Freitag, 16. Oktober 2015

[Filmrezension] Buenos días, Prinzessin


BUENOS DIAS, PRINZESSIN!

 
 
 
DVD-Start: 16. Oktober
 
  
FSK 12 | DVD | Blu-ray | 1 h 49 min | Capelight Pictures | Komödie  | Paloma Bloyd, Daniele Liotti, Irene Montalà, Lucía Guerrero  | Regie: Joaquín Llamas
 
 
 
 
 
 
 
 
Darum geht es: Dass es zwischen ihren Eltern nicht mehr so gut läuft, ist eine Untertreibung. Nach deren Trennung ändert sich auch das Leben der 17 Jahre alten Valeria (Charlotte Vega) - und zwar gewaltig. Die junge Erwachsene muss mit ihrer Mutter zusammen nach Madrid umziehen und ihren bisherigen Alltag hinter sich lassen, auch wenn sie das gar nicht will. Dort erwartet sie nicht nur eine neue Umgebung, sondern natürlich auch eine neue Schule. Und kurz nach ihrer Ankunft in der spanischen Hauptstadt handelt sie sich auch direkt Ärger ein und muss gleich für mehrere Wochen die Nachsitzbank drücken. So schlimm ist der Umzug dann aber doch nicht, es tun sich auch gute Seiten auf: So macht Valeria die Bekanntschaft mit der Gruppe der „Unangepassten“ und freundet sich schnell mit ihnen an. Außerdem findet sie Interesse an Raúl (Àlex Maruny). (Quelle)
 
Meine Meinung: Eigentlich fängt der Film so an, wie viele andere Teeniekomödien, leider hat er auch eine Weile gebraucht, um mich (dann ganz) in seinen Bann zu ziehen. 

Zum einen hat das den Grund, dass der Film eine Protagonistin hat, die wirklich uninteressant ist. Sie ist ein gewöhnliches Mädchen, das sich mit ihrer neuen Umgebung abfinden muss. Das ist nicht Schlechtes, aber da Valeria so perfekt und gleichzeitig gewöhnlich ist, bleibt ihr Charakter bis zum Schluss des Filmes sehr flach. Als Zuschauer kann man zwar zum Teil mit ihr mitfühlen, aber richtig gern, hat man sie nicht. 

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Ein anderer Grund, weshalb ich verwirrt war, ist die absolute Ähnlichkeit mit "The Breakfast Club". Dabei meine ich nicht nur das erzwungene Treffen der Teenager in der Schulbibliothek und die Andersartigkeit der Clubmitglieder. Ganze Szenen scheinen einfach nur leicht abgewandelt worden zu sein. Das ist sehr schade, da der Film sich hier sein eigenes Potential verbaut. 

Nachdem die Ähnlichkeiten aufhören, wird der Film um ein ganzes Stück interessanter. Wie oft, sind die unterschiedlichen Nebencharaktere, viel interessanter, als die Hauptperson. Sie haben tatsächliche, ernst zu nehmende Probleme, die den Zuschauer erschrecken und für die Charaktere einnehmen lassen. Leider kommen sie viel zu kurz, obwohl der Film auch ihnen ihre Bildschirmzeit gewähren möchte. 
Das hat den Effekt, dass der rote Faden der Geschichte nicht ganz so klar ist. Um wen oder was geht es hier eigentlich?, fragte ich mich. Erst am Ende, wird es klar, um was es geht: Es geht um Freundschaft. 

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Meine Bewertung: Der Film versucht wie seine (nennen wir es) Inspiration (The Breakfast Club) eine Ode an die Freundschaft zu sein. Er möchte zeigen, dass wir, egal wie unterschiedlich auch immer, Gemeinsamkeiten haben und dass diese Gemeinsamkeiten und alle gleich machen. Freunde sind die Familie, die man sich aussuchen kann, wie man so schön sagt. Noch schöner wäre es gewesen, wenn auf das unnötige Drama verzichtet wäre, sodass der Hauptkern des Film ersichtlicher und prägnanter gewesen wäre. Dennoch ein guter Film, den man sich besonders als jüngere Person ansehen kann, daher ♥♥♥,♥ Herzchen. 
 
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Mein Dank gilt an Capelight Pictures, für die Bereitstellung des Films! 

 

 
 

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