher langweilig, achtung: Aggressions-Gefahr.

Bewertung: 
Auf Grund all dessen, kann ich leider nur  ein ♥ Herzchen vergeben. Ich war oft genug kurz davor das Buch gegen die Wand zu schleudern und bin froh, dass diese Qual vorbei ist.

Titel: Elfengrab
Originaltitel:
Autoren:Ulrike Bliefer
Themen: Mord, Selbstmord, erste Liebe, Freundschaft, Familie
Verlag: Arena
ISBN: 3-401-50215-8
Taschenbuch: 272 Seiten

Montag, 13. Januar 2014

[Regalfutter] SuB, neue Bücher im Regal


Neue Bücherrr ♥ ♥ ♥ 

Und es kommen noch weitere dazu, ich warte schon sehnsüchtig auf den Postmenschen.


Freitag, 10. Januar 2014

[Buchrezension] Plötzlich blond von Meg Cabot



Titel: Plötzlich blond
Originaltitel: Airhead 1
Autoren: Meg Cabot
Themen: Liebe, Freundschaft, Familie
Verlag: cbj (26. Januar 2010)
ISBN: 978-3570135341
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten

Erster Satz:
"Emerson Watts?"

Das Auge isst mit:  
Das deutsche Cover finde ich schrecklich. Es sieht einfach nur unpassend aus (was soll das mit dem blonden Mädchen, das über die Schulter schaut? Soll das etwa Nikki sein? Nein, nein, nein).
Da ist mir das amerikanische sehr viel lieber. Das passt nämlich zur Handlung und sieht gut aus (beim deutschen Cover ist dies leider bei beidem nicht der Fall).



Inhalt: 
Es geht um die sechzehn- / siebzehnjährige  Emerson Watts, die von ihren Mitschülern und ihrer jüngeren Schwester als Freak bezeichnet wird. Das hat den Grund, dass sie in die Norm ihrer Gleichaltrigen nicht hinein passt, aber das interessiert sie nicht. Sie spielt viel lieber Fantasy-Rollenspiele mit ihrem besten Freund Christopher (in den sie heimlich verliebt ist), schaut sich Dokumentationen an und Mode hat sie nichts übrig.
Auf Drängen ihrer Mutter hin begleitet sie ihre jüngere Schwester auf ein Event, wo eine Gruppe von Aktivisten randalieren. Um ihre Schwester vor einem herabfallenden Riesenplasmafernseher zu retten, opfert sich Em für sie und stirbt...
... und wacht wieder auf. Jedoch ist sie nicht in ihrem eigenen Körper, sondern in dem des perfekten Supermodels, Nikki Howard. Da das Stark-Unternehmen die kostspielige Hirntransplantation in Nikkis Körper bezahlt hat, muss sie nach deren Pfeife tanzen. Das bedeutet, dass so bald jemand herausfindet, dass Em in Wirklichkeit noch lebt (nur innerhalb von Nikki), Vertragsbruch begangen wäre und Ems Eltern nicht nur einen Haufen Schulden hätten, sondern, dass sie möglicherweise ins Gefängnis müssten.
So bleibt Emerson nichts anderes übrig, als ihre Rolle überzeugend genug zu spielen.
Nur ist das Leben der perfekten Nikki Howard gar nicht so perfekt, wie es den Anschein hat. Außerdem wären da noch die vielen Jungs, die Emerson den Kopf verdrehen.
Ausgerechnet Christoph, Emersons heimlicher Schwarm, kann ihren neu erworbenen Reizen widerstehen...

Meine Meinung: 
Meg Cabot ist so ziemlich die Königin der Jugendbücher für Mädchen. Sie schreibt unbeschreiblich leicht, sodass man sehr schnell mit dem Buch durch ist. Dennoch schreibt sie voller Humor und schafft gleichzeitig wunderbare Bilder in den Kopf des Lesers hinein zu zaubern.

Emerson ist gerne ein Nerd, sie ist stolz darauf eine Feministin zu sein. Sie ist gerne in ihrer Haut, denn auch wenn sie nicht perfekt aussieht und keine anderen Freunde als Christoph hat, reicht ihr das. Em war für mich ein sehr positiver Charakter, ab und zu hatte sie ihre kleinen Fangirl-Momentchen, in denen sie Stars angehimmelt hat und einfach herrlich girly war. Es ist putzig, wie sie auf Christoph steht und ihn nicht vergisst, obwohl sie in Nikkis Körper eigentlich jeden haben könnte. Sie bemüht sich auch zu denjenigen freundlich zu sein, die ihr das Leben als Emerson Watts schwer gemacht haben (obwohl sie sich etwas Gehässigkeit erlaubt, wer würde das nicht?).
Dennoch knutscht sie mit anderen Typen rum (die denken, dass sie mit Nikki rumknutschen). Nikkis Körper reagiert sehr "heftig" auf diese Knutschereien und auch Emerson gefällt es.Lulu, die beste Freundin von Nikki geht sogar so weit, dass sie meint, Nikkis Kopf würde aussetzen, wenn sie jemand küsst. Deshalb verzeiht Lulu ihr auch einiges... In meinen Augen ist das eine ziemlich lahme Ausrede, aber oookay.
Irgendwann gegen Ende des Buches bin ich von Em etwas abgekühlt, da sie viel zu viele Hormonschübe hatte, wodurch ihr Hirn zwischenzeitlich sich mal abgeschalten hat. Das war einfach too much. Aber am Ende fand ich sie wieder sehr sympathisch.

Alle anderen Charaktere im Buch, vorallem Christopher, sind eher nichtssagend. Sie sind halt da, weil die Protagonistin interreagieren muss und sie erfüllen diesen Zweck:
-Die nervige, oberflächliche Schwester, die sich nach Beliebtheit sehnt.
-Der merkwürdige Kumpel, der irgendwie süß ist (rein äußerlich, attraktive innere Werte sind mir bei ihm nicht aufgefallen).
-Die Oberzicke in der Schule (die rumzickt und joa, das war's auch schon).
-Die oberflächliche reiche beste Freundin (die gewollt süß dargestellt wird).
-Diverse Jungs, die alle süß aussehen und sich ab und zu auch süß benehmen, aber dennoch der Abklatsch von Klischees sind.
  Insgesammt kann mal wohl sagen, dass die Charaktere Potential haben, ihnen jedoch die Substanz fehlt, aus einem platten Klischee, eine für den Leser lebendige Person zu machen (so weit man von lebendigen Buchcharakteren sprechen kann ;) ).

Leider sank auch die Spannung sehr rasant. Ich hatte noch so viele Fragen, die alle gar nicht beantwortet worden sind. Wie zum Beispiel: Warum war die echte Nikki ebenfalls auf dem Event, wo sie wie eine Verrückte herumgerannt ist? Wer sind die echten Eltern der Nikki? Allgemein wissen wir als Leser sehr wenig über die echte Nikki (außer, dass sie Magenprobleme hat und gerne herumknutscht). Was ist mit Christopher? Warum hat der Stark-Typ (ein Geschäftsmann) überhaupt Emerson diese Operation bezahlt? Die letzte Frage wurde zwar versucht erklärt zu werden, jedoch hat sie mich nicht zufrieden gestellt...

In der Kürze liegt die Würze: 
Ein unterhaltsames Buch für jeden, der gerne Lust auf eine witzige Heldin hat, die sich in witzige Situationen stürzt. Verliebtheit und Schwärmerei gibt's hier sehr viel, also seid gewarnt, jedoch ist dieses Buch kein Liebesroman.

Bewertung: 
Aufgrund der eher platten Charaktere und der viel zu übereilten Lösung des ersten Bandes und der vielen offenen Fragen, leider nur ♥ ♥ ♥  Herzchen. 
Weiter werde ich auf jeden Fall lesen. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass die Fragen in den folgenden Büchern besser beantwortet werden.

Dienstag, 7. Januar 2014

Wenn man eigentlich lernen sollte...



... aber stattdessen lieber liest und nicht mehr aufhören kann ;) 

Ich hatte ja meine Schwierigkeiten in "The Hobbit" einzutauchen und mich fallen zu lassen. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich lange schon nicht mehr englische Bücher gelesen habe (das englische Zeug für die Uni zählt nicht). Aber dafür bin ich jetzt auf dem totalen Tolkien-Tripp (wohlgemerkt, dass ich schon immer ein Herr der Ringe - Mädel war). Ich habe einfach den Drang mir von Ed Sheeran "I see fire" reinzuziehen, weil das Lied im Kino von "The Hobbit - Smaugs Einöde" als Hintergrund Musik lief und für mich dieses bestimmte Hobbit-Feeling auslöst.
Dass ich eigentlich deutsche Verfassungsgeschichte lernen muss, das ist irrelevant ;) 

Viele liebe Grüße, 
Carly.


Samstag, 4. Januar 2014

[Buchrezension] Himmelsfern von Jennifer Benkau


Titel: Himmelsfern
(Originaltitel)
Autoren: Jennifer Benkau
Themen: Liebe, Urban Fantasy, Mythen
Verlag: Script5
ISBN: 978-3-8390-0143-1
Gebundene Ausgabe: 495 Seiten

Erster Satz:
Das Gefühl überkam mich flüchtig wie ein Déjà-vu von fallenden Federn und gleichzeitig frängend, als drücke eine Hand gegen meine Brust.

Das Auge isst mit: 
Das Cover wird von einer großen dunklen Feder domminiert und der Hintergrund ist in einem verwaschenen Rosa gehalten. An sich ist die Gestaltung sehr schlicht, mit einem besonderen Eye-Catcher, der Feder eben. Solche Cover mag ich viel mehr, als überladene und da die Feder ein Symbol für etwas ganz Bestimmtes ist, finde ich es genau ausreichend, so wie es ist.

Inhalt: 
Es geht um die siebzehnjährige Noa Grau, die gerade Sommerferien hat. Sie führt ein gewöhnliches Leben, bis sie bei einem Unfall in der U-Bahn von einem mysteriösen Typen gerettet wird, der kurz danach aus dem Krankenhaus flüchtet. Noa sucht und findet ihn, jedoch ist der Retter anders, als sie sich vorgestellt hat. Dann wird sie entführt und ihr Entführer, der seltsame Marlon, ist ebenfalls anders als sie es sich vorstellt.
Noa verliebt sich zum ersten Mal in ihrem Leben und das in einen Jungen, dem genau zweu Wochen bleiben, bis er dem Menschsein den Rücken kehren muss. Obwohl beide wissen, dass ihre Liebe keine Zukunft hat, können sie nicht anders, als zu hoffen.
Die Situation wird komplexer, als eine Organisation mit dem Namen Huntsmen auftaucht und ihnen das Leben schwer macht.

Meine Meinung:
Die Geschichte fängt ohne Umschweifungen an, wir begleiten Noa durch die U-Bahn-Katastrophe und bekommen sofort einen ausführlichen Blick in das Innenleben der Ich-Erzählerin.
Noa ist eine sympathische Ich-Erzählerin, die in ihrem jungen Alter schon viel durchgemacht und hat eine tragische Lebensgeschichte. Sie lebt mit ihrem sehr liebenswerten Vater in einer namenlosen deutschen Stadt, die "vergessen" worden ist.
Die Stadt wird trostlos beschrieben, ihre Bewohner bezeichnet Noa als Opfer, obwohl sie Angst hat, so wie sie zu enden, hat sie Hoffnung. Ihrem Alltag entflieht sie durch ihr gefährliches Hobby, dem Poi-Spielen.

Es gibt zahlreiche Nebencharaktere, die alle einen Sinn und Zweck erfüllen und eigentlich sind sie alle sehr sympathisch und witzig. Leider kann ich zu den anderen Charakteren nicht viel sagen, ohne etwas von der Handlung zu spoilern. Aber lasst euch so viel sagen: Nichts ist so wie es scheint ;)

Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt. Die Autorin streut durch das ganze Buch hinweg Hinweise, manchmal füttert sie den Leser regelrecht mit (falschen) Hinweisen. Dadurch war die Handlung, die eigentlich ziemlich viele Grundelemente von bekannten Geschichten hat, undurchsichtig und herrlich spannend. Obwohl der Handlungsstrang dadurch etwas komplexer wird, bleibt alles sehr logisch und der Leser kann ihm folgen.

Wie bereits erwähnt schreibt die Autorin aus der Sicht von Noa, die immer eine witzige Bemerkung parrat hat. Es wird viel auf Musik eingegangen, hauptsächlich sehr bekannte Musiker, die man nicht nachschlagen muss (war bei mir Musiknärrin jedenfalls so). Normalerweise mag ich das nicht so gern, aber da Musik ein wichtiger Teil von Noa ist und da das Singen eine besondere Rolle in der Geschichte spielt, kann man das billigen.

Ziemlich schnell war ich mit Himmelsfern durch, was an der rasanten Handlung und dem angenehmen Schreibstil lag. Versteht mich nicht falsch, Jennifer Benkau hat einen sehr eigenen Schreibstil. Es wird viel mit Dialogen und inneren Monologen gearbeitet, das mögen viele nicht, ich hingegen bin da etwas zwiegespalten. Manche Autoren übertreiben an diesem Punkt, weil sie beweisen wollen, dass sie super literarisch und total innovativ schreiben, dadurch wirkt der Text immer so überladen. Ich finde, dass es wie mit einem Gewürz ist, zu viel davon und das Essen wird ungenießbar, aber bisschen und der Geschmack wird noch köstlicher (entschuldigt den lahmen Vergleich, das liegt daran, dass ich noch nichts zum Essen hatte...). Jedenfalls ist die Dosierung hier perfekt.

In der Kürze liegt die Würze: 
Das Buch birgt viele Geheimnisse, spannende Twists, eine rasante Handlung und außergewöhnliche Chraktere. Jeder der einen Engelsroman erwartet, wird enttäuscht (worüber ich froh war, dass es nicht um Engel ging). Jeder der einen guten Roman erwartet, der mal nicht zu einer Reihe oder Trillogie gehört, der wird positiv überrascht!

Bewertung: 
Das Buch hat ein geschlossenes Ende. Das ist wunderbar unfassbar und total aufregend. Als ich das vor dem Lesen herausfand, war es so als hätte ich einen Schatz entdeckt. Als das Buch dann auch noch so gut war, war ich mir sicher: Himmelsfern ist ein Schatz und sehr lesenswert.
Daher ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Herzchen.

 

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